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07.05.2021 - Tag der Pflege am 12. Mai 2021: Vom Filmset in die Ausbildung zum Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger
Tag der Pflege am 12. Mai 2021: Vom Filmset in die Ausbildung zum Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger

Die Corona-Pandemie zeigt deutlich, welche Berufsgruppen für eine Gesellschaft essentiell wichtig sind. Pflegeberufe gehören definitiv dazu. Das Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK) bietet eine spezialisierte Ausbildung in der Kinderkrankenpflege mit insgesamt 135 Ausbildungsplätzen an. Für einen davon hat sich Milan Böttner, Nachwuchsschauspieler, entschieden.

Aufgabe von Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*innen ist es, für die kleinen und großen Patienten da zu sein. Die anfallenden Tätigkeiten sind sehr abwechslungsreich: Das Assistieren bei Untersuchungen, die Dokumentation des Krankheitsverlaufs in der digitalen Patientenakte oder auch der Umgang mit besorgten Eltern gehören zu den täglichen Aufgaben. Kinderkrankenpfleger*innen benötigen umfangreiche medizinische Kenntnisse und zusätzlich spezielles Fachwissen in der Pädiatrie, vom Frühgeborenen bis hin zum jungen Erwachsenen müssen sie sich bestens auskennen. Entsprechend anspruchsvoll ist die Ausbildung, die seit diesem Jahr generalistisch ausgerichtet ist. Innerhalb der ersten zwei Jahre erfolgt zunächst der gemeinsame, generalistische Ausbildungsteil. Das dritte Jahr wird zur Spezialisierung genutzt. Das AKK bietet eine Vertiefung in der Pädiatrie mit dem Abschluss Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (m/w/d) an. Die Ausbildung im AKK überzeugt durch die familiäre Atmosphäre und individuelle Betreuung.

Für die Ausbildung zum Kinder- und Gesundheitskrankenpfleger hat sich auch Milan Böttner entschlossen. Der Nachwuchsschauspieler mit Rollen in Produktionen wie „Nord Nord Mord“, „Familie verpflichtet“ oder „Morden im Norden“ ist seit August 2020 dabei und bereut seine Entscheidung nicht einen Tag: „Der Schritt in diese spezielle Berufsausbildung war für mich wie eine Berufung. Ich freue mich über die Arbeit mit Kindern und dafür zu sorgen, dass sie sich im Krankenhaus wohlfühlen. Diese sinnstiftende Aufgabe wird mit der qualifizierten Ausbildung im Altonaer Kinderkrankenhaus bestens vorbereitet.“ Milan Böttner hat bereits die Arbeit auf der kinderchirurgischen Station kennengelernt, seine nächste Station im AKK ist der Lufthafen, das Zentrum für langzeitbeatmete Kinder und Jugendliche.

Grundsätzlich erfährt die spezialisierte Ausbildung aktuell ein hohes Interesse. Hierüber freut sich auch Ibrahim Bölad, stellvertretender Pflegedirektor im AKK: „Wir sind stolz darauf, mit einem fundierten Ausbildungskonzept junge Menschen für diesen spannenden und erfüllenden Beruf begeistern und vorbereiten zu können. Wir hoffen, dass noch viele Interessierte den Weg ins Altonaer Kinderkrankenhaus finden und sich bei uns ausbelden lassen.“

Hintergrund Ausbildung:

Ausbildungsstart der generalistischen Ausbildung mit Abschluss Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (m/w/d) im AKK: 01. Februar und 01. August. Die Ausbildung wird durch das Pflegeberufegesetz (PflBG) geregelt, die Vergütung erfolgt nach Haustarif. Das monatliche Bruttogehalt beträgt im ersten Lehrjahr 1.175 €, im zweiten Lehrjahr 1.275 € und im dritten Lehrjahr 1.375 €. Im AKK profitieren die Auszubildenden von vielen Zulagen und Vorteilen wie Beihilfe, Tablets oder Fachbücher im Rahmen der Ausbildung.

30.04.2021 - Hygiene-Tipps zum Welthändehygienetag aus dem Altonaer Kinderkrankenhaus
Hygiene-Tipps zum Welthändehygienetag aus dem Altonaer Kinderkrankenhaus

Das Thema Hygiene ist in Zeiten der Corona-Pandemie noch einmal mehr in den Vordergrund gerückt. Richtiges Händewaschen ist dabei die wirkungsvollste Methode, sich vor Keimen und Viren zu schützen. Aber gerade Kinder sollten hierbei gut angeleitet werden. Prof. Dr. Ralf Stücker, Ärztlicher Direktor und Verantwortlicher für die Hygiene im Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK), Hamburg, weiß aus Erfahrung, worauf Kinder noch achten sollten und gibt anlässlich des Welthändehygienetags am 05. Mai Tipps.

Sehr häufig werden Krankheitserreger durch Hände übertragen. Darum ist die Hände-Hygiene auch im Kindesalter wichtig. Wer seinen Kindern das effektive Händewaschen beibringen möchte, sollte ein paar Regeln beachten:

 

1. Anfeuchten: Die Hände werden unter fließendes Wasser gehalten. Seine angenehme Temperatur kann jeder individuell wählen.

2. Gründlich einseifen: Handinnenflächen, Handrücken, Daumen, Fingerzwischenräume und vor allem Fingerspitzen mit Fingernägeln sollten rundum eingeseift werden.

3. Zeit nehmen: Gründliches Händewaschen dauert mindestens 20 Sekunden, bei stark verschmutzten Händen auch länger.

4. Abspülen: Die Hände sollten unter fließendem Wasser gründlich abgespült werden.

5. Abtrocknen: Anschließend die Hände mit einem sauberen Tuch abtrocknen– auch die Fingerzwischenräume. Durch das Abtrocknen werden Keime entfernt, die noch an den Händen oder im restlichen Wasser an den Händen haften.

„Jeder hat die eigene Hygiene in seiner Hand. Wir haben in den letzten Monaten alle gelernt, wie wichtig der bewusste Umgang mit dem Thema Hygiene ist. Gerade bei Kindern kann man dies noch spielerisch vermitteln. Darin liegt eine große Chance, auch in Zukunft dazu beizutragen, die eigene Ansteckungsgefahr zu verringern,“ erklärt Prof. Stücker. „Aktuell ist besonders wichtig, das richtige An- und Ausziehen der Masken zu erlernen und möglichst mit den Innen- akk.p2media.com/aktuelles/news-archivaber auch den Außenseiten der Masken nicht in Kontakt zu kommen,“ rät Prof. Stücker weiter.

Das Altonaer Kinderkrankenhaus ist mit dem Goldzertifikat der „Aktion Saubere Hände“ mit Sitz am Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Charité Berlin ausgezeichnet. Es wird in Bronze, Silber und Gold verliehen.

23.04.2021 - Altonaer Kinderkrankenhaus mit neuem Schockraumkonzept
Altonaer Kinderkrankenhaus mit neuem Schockraumkonzept

Das Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK) hat seine umfassende Kindernotfallversorgung der höchsten Stufe (Stufe 3) durch die Implementierung eines interdisziplinären und interprofessionellen Schockraumkonzeptes untermauert. Hierzu gehört die Ausstattung eines neuen Schockraumes genauso wie die Weiterbildung von Mitarbeitern in zertifizierten Kursen zur Versorgung von kritisch kranken und schwerverletzten Patienten.

Im Rahmen der Einstufung* aller Krankenhäuser ist das Altonaer Kinderkrankenhaus zur Sicherung von Qualitätsstandards für Notfallstrukturen bereits vor einem Jahr in die höchste Stufe der umfassenden Notfallversorgung (Modul Kindernotfallversorgung) eingruppiert worden. Mit der Einrichtung eines Schockraumes und den entsprechenden Maßnahmen zur besseren interdisziplinären Versorgung von kritisch kranken Patienten festigt das AKK seinen Platz in der pädiatrischen Notfallversorgung in und um Hamburg. „Wir freuen uns sehr, die pädiatrische Notfallversorgung auf ein neues Niveau zu heben und dadurch eine hohe Qualität medizinischer Betreuung bieten zu können“, so Prof. Dr. Ralf Stücker, Ärztlicher Direktor des Altonaer Kinderkrankenhauses, zur Inbetriebnahme des Schockraumes. Zur Notfallversorgung im AKK gehört neben der angegliederten Interdisziplinären Not- und Aufnahmestation (INA) eine besonders schnelle radiologische CT-Diagnostik auf höchstem Niveau bei geringstmöglichem Einsatz von Röntgenstrahlung.

