Fragen und Antworten zu unserer Versorgung im Lufthafen

Diese Fragen können und sollen ein persönliches Gespräch keinesfalls ersetzen - vielleicht können sie aber helfen, sich mit dem Lufthafen und unseren Möglichkeiten schon etwas vertraut zu machen.

Bei weitergehenden Fragen sprechen Sie uns gern an!

Die meistgestellten Fragen rund um Beatmungsmedizin und unseren Lufthafen

Welche Vorteile hat der Wohnbereich des Lufthafens im Vergleich zu anderen Pflegeeinrichtungen?

Das Konzept des Lufthafens beruht auf der langjährigen Betreuung von langzeitbeatmeten Kindern im Altonaer Kinderkrankenhaus. Bei der betreuten Patientengruppe handelt es sich um extrem pflegeintensive Kinder: Es geht nicht nur um Ernährung, Lagerung, Körperpflege und Medikamentenverabreichung, sondern auch um komplexere Maßnahmen. Insbesondere unsere technischen Hilfsmitteln überschreiten das Ausmaß vieler Pflegeheime, sie entsprechen vielmehr dem Standard einer Intensivstation. Unsere Patientinnen und Patienten benötigen nicht nur eine rollstuhlgerechte Unterbringung, sie sind häufig schwerstmehrfachbehindert. Die Kinder und Jugendlichen benötigen eine entsprechende Unterbringunng in Langzeitpflege, die wir Ihnen bieten.

Darüber hinaus ist es bei Beatmungs-Patienten im Kindesalter schon allein aufgrund des Wachstums relativ oft nötig, Geräteeinstellungen oder Hilfsmittel anzupassen – hierfür sind im Lufthafen alle Voraussetzungen gegeben. Durch die enge Zusammenarbeit mit allen Abteilungen des Altonaer Kinderkrankenhauses können wir auch die regelmäßigen Kontrollen durch verschiedene Spezialisten wie Orthopäden, Pneumologen, Neurologen oder Neurochirurgen optimal koordinieren. Von einer nicht spezialisierten Pflegeeinrichtung kann eine so komplexe Behandlung nur mit Transporten der Patienten zu speziellen Maßnahmen und Untersuchungen organisiert werden. Die Nähe zu allen medizinischen Möglichkeiten des Kinderkrankenhauses ist außerdem von Vorteil, da sich der Zustand der chronisch schwer erkrankten Kinder schon bei relativ banalen Infektionen, wie sie auch bei gesunden Kindern häufig vorkommen, schnell und gravierend verschlechtern kann.

Kann mein Kind als Patient des Lufthafens die Schule besuchen?

In Zusammenarbeit mit der Schule Hirtenweg in Hamburg-Othmarschen können förderbedürftige Kinder entsprechend beschult werden. Vor Ort im AKK ist der Schulbesuch durch die Krankenhausschule möglich.

Wer trägt die Kosten für den Aufenthalt im Lufthafen?

Die Kostenübernahme wird vorher von uns geklärt, sprechen Sie uns gerne an.

Kann man im Wohnbereich „probewohnen“?

Selbstverständlich können Sie bzw. Ihr Kind nach vorheriger Terminvereinbarung im Lufthafen "probewohnen".

Können wir als Eltern in der Nähe unseres Kindes bleiben?

Uns ist die enge Einbindung der Eltern in die Pflege und Betreuung der Kinder sehr wichtig. Deswegen können Sie selbstverständlich bei Ihrem Kind bleiben, wenn er oder sie im klinischen Bereich des Lufthafens betreut wird. Im Lufthafen stellen wir Ihnen auf Wunsch ein Beistellbett zur Verfügung, so dass Sie direkt bei Ihrem Kind im Zimmer übernachten können.

Eine Alternative bietet das RonaldMcDonald-Haus, das auf dem Gelände des AKK ein Zuhause auf Zeit in 11 Elternappartements bietet. 

Welche Krankheitsbilder können eine Beatmung notwendig machen?

Eine Beatmung kann zum Beispiel durch eine der folgenden Erkrankungen notwendig werden:

  • Neuromuskuläre Erkrankungen, also Erkrankungen, die Nerven und / oder Muskeln betreffen (z.B. Muskeldystrophien, Myopathien, Spinale Muskelatrophie, Mitochondriopathien, Querschnittslähmung)
  • Zentrale Atemregulationsstörungen (z.B. Neurodegenerative Erkrankungen, Hirnblutung/Hirntumor, Arnold Chiari Malformation, Craniocervikale Stenosen, Undine-Syndrom)
  • Atemwegsverengungen (z.B. Obstruktives Schlafapnoe Syndrom, kraniofaziale Dysmorphien, Laryngomalazie, Trachealstenose/-malazie)
  • Lungenerkrankungen (z.B Bronchopulmonale Dysplasie, Mukoviszidose)
  • Skeletterkrankungen (z.B. Skoliose, Thoraxfehlbildungen, Osteogenesis imperfecta)
  • Erkrankungen, die mehrere Komponenten der Atmung betreffen (z.B. Achondroplasie, Meningomyelozele, Stoffwechselerkrankungen)
  • Asphyxie
  • Seltene Erkrankungen


Welche Beatmungsformen gibt es?

Im Lufthafen betreuen wir Kinder und Jugendliche mit allen Formen der Beatmungsunterstützung. Einige Beatmungsformen stellen wir Ihnen auf der folgenden Seite näher vor.

Wo bekomme ich weitere Informationen?

An dieser Stelle haben wir einige Links zusammengestellt, die für Sie ggf. interessant oder hilfreich sein könnten. Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich hier um Verknüpfungen zu Websites Dritter ("externe Links") handelt. Diese Websites unterliegen der Haftung der jeweiligen Betreiber.

Kliniken und Fachgesellschaften

Selbsthilfegruppen

Schulen

Freunde und Unterstützer des Lufthafens

Sollten Sie weitere Fragen zum Lufthafen oder rund um das Thema Beatmung haben, können Sie unser Team natürlich gern persönlich ansprechen.

 

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