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Zum internationalen Kindertag am 20.09.: Warum sind Kinderkrankenhäuser so wichtig?

03.09.2025

Zum internationalen Kindertag am 20.09.: Warum sind Kinderkrankenhäuser so wichtig?

Hamburg, 03.09.2025 – Kinder gehören in die Kinderklinik – das klingt selbstverständlich, ist es aber in der Realität nicht immer. Für Eltern ist es oft schwer zu erkennen, ob es sich um eine gute Kinderklinik handelt. Anlässlich des internationalen Kindertages am 20.09. zeigt das Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK), worauf es dabei ankommt: optimale medizinische Versorgung, interdisziplinäre Spezialisierung, eine kindgerechte Umgebung und ein ganzheitlicher Blick auf die kleinen Patienten und deren Familien.

 „Kinder befinden sich körperlich und seelisch in einem völlig anderen Entwicklungsstadium als Erwachsene und benötigen daher eine angepasste Diagnostik, Therapie und Zuwendung “, betont Dr. Deborah Dorth, Oberärztin der Kinderchirurgie und der Zentralen Notaufnahme am AKK. Genau darauf ist das AKK seit Jahrzehnten spezialisiert. Fachabteilungen wie Pädiatrie, Kinderorthopädie und Kinderchirurgie arbeiten eng zusammen – immer mit dem Ziel, kindgerechte und sichere Behandlungen anzubieten. Dass das gelingt, bestätigt unter anderem das Gütesiegel „Ausgezeichnet. FÜR KINDER“, das dem AKK bereits zum achten Mal von der Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e. V. (GKinD) verliehen wurde. Es steht für hohe Qualitätsstandards – vom Frühgeborenen bis zum Jugendlichen. Doch was bedeutet das konkret im Alltag?

Sicherheit und kindgerechte Atmosphäre

Potenziell schmerzhafte oder lang andauernde Behandlungen können bei Kindern erheblichen Stress auslösen. Insbesondere Eingriffe wie Blutentnahmen, Wundversorgungen und Knochenbruchbehandlungen zählen bei vielen Patienten zu angstbehafteten Behandlungen. Um ihnen dennoch ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln und ihre Ängste im Krankenhaussetting zu lindern, setzt das AKK auf ein bewährtes Konzept aus gezielten Maßnahmen:  

  • Die richtige Kommunikation: Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte nehmen sich Zeit, um medizinische Abläufe altersgerecht zu erklären. „Wir versuchen immer, mit den Patientinnen und Patienten auf Augenhöhe zu sprechen. Wir erklären vor der Behandlung kindgerecht, was passiert – das nimmt die Angst und die Kinder warten nicht im Ungewissen“, erklärt Nadine Köppe, stellvertretende Stationsleitung der zentralen Notfallambulanz am AKK.
  • Speziell ausgebildet: Unsere behandelnden Ärzte und Ärztinnen besitzen eine spezielle Fachausbildung der Kinder- und Jugendmedizin. Das Pflegepersonal ist auf die besonderen Anforderungen in der Pflege und Betreuung junger Patienten eingestellt und entsprechend in der Kinderkrankenpflege ausgebildet.
  • Liebevoll gestaltete Behandlungsräume: Farbenfrohe Wandmotive und Fensterbilder, beruhigende Lichtkonzepte und eine kindgerechte Einrichtung schaffen eine Atmosphäre, in der Kinder sich wohlfühlen können. Die Mitaufnahme eines Elternteils sowie Besuchsmöglichkeiten für die gesamte Familie tragen zusätzlich dazu bei, dass Kinder während ihres Aufenthalts nicht allein sind. Für Familien, deren Kinder länger stationär behandelt werden, bietet das benachbarte Ronald McDonald Haus mit Oase Hamburg-Altona eine wertvolle Unterstützung: Hier finden Eltern und Angehörige ein Zuhause auf Zeit – in unmittelbarer Nähe zum Kind.
  • Trösterchen: Kleine Geschenke wie Armbänder, Spielzeugautos, Stofftiere oder Tapferkeitsurkunden schenken Trost und ein gutes Gefühl nach überstandener Behandlung. „Dies ist insbesondere durch die Unterstützung durch unsere Spenderinnen und Spender möglich – dafür sind wir sehr dankbar“, so Dr. Dorth.
  • Gezielte Ablenkung während der Behandlung: Tablets mit Kinderfilmen helfen dabei, die Aufmerksamkeit der Kinder während der Behandlung auf positive Inhalte zu lenken – besonders bei längeren oder potenziell schmerzhaften Eingriffen. Derzeit werden auch Virtual-Reality-Brillen erprobt, um die Kinder während der Behandlung positiv zu stimmen. 
  • Ablenkung vom Krankenhausalltag: Zu den regelmäßigen Angeboten im AKK zählen auch die Besuche der Klinikclowns Hamburg e.V. und KinderLicht e.V. Mit ganz viel Humor und Fantasie zaubern die Clowns ein Lächeln auf die Gesichter – und bieten eine willkommene Ablenkung. Auch Eiskönigin Elsa oder der Weihnachtsmann sind zu besonderen Anlässen im AKK anzutreffen.
  • Prävention: Mit regelmäßigen Feierlichkeiten, Aktionen und kreativen Angeboten wird die Angst vor einem potenziellen Krankenhausaufenthalt für Kinder genommen. Jährlich findet zum Tag des brandverletzten Kindes ein Aktionstag im AKK statt – hier erfahren Schülerinnen und Schüler aus Hamburg spielerisch an verschiedenen Stationen, wie sie sich vor Brandverletzungen schützen können. Ein Höhepunkt steht am 06. September 2025 bevor:Im Rahmen des Hamburger Familientags lädt das Altonaer Kinderkrankenhaus von 14 bis 17 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Neben einem bunten Rahmenprogramm und vielen Mitmachaktionen öffnet auch die beliebte Teddyklinik ihre Pforten – Kinder bringen ihre Kuscheltiere mit und erleben, wie sie „behandelt“ werden.

„Es ist uns wichtig, eine speziell auf Kinder ausgerichtete Behandlung anbieten zu können – fachlich, menschlich und in einer Atmosphäre, die Vertrauen schafft. Damit Kinder und Jugendliche nicht nur medizinisch bestens versorgt werden, sondern sich bei uns auch sicher, verstanden und gut aufgehoben fühlen“, so Christiane Dienhold, Geschäftsleitung des Altonaer Kinderkrankenhauses.

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