Das Schockraumkonzept im Altonaer Kinderkrankenhaus sieht zum einen die räumliche Erweiterung und entsprechende Ausstattung des Untersuchungszimmers vor. Hierzu gehört beispielsweise der Andockwagen, der eine unterbrechungsfreie Patientenversorgung innerhalb des innerklinischen Notfalltransportes ermöglicht. Darüber hinaus sind alle Voraussetzungen für eine reibungslose und schnelle Versorgung des Patienten unter Einbindung der Bereiche Anästhesie, Intensivmedizin, Radiologie sowie Pädiatrie oder Chirurgie geschaffen worden. Verschiedene interdisziplinäre Schulungen und Trainings der entsprechenden Mitarbeiter ermöglichen die Aufnahme und Rundum-Betreuung von kritisch kranken und schwerverletzten Kindern. Nach Ankündigung des Patienten durch die Leitstelle des jeweiligen Rettungsdienstes wartet das „Schockraum-Team“ bereits im Untersuchungszimmer und bindet im Rahmen des patientenorientierten Schockraummanagements alle verfügbaren Ressourcen für die bestmögliche Therapie des Patienten ein.

 

* durch Vertreterinnen und Vertreter der Landesverbände der Krankenkassen, der Hamburgischen Krankenhausgesellschaft e. V. und der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV)

07.04.2021 - Voller Erfolg: 42. Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie
Voller Erfolg: 42. Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie

Die 42. Jahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie fand in diesem Jahr vom 25. bis 27. März 2021 virtuell statt. Prof. Dr. Philippe Stock, leitender Arzt der Pädiatrie im Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK) in Hamburg, begrüßte in seiner Rolle als Tagungspräsident und stellvertretender Präsident der Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie e. V. das teilnehmende Fachpublikum mit rund 630 Teilnehmern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Neben acht Postgraduiertenkursen zu Spezialthemen konnte zwischen einer Vielzahl von spannenden Symposien, über 80 e-Poster-Kurzvorträgen und Geschwistersymposien anderer Fachgesellschaften ausgewählt werden. Tagungspräsident Prof. Dr. Stock freute sich über die hohe Akzeptanz der Themenschwerpunkte des Kongresses: „Wir haben in diesem besonderen Jahr einen großartigen Kongress erlebt! Das Motto der diesjährigen Tagung war ‚Personalisierte Medizin‘. Mit diesem Schwerpunkt wollten wir die neuen Möglichkeiten, aber auch die neuen Herausforderungen der molekularen und damit individualisierten Medizin betonen. Diagnostik und Therapie können wir heute in vielen Fällen ganz spezifisch an das jeweilige Krankheitsbild anpassen – eine neuartige Möglichkeit, unser ärztliches Handeln sehr spezifisch auf die Bedürfnisse der einzelnen Patientinnen und Patienten zu fokussieren. In über 70 Fachvorträgen ist uns ein klinischer und wissenschaftlicher Austausch gelungen, der alle Aspekte der pädiatrischen Pneumologie und auch der wesentlichen Schnittstellen beleuchtet hat. Ein separates Symposium zu COVID-19 war in den momentanen Zeiten eine Selbstverständlichkeit!“

Prof. Dr. Stock äußerte sich weiter über die gelungene Umsetzung des Kongresses in Zeiten der Corona-Pandemie „Der diesjährige Jahreskongress war eine absolute Premiere: Es war das erste Mal, dass unsere Jahrestagung in einem virtuellen Format stattfand. Für uns alle eine wirklich neue Erfahrung. Das virtuelle Format hat hervorragend funktioniert, und insbesondere die Möglichkeit, in einer Mediathek verpasste Vorträge nach zu hören, war ein echter Vorteil! Ich bin stolz und dankbar, dass ich gemeinsam mit einem fachspezifischen Organisationsteam diesen Kongress von Hamburg und dem AKK aus ausrichten durfte. Im Einzelnen waren dies Dr. Sarah Müller-Stöver, Maren Dittrich, Dr. Christoph Kemen, Dr. Thorsten Eichler, Dr. Frank Ahrens und Dr. Bernd Hinrichs.“

26.03.2021 - Altonaer Kinderkrankenhaus mit neuem Schockraumkonzept
Altonaer Kinderkrankenhaus mit neuem Schockraumkonzept

Das Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK) hat seine umfassende Kindernotfallversorgung der höchsten Stufe (Stufe 3) durch die Implementierung eines interdisziplinären und interprofessionellen Schockraumkonzeptes untermauert. Hierzu gehört die Ausstattung eines neuen Schockraumes genauso wie die Weiterbildung von Mitarbeitern in zertifizierten Kursen zur Versorgung von kritisch kranken und schwerverletzten Patienten.

Im Rahmen der Einstufung* aller Krankenhäuser ist das Altonaer Kinderkrankenhaus zur Sicherung von Qualitätsstandards für Notfallstrukturen bereits vor einem Jahr in die höchste Stufe der umfassenden Notfallversorgung (Modul Kindernotfallversorgung) eingruppiert worden. Mit der Einrichtung eines Schockraumes und den entsprechenden Maßnahmen zur besseren interdisziplinären Versorgung von kritisch kranken Patienten festigt das AKK seinen Platz in der pädiatrischen Notfallversorgung in und um Hamburg. „Wir freuen uns sehr, die pädiatrische Notfallversorgung auf ein neues Niveau zu heben und dadurch eine hohe Qualität medizinischer Betreuung bieten zu können“, so Prof. Dr. Ralf Stücker, Ärztlicher Direktor des Altonaer Kinderkrankenhauses, zur Inbetriebnahme des Schockraumes. Zur Notfallversorgung im AKK gehört neben der angegliederten Interdisziplinären Not- und Aufnahmestation (INA) eine besonders schnelle radiologische CT-Diagnostik auf höchstem Niveau bei geringstmöglichem Einsatz von Röntgenstrahlung.

Das Schockraumkonzept im Altonaer Kinderkrankenhaus sieht zum einen die räumliche Erweiterung und entsprechende Ausstattung des Untersuchungszimmers vor. Hierzu gehört beispielsweise der Andockwagen, der eine unterbrechungsfreie Patientenversorgung innerhalb des innerklinischen Notfalltransportes ermöglicht. Darüber hinaus sind alle Voraussetzungen für eine reibungslose und schnelle Versorgung des Patienten unter Einbindung der Bereiche Anästhesie, Intensivmedizin, Radiologie sowie Pädiatrie oder Chirurgie geschaffen worden. Verschiedene interdisziplinäre Schulungen und Trainings der entsprechenden Mitarbeiter ermöglichen die Aufnahme und Rundum-Betreuung von kritisch kranken und schwerverletzten Kindern. Nach Ankündigung des Patienten durch die Leitstelle des jeweiligen Rettungsdienstes wartet das „Schockraum-Team“ bereits im Untersuchungszimmer und bindet im Rahmen des patientenorientierten Schockraummanagements alle verfügbaren Ressourcen für die bestmögliche Therapie des Patienten ein.

* durch Vertreterinnen und Vertreter der Landesverbände der Krankenkassen, der Hamburgischen Krankenhausgesellschaft e. V. und der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV)

19.03.2021 - X-Beine und O-Beine bei Kindern: Nur eine ästhetische Deformität?
X-Beine und O-Beine bei Kindern: Nur eine ästhetische Deformität?

Beine haben normalerweise eine gerade Längsachse. Abweichungen hiervon bezeichnet man umgangssprachlich als X- oder O-Beine. Dies sind nicht nur ästhetische Deformitäten, sondern stellen eine Erkrankung des Bewegungsapparates dar. Prof. Dr. Ralf Stücker, leitender Arzt der Kinderorthopädie im Altonaer Kinderkrankenhaus, weist darauf hin, dass die Spätfolgen erheblich sein können. Wird eine Fehlstellung der Knie nicht korrigiert, können Betroffene je nach Ausprägung der Deformität schon im frühen Erwachsenenalter an Kniegelenksarthrose und Meniskusverschleiß leiden. Dies kann durch eine Korrektur im Kindesalter verhindert werden. In Deutschlands größter kinderorthopädischer Abteilung im Altonaer Kinderkrankenhaus werden diese Behandlungen mit sehr guten Ergebnissen vorgenommen.

