03.06.2026
Wichtige Information für betroffene Patienten: Datenschutzvorfall bei externem Abrechnungsdienstleister - Betroffene Patienten werden persönlich per Brief informiert
Hamburg, 03.06.2026 - Von einem Cyberangriff auf einen externen Dienstleister sind auch Patienten des AKK betroffen. Der Angriff vom 14. April 2026 betraf ausschließlich den externen Dienstleister und nicht das AKK selbst, daher waren zu keinem Zeitpunkt die klinischen Systeme oder die Patientenversorgung betroffen. Unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalls hat das AKK die Datenübertragung an den Dienstleister bis auf Weiteres gestoppt.
Bei dem Abrechnungsdienstleister werden nur solche Patientendaten verarbeitet, die für die Abrechnung der im AKK erbrachten Leistungen notwendig sind. Nach aktueller Analyse des Abrechnungsdienstleisters sind Patienten des AKK mit privater (Zusatz-) Versicherung und Selbstzahlende nur in geringem Umfang betroffen.
Seit Bekanntwerden hat das UKE als federführende Konzernmutter weitere Informationen vom Dienstleister eingefordert. Auch wenn eine Veröffentlichung der entwendeten Daten nach Einschätzung der eingebundenen Experten des Dienstleisters nicht wahrscheinlich ist, wird das AKK alle Betroffenen in diesen Tagen persönlich per Brief informieren. Eine Kontaktstelle für Anfragen wurde eingerichtet. Sofern Patienten kein Schreiben vom AKK erhalten, sind ihre Daten nicht betroffen.
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