Umgangssprachlich werden mit dem Begriff X- bzw. O-Beine Fehlstellungen der Knie beschrieben, die einseitig oder beidseitig auftreten können. Im Normalfall treffen Oberschenkel und Schienbein im Kniegelenk so aufeinander, dass sie auf einem Röntgenbild einen Winkel von 174° bilden. Bei normaler Beinachsenstellung wird die Last des Rumpfes gleichmäßig auf beide Knie verteilt. Abweichungen der Beinachsenstellung von bis zu 5° sind noch im Rahmen des Normalen und bedürfen keiner Therapie.

Ursachen

X- oder O-Beine treten meist im Kindesalter auf, die Gründe dafür sind vielfältig. Oft steckt eine Veranlagung dahinter. Ein signifikanter Vitamin-D-Mangel kann ebenfalls Beinachsendeformitäten begünstigen. Bedingt durch den Mangel am „Sonnenvitamin“ werden die Knochen nicht hart genug und können sich unter dem Einfluss des Körpergewichtes dann verbiegen.  Zu hohes Körpergewicht (Adipositas) und Fehlstellungen der Füße sind ebenfalls Risiken für die Entstehung von Achsendeformitäten der Beine. Weitere Ursachen für X- bzw. O-Beine können Unfälle, Knochenstoffwechselstörungen, Hormonstörungen oder Entzündungen sein. Selten gibt es angeborene Fehlbildungen mit nicht symmetrischer Aktivität oder Stillstand der Wachstumsfuge.

Beschwerden und Folgeerkrankungen

„X- oder O-Beine sind für viele ‚nur‘ ein optischer Makel, doch wer so denkt, verkennt, dass es sich dabei auch um eine ernstzunehmende Deformität handeln kann“, macht Prof. Dr. Stücker deutlich. Betroffene leiden im Erwachsenenalter häufig unter Schmerzen in den Gelenken. Bei einseitiger Achsenabweichung kommt ein Schiefstand des Beckens hinzu. Knorpel, Menisken und Knochen werden asymmetrisch belastet, was über kurz oder lang zu Schäden führen kann. Eine Kniegelenksarthrose (Verschleiß am Knorpelgewebe im Kniegelenk) ist dann oft vorprogrammiert. Als Folge daraus verstärkt sich die Achsenfehlstellung und diese verstärkt wiederum die Abnutzung des Knorpelgewebes – ein fataler Kreislauf! Auch schmerzhafte Schäden am Meniskus sind eine häufige Folge. Bei Kindern mit stark ausgeprägten X-Beinen kommt es vor, dass die Knie beim Gehen aneinander reiben, was besonders beim schnellen Gehen oder Rennen den Bewegungsablauf stören kann. Patienten mit O-Beinen leiden oft unter rascher Ermüdung beim Gehen und haben einen leicht ‚watschelnden‘ Gang. Der Kinderorthopäde wird nach einer ersten körperlichen Untersuchung eine spezielle Röntgenuntersuchung durchführen lassen. So können das Ausmaß der Achsabweichung und deren Ursache präzise bestimmt werden.

Wann sollten Sie einen Arzt aufsuchen

Es ist generell empfehlenswert, die Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt wahrzunehmen, viele Fehlstellungen werden hier erkannt. Bei Bedarf erhalten Sie eine Überweisung zum Kinderorthopäden. Im Säuglingsalter ist eine O-Bein-Stellung oft unbedenklich, mit dem Längenwachstum gleicht sich diese in der Regel von allein aus. Auch X-Beine bei Kleinkindern bilden sich im Alter von 5 bis 6 Jahren meistens von allein zurück. Jenseits des 6. Lebensjahres sollten jedoch keine Beinachsendeformitäten mehr bestehen. Ist das der Fall, sollte die weitere Entwicklung durch einen Kinderorthopäden überprüft werden.

Behandlung

Solange die Wachstumsfugen noch offen sind, kann das Wachstum „gelenkt“ werden, indem es im äußeren Winkel vorübergehend gehemmt wird. Dies wird erreicht, indem Klammern in einer kurzen Operation wie eine „Brücke“ über die Wachstumsfuge eingebracht werden. Bei diesem Verfahren sind die Beine kurz nach der Operation wieder voll belastbar. Bis die Achskorrektur abgeschlossen ist, dauert es mehrere Monate. Wenn die gewünschte Korrektur erreicht ist, werden die Klammern wieder entfernt. „Eine Operation im Kindesalter bzw. im Wachstum kann später einsetzende Beschwerden oder Folgeerkrankungen verhindern wie z.B. eine ausgeprägte Arthrose“, erklärt Prof. Dr. Stücker. „Im Altonaer Kinderkrankenhaus verfügen wir über weitreichende Erfahrungen, die operativen Korrekturen durchzuführen. Und das mit sehr guten Ergebnissen!“, so Prof. Stücker weiter. Daher sind wachstumslenkende Verfahren anderen großen operativen Maßnahmen nach Beendigung des Wachstums vorzuziehen.

26.02.2021 - Pollengefahr in der Blütezeit - Tipps aus dem Altonaer Kinderkrankenhaus
Pollengefahr in der Blütezeit - Tipps aus dem Altonaer Kinderkrankenhaus

Die Blütezeit vieler allergieauslösender Pflanzen ist in vollem Gange – und damit auch die Hoch-Zeit des Heuschnupfens. Prof. Dr. Philippe Stock, Leitender Arzt der Pädiatrie am Altonaer Kinderkrankenhaus und stellvertretender Ärztlicher Direktor, gibt Tipps zur Vermeidung und Therapie.

Der Heuschnupfen ist eine allergische Erkrankung, die bereits durch kleinste Mengen bestimmter Pflanzenpollen ausgelöst werden kann. Die Basiserhebung zu allergischen Erkrankungen im Rahmen der KIGGS-Studie ergab, dass mehr als eine Million Kinder und Jugendliche über Heuschnupfen klagen. Nicht nur Fließschnupfen, Augenrötungen oder juckende Augen sind lästige Symptome. In schweren Fällen droht sogar allergisches Asthma, annähernd eine halbe Million 3- bis 17-Jährige sind davon betroffen. Diese Auswirkungen beeinträchtigen das Allgemeinbefinden und können die Konzentrations- und Arbeitsfähigkeit mindern. Bei Kindern wirkt sich dies auch auf die schulische Leistungsfähigkeit und die Anzahl der Fehltage aus.

Präventionstipps

„Sinnvoll ist es daher, die Allergieauslöser zu meiden“, sagt Prof. Dr. Philippe Stock, Leitender Arzt der Pädiatrie am Altonaer Kinderkrankenhaus und stellvertretender Ärztlicher Direktor. „An schönen Tagen ist es ratsam, den Pollenflugkalender oder auch eine Pollenflug-App zu Rate zu ziehen, um sich über die Stärke der Luftbelastung mit Pollen zu informieren und entsprechend die Tagesaktivitäten zu planen.“ Grundsätzlich gilt die Faustregel: Die Pollenkonzentration ist in ländlichen Gefilden am Morgen am höchsten, in der Stadt am Abend. In diesen Stunden sollten die Kinder den Pollen aus dem Weg gehen und Fenster sowie Türen geschlossen halten. Eine Rolle kann auch die Einrichtung des Kinderzimmers spielen. Staubfänger wie Teppiche sollten aus Zimmern von Allergie geplagten Kindern verbannt werden, stattdessen Pollenschutzgitter an die Fenster. Und es empfiehlt sich in starken Pollenflugzeiten, vor dem Zubettgehen die Haare zu waschen.

Therapie

Leider funktioniert die Vermeidungstaktik in der Praxis nicht zu hundert Prozent. „Um die Symptome zu lindern, wenden wir daher häufig eine Therapie mit Antihistaminika zum Schlucken oder mit Kortison haltigem Nasenspray an“, so Prof. Stock. Bei asthmatischen Beschwerden können außerdem Kortison mittels Inhalator im Rahmen einer Dauertherapie und bei Bedarf bronchienerweiternde Medikamente zum Einsatz kommen.

Um die Allergie perspektivisch in den Griff zu bekommen, sollte immer auch eine Hyposensibilisierung angestrebt werden. Dies ist die einzig verfügbare Therapie, mit der gezielt die Ursache behandelt werden kann. Hierbei wird alle vier bis fünf Wochen eine kleine Spritze unter die Haut gesetzt. Bei Gräser- und Hausstaubmilbenallergie ist die Hyposensibilisierung inzwischen sogar in Tablettenform möglich. „Im AKK bieten wir eine Rundum-Betreuung mit Beratung, Planung und Durchführung“, so Prof. Stock.

15.02.2021 - Hilfe, mein Schulkind macht noch in die Hose!
Hilfe, mein Schulkind macht noch in die Hose!

Einnässen bei Kindern ist ab einem gewissen Alter ein Tabuthema. Viele Kinder schämen sich, die Eltern sind oft ratlos. Was viele nicht wissen: Etwa eines von zehn Kindern über fünf Jahre nässt noch ein. Die Krux an der Sache: Kaum jemand spricht darüber, weshalb Betroffene und deren Eltern oft still leiden und Sorge haben, mit ihnen stimme etwas nicht. Dr. med. Thomas Henne, Oberarzt der Nephrologie (Nierenheilkunde) am Altonaer Kinderkrankenhaus, weiß, dass nur selten körperliche oder psychische Erkrankungen die Ursache für das Einnässen sind. Fast immer ist dies in einer noch nicht vollständig abgeschlossenen Reifung der Blasenkontrolle begründet.

Mediziner unterscheiden zwischen dem Einnässen in der Nacht und dem Einnässen am Tag. Kindern gelingt es in der Regel zuerst, tagsüber den Harndrang zu kontrollieren. Bis sie auch nachts keine Windel mehr benötigen, dauert es meist etwas länger. Außerdem ist es keine Seltenheit, dass Kinder, die schon ein paar Tage trocken waren, wieder einnässen. Das Trockenwerden geschieht in Etappen, dabei sind auch „Rückschritte“ normal. Die Altersspanne für das Trockenwerden ist individuell sehr unterschiedlich und liegt zwischen 2 und 4 Jahren.

„Ein Kind, das einnässt und älter als fünf Jahre ist, sollte einem Kinderarzt vorgestellt werden“, erklärt Dr. med. Thomas Henne. „Es gilt, die Ursache für das Einnässen zu finden. Organische Ursachen, wie beispielsweise eine überaktive Blase oder eine verspannte Blasenentleerung können gut behandelt werden. Meist steckt jedoch lediglich eine Reifeverzögerung dahinter, dann sprechen wir von einer ‚funktionellen Störung‘“, so der Mediziner. „Das Zusammenspiel zwischen Gehirn und Blase ist ein komplexes System, das lange braucht, bis es sich gut eingestellt hat“, führt er aus. Henne erklärt weiter, dass dieses System, wenn es bereits funktioniere, durch Stress wieder aus dem Gleichgewicht geraten könne. Es sei nicht selten, dass Kinder, die eigentlich schon trocken waren, wieder einnässen. Der Ausdruck ‚sich vor Angst in die Hose machen‘ rühre daher.

Auch im Schulalter leiden viele Kinder noch unter Harninkontinenz. Etwa 2-9 % der 7-jährigen sind tagsüber betroffen. Hilfe erhalten betroffene Familien in der Tagesklinik im Altonaer Kinderkrankenhaus. Je nachdem, ob eine organische Störung oder eine verzögerte Reifeentwicklung vorliegt, gibt es unterschiedliche Therapiemöglichkeiten. Zum Beispiel die sogenannte „Urotherapie“, dabei lernen Kinder auf ihren Körper zu hören, zu spüren, wann die Blase voll ist und sie eine Toilette aufsuchen müssen. Hiermit werden gute und nachhaltige Erfolge erzielt. „Am wichtigsten ist es, unseren kleinen Patienten zu vermitteln, dass es in Ordnung ist, wenn sie für das Trockenwerden etwas mehr Zeit benötigen als Altersgenossen. Jedes Kind ist einzigartig und es sollte jedem Kind zugestanden werden, sich in seinem eigenen Tempo zu entwickeln“, sagt der Pädiater.

So helfen Sie Ihrem Kind beim Trockenwerden

Der Erwerb der Blasenkontrolle ist ein komplexer Entwicklungsprozess. Es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie Ihr Kind beim Trockenwerden unterstützen können. Besonders ältere Kinder leiden unter Scham- und Schuldgefühlen, deswegen ist es sehr wichtig, dass Sie Ihrem Kind Zeit geben und ihm mit Verständnis begegnen. Eine wohlwollende und verständnisvolle Umgebung ermöglicht Fortschritte. Ausschimpfen und Bestrafungen sind kontraproduktiv und verunsichern Ihren Sprössling. Belohnen Sie auch kleinste Erfolge. In der Urotherapie haben sich die „3 W-Fragen“ bewährt, die Sie auch mit Ihrem Kind zu Hause praktizieren können.

3 W-Fragen: Wann? Wie oft? Wie?

Wann musst Du? Spüre, wenn Deine Blase voll ist und gehe in Ruhe zur Toilette. Du hast genügend Zeit.

Wie oft musst Du? Gehe regelmäßig zur Toilette und zwar immer dann, wenn Du merkst, dass Du mal musst. Auch wenn Du gerade spielst und keine Lust hast, auf die Toilette zu gehen.

Wie sitzt du auf der Toilette? Lasse Dir Zeit und mache die Blase in einem Mal leer.

23.12.2020 - Besuch vom Weihnachtsmann im Altonaer Kinderkrankenhaus
Besuch vom Weihnachtsmann im Altonaer Kinderkrankenhaus

Der Weihnachtsmann persönlich stattete den kleinen Patientinnen und Patienten im Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK) bereits heute einen Besuch ab. Es ist inzwischen Tradition: Seit vielen Jahren überrascht der Weihnachtsmann Kinder, die die Festtage im AKK verbringen, mit Geschenken. Unterstützt wurde er von der Feuerwehr Hamburg: Von der Feuerwehrleiter aus ist er durch ein Fenster ins Altonaer Kinderkrankenhaus geklettert und hat die Kinder auf den Stationen überrascht.

Die Weihnachtsfeiertage im Krankenhaus zu verbringen, ist nicht einfach und dies besonders nicht, wenn auf Grund der Corona-Pandemie Besuche nur sehr eingeschränkt möglich sind. Die Bescherung durch den Weihnachtsmann im Geleit der Feuerwehr ist daher eine sehr willkommene Abwechslung für die Kinder im Altonaer Kinderkrankenhaus gewesen.

Der Weihnachtsmann weiß, dass Kinder sich in diesem Jahr vermehrt Dinge wünschen, die man nicht kaufen kann: „Ich wünsche mir, dass Oma und Opa mich besuchen dürfen“ oder „Ich will, dass Corona weggeht“ –  die Corona-Pandemie verändert vieles, auch die Wunschzettel der Kinder zu Weihnachten. Diese Wünsche kann der Weihnachtsmann leider nicht erfüllen, aber er kann dazu beitragen, dass Kindersorgen mit einigen Aufmerksamkeiten für einen Nachmittag in den Hintergrund geraten. Mira, 5 Jahre, konnte ihren Augen kaum trauen, als heute plötzlich der Weihnachtsmann vor ihr stand. „Ich habe den Weihnachtsmann noch nie in echt gesehen! Er hatte auch ein Geschenk für mich!“, freute sie sich.

Christiane Dienhold, Geschäftsführerin des Altonaer Kinderkrankenhauses freute sich ebenfalls über die Aktion: „Ich bin glücklich und dankbar, dass die Feuerwehr Hamburg auch im Corona-Jahr den Besuch des Weihnachtsmanns bei uns ermöglicht hat. Für unsere kleinen Patientinnen und Patienten ist die Begegnung mit dem Weihnachtsmann immer ein wunderschönes Erlebnis. Besonders in diesem Jahr ist dieses Ereignis wichtiger denn je für die Genesung der Kinder.“

Die Aktion fand selbstverständlich unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen statt. So wurde der Weihnachtsmann erstmals nicht, wie sonst üblich, von einem Feuerwehrmann, sondern von einem Mitarbeiter des Altonaer Kinderkrankenhauses vertreten. Der Name war dabei Programm: Herr Prof. Dr. Martin Rup(p)recht hat im Weihnachtsmannkostüm die Kinder beschenkt. Für weihnachtliche Stimmung bei dieser außergewöhnlichen Bescherung sorgte Musiker Henner Depenbusch von musixx.

Unterstützt wurde die Aktion von Hamburger Unternehmen wie der Otto GmbH & Co KG, der Gebr. Heinemann SE & Co. KG und der Internationalen Schule Hamburg e. V..

21.12.2020 - Weihnachts-Roboter verteilt Geschenke an Kinder im Altonaer Kinderkrankenhaus
Weihnachts-Roboter verteilt Geschenke an Kinder im Altonaer Kinderkrankenhaus

„Es bewegt sich, es spielt Weihnachtsmusik und es bringt Geschenke mit, aber – was ist das? Diese Frage stellten sich heute die kleinen und großen Patientinnen und Patienten im Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK). Des Rätsels Lösung: Ein „Weihnachts-Roboter“.

Die Adventszeit im Krankenhaus zu verbringen, ist nicht einfach und dies besonders nicht, wenn auf Grund der Corona-Pandemie Besuche nur sehr eingeschränkt möglich sind und die Spielzimmer aufgrund der Hygiene-Vorschriften leider nicht benutzt werden dürfen. Da kommt jede Abwechslung sehr gelegen und die Freude bei den Kindern auf den Stationen im Altonaer Kinderkrankenhaus war entsprechend groß, als plötzlich ein „Weihnachts-Roboter“ mit Geschenken und Süßigkeiten für Groß und Klein auftauchte.

„Ein Aufenthalt im Krankenhaus ist oft eine Herausforderung für Kinder und Eltern. Bedingt durch die aktuell geltenden Einschränkungen der Corona-Pandemie ist diese größer als üblich“, berichtet Christiane Dienhold, Geschäftsführerin des Altonaer Kinderkrankenhauses. „Wir im AKK nehmen jede Möglichkeit wahr, um den Kindern und Jugendlichen den Aufenthalt im Krankenhaus so kurzweilig wie möglich zu gestalten. Deswegen freue ich mich sehr über diese tolle Aktion der Firma Starship, die auch während der Pandemie durchführbar war!“

09.12.2020 - Knusperhaus-Tradition auch in Corona-Zeiten
Knusperhaus-Tradition auch in Corona-Zeiten

Auch in diesem Jahr schmückt das Knusperhaus von Heinz O. Wehmann und seinem Team aus dem Landhaus Scherrer wieder die Eingangshalle des Altonaer Kinderkrankenhauses. Natürlich wurde wegen der Corona-Pandemie komplett auf offene Süßigkeiten und Lebkuchen-Platten verzichtet und eigens ein schneeweißes Haus gefertigt. Für alle kleinen und großen Patientinnen und Patienten gilt: Nicht gucken - zugreifen!

Die Corona-Zeit setzt alle vor große Herausforderungen, gerade die Gastronomie ist mit den aktuellen Schließungen erneut stark betroffen. Heinz O. Wehmann und sein Team vom Landhaus Scherrer haben dennoch alle Hände voll zu tun. Die Vorbereitungen der Weihnachtsspecials für deren Kunden laufen auf Hochtouren. Trotzdem lassen sich die Profis nicht aus der Ruhe bringen und haben, wie jedes Jahr, liebevoll das Knusperhäuschen für die Patientinnen und Patienten im Altonaer Kinderkrankenhaus vorbereitet. Diese langjährige Tradition ist Heinz O. Wehmann eine Herzensangelegenheit: „Auch in diesen schweren Zeiten geht es uns immer noch gut. Wichtig bleibt, auch an die kranken Kinder zu denken. Und womit kann man diesen in der Vorweihnachtszeit eine größere Freude machen als mit einem Knusperhäuschen?“ Dies freut auch Christiane Dienhold, Geschäftsführerin des Altonaer Kinderkrankenhauses, die zusammen mit dem Ärztlichen Direktor, Prof. Dr. Ralf Stücker, das Knusperhäuschen in Empfang genommen hat. „Es ist großartig von Heinz Wehmann, dass er trotz der Schwierigkeiten durch die Corona-Einschränkungen Zeit gefunden hat, dieses tolle Knusperhaus für unsere Patientinnen und Patienten zu bauen. Für diesen Einsatz möchten wir uns ganz herzlich bei ihm und seinem Team bedanken. Die Kinder im Altonaer Kinderkrankenhaus werden es lieben!“, so Christiane Dienhold.

07.12.2020 - Neue kinderärztliche Notfallpraxis der KV Hamburg am Altonaer Kinderkrankenhaus eröffnet
Neue kinderärztliche Notfallpraxis der KV Hamburg am Altonaer Kinderkrankenhaus eröffnet

Die KV Hamburg hat eine neue kinderärztliche Notfallpraxis am Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK) in Betrieb genommen und weitet damit ihren bisherigen pädiatrischen Notfalldienst am AKK deutlich aus. Die neue Notfallpraxis ist täglich geöffnet und erstreckt sich auf sechs Behandlungsräume in der Zentralambulanz des AKK. Mit dem neuen Angebot tragen KVH und AKK den in der Vergangenheit deutlich gestiegenen Patientenzahlen Rechnung. Parallel zu diesem Angebot wird der kinderärztliche Bereitschaftsdienst an der Notfallpraxis der KVH in Altona (Stresemannstraße) eingestellt; Eltern, die ihre Kinder bislang dort haben behandeln lassen, werden gebeten, sich künftig zu den jeweiligen Öffnungszeiten an die neue ausschließlich pädiatrische Notfallpraxis am AKK wenden.

„Mit dieser neuen kinderärztlichen Notfallpraxis am AKK“, erläutert Caroline Roos, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg, „verstärken wir unseren kinderärztlichen Notfalldienst an diesem Standort in dreierlei Hinsicht: räumlich, zeitlich und personell. Dadurch bieten wir unseren kleinen Patienten und deren Eltern noch mehr Service: kinderärztliche Versorgung an jedem Tag der Woche, geringere Wartezeiten und kürzere Wege.“ Außerdem könne die KV in den neuen Räumlichkeiten die personellen Kapazitäten der jeweiligen Nachfrage flexibel anpassen: „Das bedeutet, dass wir auch höhere Patientenzahlen gut werden bewerkstelligen können.“

Christiane Dienhold, Geschäftsführerin des Altonaer Kinderkrankenhauses, freut sich über die ausgebaute Kooperation mit der KVH: „Durch die Erweiterung der kinderärztlichen Notfallpraxis der KVH in unserem Haus wird das Versorgungsangebot unserer pädiatrischen Notfallmedizin ausgebaut und die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kinderärzten weiter gestärkt. Damit bieten wir unseren kleinen und großen Patientinnen und Patienten ein noch individuelleres Angebot der medizinischen Betreuung auf höchstem Niveau!“

„Wir freuen uns, dass wir jetzt mehr Behandlungszimmer haben“, sagt Dr. Stefan Renz, Hamburger Kinderarzt und Vorsitzender des Hamburger Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte. „Wie in unseren Praxen können wir Befunde direkt in den Computer eingeben. Die Patenten erhalten sofort einen Kurzbrief mit den relevanten Daten. Die Kooperation mit den Kolleginnen und Kollegen im Krankenhaus wird nicht nur die medizinische Qualität, sondern auch den direkten Austausch an der Schnittstelle ambulant zu stationär verbessern.“

Die neue kinderärztliche Notfallpraxis der KV Hamburg am Altonaer Kinderkrankenhaus, Bleickenallee 38, 22763 Hamburg, bietet eine allgemeine kinderärztliche Versorgung außerhalb der regulären Praxisöffnungszeiten, in den Abendstunden, an Wochenenden und Feiertagen. Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht notwendig.

Die Öffnungszeiten der neuen kinderärztlichen Notfallpraxis der KVH am AKK sind:
Mo, Di, Do: 19 bis 23 Uhr; Mi: 14 bis 23 Uhr; Fr: 16 bis 23 Uhr; Sa und feiertags: 8 bis 24 Uhr, So: 8 bis 23 Uhr

14.10.2020 - Rolf Zuckowski singt im Lufthafen am Altonaer Kinderkrankenhaus
Rolf Zuckowski singt im Lufthafen am Altonaer Kinderkrankenhaus

„Lieder, die wie Brücken sind.“ In Zeiten von Social Distancing bekommt der bekannte Liedtext von Rolf Zuckowski besondere Bedeutung, die der Künstler sich nicht ausgemalt hatte, als er den Song komponierte. Jetzt baute er beim exklusiven Gartenkonzert am Mittwoch, den 14.10.2020, mit seiner Musik Brücken zu den Herzen der Kinder, die im Lufthafen am Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK) leben.

Die Einschränkungen des täglichen Lebens durch das Coronavirus treffen Kinder und die kleinen Patienten des Lufthafens am Altonaer Kinderkrankenhaus besonders stark. In der deutschlandweit einzigartigen Wohnstation werden Kinder und Jugendliche betreut, die auf eine Langzeitbeatmung angewiesen sind. Dies bedeutet, dass ihre Atmung nicht eigenständig funktioniert und sie medizinische Unterstützung in Form eines Beatmungsgerätes benötigen. Da sie aufgrund ihrer Vorerkrankungen der Atemwege zur vulnerablen Hochrisikogruppe gehören, müssen sie aktuell besonders geschützt werden. Aktivitäten in anderen Institutionen außerhalb des Lufthafens entfallen größtenteils. Aus diesem Grund haben sich die Kinder vom Verein wünschdirwas e. V. einen Besuch von Rolf Zuckowski gewünscht. Diesem Wunsch kam der Künstler gerne nach und gab heute ein exklusives Konzert im schönen Garten des Lufthafens am Altonaer Kinderkrankenhaus.

Die kleinen Musikfans verfolgten den Auftritt von Rolf Zuckowski aus sicherer Distanz und hatten sichtlich Freude an dem musikalischen Event. Auch Patientinnen und Patienten anderer Stationen wollten sich dieses besondere Konzert nicht entgehen lassen. Im Garten und auf dem Balkon hatten große und kleine Kinder sichtlich Spaß an diesem herbstlichen Open-Air-Konzert.

„Ich freue mich sehr, dass Herr Zuckowski unsere Lufthafenkinder mit diesem Konzert überrascht hat“, sagt Christiane Dienhold, Geschäftsführerin des Altonaer Kinderkrankenhauses. „Für uns alle ist die aktuelle Zeit eine große Herausforderung, besonders groß ist sie sicherlich für die Patienten des Lufthafens. Umso mehr freue ich mich, dass sie mit dem Gartenkonzert eine Auszeit vom Alltag geschenkt bekommen haben. Sie konnten heute ihre Erkrankung und den Alltag hinter sich lassen und einfach nur Kind sein.“

16.09.2020 - Auszubildende der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege des Altonaer Kinderkrankenhauses gewinnen 2. Platz beim Junge Pflege Preis 2020
Auszubildende der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege des Altonaer Kinderkrankenhauses gewinnen 2. Platz beim Junge Pflege Preis 2020

Mit einer Forschungsarbeit und kreativen Ideen zum Thema „Besser vernetzt – gemeinsam Pflege gestalten“ gewinnen junge Nachwuchskräfte aus dem Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK) den zweiten Platz beim Junge Pflege Preis 2020 des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) Nordwest.

In Pflegeberufen sind Austausch und Kommunikation essenziell wichtig, sowohl unter den Pflegekräften als auch in der Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen und selbstverständlich auch in der Patientenversorgung. Um die Zukunft der Pflege mitzugestalten, braucht es innovative Ideen, Motivation und eine Hands-On-Mentalität. All das haben die jungen Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-innen aus dem AKK bewiesen. Aufgabe beim Junge Pflege Preis 2020 war es, Strategien zu entwickeln, wie Austausch, Kommunikation und Gemeinschaft im Pflegebereich gefördert und weiterentwickelt werden können.

„Über den Tellerrand blicken und sich vernetzen“, das war die Maßgabe an die Teilnehmer/-innen des Wettbewerbs Junge Pflege 2020. „Unsere angehenden Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger haben diese Aufgabe mit Bravour gelöst und den zweiten Platz beim Wettbewerb belegt. Das erfüllt uns mit Stolz und Freude“, sagt Christiane Dienhold, Geschäftsführerin im Altonaer Kinderkrankenhaus.

Am Wettbewerb nahmen die angehenden Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-innen aus dem AKK gemeinsam mit weiteren Auszubildenden der Akademie für Bildung und Karriere am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf teil. Die Forschungsarbeit zum Thema „Besser vernetzt – gemeinsam Pflege gestalten“ hat zunächst mithilfe von eigenen Interviews und wissenschaftlicher Fachliteratur offengelegt, an welchen Stellen im Pflegealltag Diskrepanzen zwischen den verschiedenen Generationen entstehen und warum diese im Berufsalltag zu Schwierigkeiten führen können. Als Lösungsansatz, diese Unterschiede zu überbrücken, hat die Gruppe das Kartenspiel „Erzähl doch mal…“ entwickelt, das mit berufsbezogenen Fragen für Verständnis und Wissenstransfer zwischen den Generationen schaffen und die Kommunikation im Team verbessern soll. Auf der einen Seite profitieren so die angehenden Pflegekräfte von der Berufserfahrung der älteren Generationen. Auf der anderen Seite erhalten die älteren Kolleginnen und Kollegen beispielsweise Unterstützung, sich mit modernen und digitalen Technologien auseinanderzusetzen, die auch den Pflegeberuf verändern.

Alle, die sich für die generalistische Ausbildung mit Abschluss Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (m/w/d) im AKK interessieren, finden hier ausführliche Informationen: www.arbeiten-am-akk.de.

25.08.2020 - Starköchin Cornelia Poletto überlässt Kinderkrankenschwestern und -pflegern aus dem Altonaer Kinderkrankenhaus ihren Instagram-Account
Starköchin Cornelia Poletto überlässt Kinderkrankenschwestern und -pflegern aus dem Altonaer Kinderkrankenhaus ihren Instagram-Account

Die andauernde Corona-Pandemie zeigt deutlich, wie wichtig Pflegeberufe, insbesondere im Bereich der Intensivpflege, sind. Cornelia Poletto, Schirmherrin des Altonaer Kinderkrankenhauses (AKK), leiht ihren Instagram-Account Pflegekräften der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, um so die Begeisterung für die Ergreifung des Berufes zu wecken und somit den Bereich nachhaltig zu stärken.

Cornelia Poletto ist aufgrund ihrer Tätigkeit als Schirmherrin häufig im Altonaer Kinderkrankenhaus. „Bei meinen Besuchen erlebe ich immer wieder, wie einfühlsam und liebevoll die Kinderkrankenschwestern und Kinderkrankenpfleger sich um die kleinen Patientinnen und Patienten kümmern“, erzählt die berühmte Köchin. „Daher ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, dass ich die Reichweite, die ich auf Instagram habe, nutze, den Pflegekräften eine Plattform zu bieten!“, fährt sie fort. Christiane Dienhold, Geschäftsführerin des Altonaer Kinderkrankenhauses, freut sich über die Social Media Aktion. „Es ist eine tolle Möglichkeit, um Einblicke in die vielfältigen Tätigkeiten in unserem Kinderkrankenhaus zu geben. Ich hoffe, dass wir über Instagram auch junge Menschen erreichen und für eine Karriere in der Pflege begeistern können“, sagt sie.

Vier Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger verschiedener Stationen des Altonaer Kinderkrankenhauses gewähren Einblicke in ihren spannenden Arbeitsalltag. Nico Söth, Alexandra Kaesmacher, Simone Spincke und Julia Mori zeigen in jeweils einer eigenen Instagram-Story auf dem Kanal von Cornelia Poletto „ihre Station“.

Den Anfang macht Nico von der Kinderintensivstation am 26. August. Er stellt vor, was auf der Kinderintensivstation passiert – von der Notfallversorgung bis hin zum gemeinsamen Essen in der Nachtschicht ist es hier sehr abwechslungsreich. Was die Arbeit im Perinatalzentrum (PNZ) ausmacht, zeigt Alexandra am 28. August. Sie betreut mit ihren Kolleginnen Frühgeborene, die einer ganz besonderen Fürsorge bedürfen. Simones Story über den Lufthafen erscheint am 31. August. Hier werden Kinder betreut, die auf eine Langzeitbeatmung angewiesen sind. Julia hat im AKK ihre Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin gemacht. Seit Abschluss ihres Examens ist sie auf der Station I3 im Einsatz, wo unter anderem Kinder mit Diabetes und Lungenerkrankungen betreut werden. Im Rahmen der Instagram-Aktion mit Cornelia Poletto möchte Julia am 2. September Einblicke in die Ausbildung am AKK gewähren.

24.08.2020 - Familie macht stark - Wir sind dabei!
Familie macht stark - Wir sind dabei!

Anlässlich des Hamburger Familientags am Samstag, 29. August, öffnet das Altonaer Kinderkrankenhaus die Teddyklinik. Von 14 bis 18 Uhr können die kleinen Besucher den Krankenhausbesuch ihrer Plüschtiere und Puppenkinder hautnah miterleben. Darüber hinaus findet eine kindgerechte Einweisung in die Hygieneregeln statt - ein wichtiger Programmpunkt zu Corona-Zeiten.

Im Rahmen des Hamburger Familientages, der in diesem Jahr aufgrund der besonderen Situation erstmals dezentral stattfindet, öffnet das Altonaer Kinderkrankenhaus seine Türen für Teddys und Kuscheltiere aller Art. An diesem Tag erhalten Kinder die Möglichkeit, die Abläufe eines Krankenhausbesuches kennenzulernen - von der Anmeldung bis zur ärztlichen Behandlung. Selbstverständlich wird auch das Thema Hygiene großgeschrieben. Denn gerade in der aktuellen Corona-Pandemie ist es wichtig, umfassend zu informieren und mit kleinen Übungen zu schulen. Das Ziel dieses Angebots ist, Kindern Wissen über die Abläufe im Krankenhaus zu vermitteln und so auf spielerische Weise die Angst vor dem Arzt- oder Krankenhausbesuch zu nehmen.

Christiane Dienhold, Geschäftsführerin des Altonaer Kinderkrankenhauses, freut sich, dass die Aktion trotz der besonderen Umstände auch in diesem Jahr stattfinden kann. „Es ist unserem Haus ein Anliegen, Kindern die Angst vor der medizinischen Behandlung zu nehmen. Auch in diesem besonderen Jahr möchten wir uns gerne dafür engagieren, dass alle unseren Kinderkrankenschwestern und -pflegern sowie unseren Ärztinnen und Ärzten vertrauen.“

18.06.2020 - Gefahr im Grünen: Wie gefährlich sind Zecken für mein Kind?
Gefahr im Grünen: Wie gefährlich sind Zecken für mein Kind?

Hamburg, 18.06.20 – Bewegung in der Natur macht fast allen Kindern Spaß und ist gesund. Jetzt im Sommer, wenn Kinder viel im Freien spielen, ist es nicht selten, dass sie sich dabei eine Zecke einfangen. Die Spinnentiere können unterschiedliche Infektionskrankheiten übertragen. Welche das sind, wann ein Arztbesuch notwendig ist und wie Kinder vor einem Zeckenstich geschützt werden, weiß Prof. Dr. Philippe Stock, Leitender Arzt der Pädiatrie im Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK).

„Eine Zecke bzw. ein Zeckenstich ist an sich nicht gefährlich“, so Prof. Dr. Stock. „Jedoch können die Spinnentiere Viren und Bakterien übertragen, die in seltenen Fällen ernste Krankheiten verursachen. Bei frühzeitigem Erkennen sind diese jedoch gut behandelbar, sodass niemand Angst vor Zecken haben muss“, erklärt er. In Deutschland übertragen Zecken hauptsächlich die Erreger der Lyme-Borreliose und der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).  Nicht alle Zecken tragen Krankheitserreger in sich, daher bedeutet ein Stich nicht automatisch auch eine Infektion. „Bei der Diagnose dieser Erkrankungen ist manchmal medizinische Detektivarbeit gefragt, denn die Symptome können noch Monate nach einem Zeckenstich auftauchen und denen einer Erkältung ähneln“, so Prof. Dr. Stock.

Zeckenstiche vermeiden

-  Lange Hosen, Socken und geschlossene Schuhe tragen. Zusätzlich die Hosenbeine in die Socken stecken.

-  Insektenschutzmittel bieten einen Schutz für 2-3 Stunden.

-  Nach einem Aufenthalt in der Natur den Körper gründlich nach Zecken absuchen. Auch auf dem Kopf und an den Ohren.

Wann zum Arzt?

Wichtig ist es, auf die sogenannte Wanderröte an der Einstichstelle zu achten. Um deren Entwicklung zu verfolgen, ist es sinnvoll, die Stelle zu fotografieren. Bildet sich die Wanderröte ist es notwendig, einen Kinderarzt aufzusuchen. Sollte ein Kind in 7-14 Tagen nach dem Zeckenstich erkältungsähnliche Symptome wie Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, allgemeines Unwohlsein oder auch Fieber entwickeln, sollte ebenfalls ein Kinderarzt aufgesucht werden.

Es ist nicht notwendig, direkt nach einem Zeckenstich einen Arzt aufzusuchen, da Krankheitssymptome sich in der Regel erst verspätet zeigen. Die Zecke kann mit einer Pinzette oder Zeckenkarte einfach selbst entfernt werden. Wichtig ist dabei, dass das Tier nah an der Haut gefasst und langsam entfernt wird. Dabei darf die Zecke nicht gequetscht werden, denn dies könnte das Austreten möglicherweise infizierter Körperflüssigkeiten verursachen. Öl, Nagellack oder Ähnliches sollte beim Entfernen der Zecke nicht verwendet werden.

Hintergrundinformationen

Borreliose wird von Bakterien, den Borrelien, ausgelöst. Die Übertragung der Borrelien bei einem Zeckenstich dauert mehrere Stunden, daher sinkt das Risiko, an Borreliose zu erkranken, deutlich, wenn die Zecke frühzeitig entfernt wird. Ein mögliches Frühsymptom für eine Lyme-Borreliose Infektion ist eine Hautrötung an der Einstichstelle, die sich langsam ausbreitet, die sogenannte Wanderröte. Weitere mögliche Symptome sind Gelenkschmerzen, Fieber und allgemeines Unwohlsein. Borreliose kann mit Antibiotika behandelt werden und heilt bei Kindern in der Regel folgenlos aus. Die Gefahr einer Infektion mit Lyme-Borreliose ist generell in allen Teilen Deutschlands möglich, jedoch ist das Risiko an Borreliose zu erkranken gering und liegt laut Robert Koch Institut bei 0,3 bis 1,4 Prozent.

Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) wird von Viren verursacht. Diese können innerhalb von kurzer Zeit nach dem Zeckenstich übertragen werden. Die Infektion kann mild verlaufen, dann ähneln die Symptome denen einer Erkältung. In selteneren Fällen kann eine FSME-Infektion sich zu einer Entzündung von Hirnhäuten und Gehirn ausweiten. Bei Virusinfektionen wie der FSME können nur die Symptome, nicht die Erkrankung selbst behandelt werden. Die FSME heilt bei Kindern in der Regel folgenlos aus. Das Risiko sich mit FSME zu infizieren, besteht in ganz Deutschland, ist jedoch regional sehr unterschiedlich. Im Schnitt tragen 0,1 % bis 5 % der Zecken in einem Risiko-Gebiet das Virus in sich. Eine Übersicht der Risikogebiete ist auf der Seite des Robert Koch Instituts zu finden (www.rki.de). Gegen FSME gibt es eine Schutzimpfung, die auch das Altonaer Kinderkrankenhaus bei Aufenthalt in FSME-Risikogebieten empfiehlt.

      

15.06.2020 - Zum sechsten Mal in Folge: „Ausgezeichnet. FÜR KINDER“
Zum sechsten Mal in Folge: „Ausgezeichnet. FÜR KINDER“

Das Altonaer Kinderkrankenhaus ist erneut mit dem Qualitätssiegel „Ausgezeichnet. FÜR KINDER“ der Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e. V. für die Jahre 2020 und 2021 zertifiziert worden.

Manchmal benötigen Eltern bei der Auswahl einer Klinik eine Entscheidungshilfe. Das Qualitätssiegel „Ausgezeichnet. FÜR KINDER“ steht für eine qualitativ hochwertige stationäre Versorgung von Kindern und Jugendlichen. Anhand dieses Siegels können Eltern und ihre Kinder erkennen, dass ein Kinderkrankenhaus höchste Qualitätsstandards erfüllt. Es gibt Auskunft über eine fachlich gute kind- und familiengerechte stationäre Versorgung. Insbesondere die auf Kinder und Jugendliche spezialisierte fachliche Qualifikation des ärztlichen und pflegerischen Personals, das Angebot einer psychosozialen Unterstützung der Familien und die Möglichkeit einer hochspezialisierten Versorgung besonderer Krankheitsbilder durch Experten vor Ort oder in einem regionalen Netzwerk sind Kriterien, die bei der Vergabe des Siegels berücksichtigt werden.

„Das gesamte Team des Altonaer Kinderkrankenhauses freut sich über diese Auszeichnung – und das bereits zum sechsten Mal in Folge. Es ist eine tolle Bestätigung unserer hochqualifizierten und interdisziplinären Arbeit mit unseren Patientinnen und Patienten von einer unabhängigen Seite“, so Christiane Dienhold, Geschäftsführerin des Altonaer Kinderkrankenhauses.

Ausgezeichnet werden diejenigen Kliniken für Kinder- und Jugendmedizin und Kinderchirurgie, die sich der Überprüfung ihrer Strukturqualität freiwillig unterzogen haben und die hohen Anforderungen erfüllen.

Die Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. (GKinD), die Bundesarbeitsgemeinschaft Kind und Krankenhaus (BaKuK) und die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DAKJ) haben zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) 2009 das Gütesiegel „Ausgezeichnet. FÜR KINDER“ entwickelt.

12.05.2020 - Tag der Pflege: Kinderkrankenpflege ist eine Berufung - Altonaer Kinderkrankenhaus bietet Ausbildung mit Spezialisierung
Tag der Pflege: Kinderkrankenpflege ist eine Berufung - Altonaer Kinderkrankenhaus bietet Ausbildung mit Spezialisierung

Die Corona-Pandemie zeigt deutlich, welche Berufsgruppen für eine Gesellschaft essentiell wichtig sind. Pflegeberufe gehören definitiv dazu. Diese erfahren in Zeiten der Krise die Wertschätzung, die ihnen gebührt. Das Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK) möchte anlässlich des Internationalen Jahres der Pflege Schulabsolventen und berufserfahrene Quereinsteiger für eine Karriere in der Kinderkrankenpflege begeistern. Das AKK bietet eine spezialisierte Ausbildung in der Kinderkrankenpflege mit insgesamt 135 Ausbildungsplätzen an.

Aufgabe von Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und -pflegern ist es, für die kleinen und großen Patientinnen da zu sein. Die anfallenden Tätigkeiten sind sehr abwechslungsreich: Das Assistieren bei Untersuchungen, die Dokumentation des Krankheitsverlaufs in der digitalen Patientenakte oder auch der Umgang mit besorgten Eltern gehören zu den täglichen Aufgaben. Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger benötigen umfangreiche medizinische Kenntnisse und zusätzlich spezielles Fachwissen in der Pädiatrie, vom Frühgeborenen bis hin zum jungen Erwachsenen müssen sie sich bestens auskennen. Entsprechend anspruchsvoll ist die Ausbildung, die seit diesem Jahr generalistisch ausgerichtet ist. Innerhalb der ersten zwei Jahre erfolgt zunächst der gemeinsame, generalistische Ausbildungsteil. Das dritte Jahr wird zur Spezialisierung genutzt. Das AKK bietet eine Vertiefung in der Pädiatrie mit dem Abschluss Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (m/w/d) an. Die Ausbildung im AKK überzeugt durch die familiäre Atmosphäre und individuelle Betreuung der Auszubildenden.

Dies findet auch Julia Mori, Kinderkrankenpflegerin im AKK: „Ich liebe meinen Job und die Arbeit mit den Kindern. Die Ausbildung im AKK hat mich perfekt auf den Beruf vorbereitet!“ Nach erfolgreich abgelegtem Examen ist Mori seit April auf der pädiatrischen Station I3 im AKK im Einsatz. Auf dieser Station werden Kinder und Jugendliche mit Diabetes und Lungenerkrankungen betreut. „Viele Kinder sind mehrere Wochen hier. Es ist meine Aufgabe dafür zu sorgen, dass sie sich bei uns wohl fühlen. Das empfinde ich als sehr sinnstiftend. Kinderkrankenpflege ist für mich eine Berufung und Herzensentscheidung“, so die junge Pflegefachkraft.

Die Ausbildung wird durch das Pflegeberufegesetz (PflBG) geregelt, die Vergütung erfolgt nach Haustarif. Das monatliche Bruttogehalt beträgt im ersten Lehrjahr 1.150 €, im zweiten Lehrjahr 1.250 € und im dritten Lehrjahr 1.350 €. Im AKK profitieren die Auszubildenden von vielen Zulagen und Vorteilen wie Beihilfe, Tablets oder Fachbücher im Rahmen der Ausbildung. Für den nächsten Start der Ausbildung mit Abschluss Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (m/w/d) am 1. August gibt es noch freie Plätze. Mehr dazu unter: www.arbeiten-am-akk.de.

04.05.2020 - Behandlung von Patientinnen und Patienten im Altonaer Kinderkrankenhaus während der Corona-Pandemie
Behandlung von Patientinnen und Patienten im Altonaer Kinderkrankenhaus während der Corona-Pandemie

Der Beschluss der Bundesregierung, grundsätzlich alle planbaren Aufnahmen, Operationen und Eingriffe in allen Krankenhäusern zunächst abzusagen, um sich auf einen möglichen steigenden Bedarf an Intensiv- und Beatmungskapazitäten zur Behandlung von Patienten mit schweren Atemwegserkrankungen durch Covid-19 zu konzentrieren, wurde konkretisiert und führt dazu, dass auch das Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK) bestimmte planbare Behandlungen durchführen kann. Hierbei sind besondere Hygienevorschriften zu beachten. Darüber hinaus werden alle Patientinnen und Patienten auf COVID-19 am Tag ihrer Aufnahme abgestrichen. Es werden nur Personen aufgenommen, die symptomfrei sind. Eine entsprechende Bestätigung ist am Aufnahmetag zu unterschreiben.

Unabhängig davon findet weiterhin eine Versorgung der Patientinnen und Patienten im AKK statt. Herr Prof. Dr. Ralf Stücker, Ärztlicher Direktor im AKK, und Herr Prof. Dr. Stock, Leiter der Pädiatrie, erläutern, welche Behandlungen von diesen Maßnahmen nicht betroffen sind.

 „Kinder und Jugendliche mit Schmerzen oder beispielsweise mit Schnittwunden, Knochenbrüchen oder Sportverletzungen werden natürlich weiterhin im Altonaer Kinderkrankenhaus behandelt“, so Prof. Dr. Stücker, gleichzeitig auch Leiter der Kinderorthopädie. Prof. Dr. Stock ergänzt diese Behandlungen um die pädiatrischen Erkrankungen. „Grundsätzlich steht das Altonaer Kinderkrankenhaus auch bei allen anderen Krankheiten, die nach Rücksprache mit dem Kinderarzt unmittelbar abgeklärt werden müssen, und bei Notfällen selbstverständlich weiterhin zur Verfügung. Hierzu gehören zum Beispiel Manifestation oder Entgleisungen bei Diabetes-Patienten, Krampfanfälle, Lungenentzündungen oder auch Fieber bei Säuglingen.“ Darüber hinaus darf jeder, bei dem der behandelnde Arzt eine medizinische Dringlichkeit feststellt, sich natürlich weiterhin im Altonaer Kinderkrankenhaus vorstellen.

Die Zentrale Notfallambulanz ist an sieben Tagen die Woche 24 Stunden geöffnet.

28.04.2020 - Corona-Krise: So nehmen Sie Ihrem Kind die Angst vor dem Virus
Corona-Krise: So nehmen Sie Ihrem Kind die Angst vor dem Virus

Schulschließungen und Homeschooling, fehlender Austausch mit Freunden und weniger Ausgleich durch Sport und andere Freizeitaktivitäten sind eine große Herausforderung. Besonders jüngeren Kindern fällt es schwer zu begreifen, warum sie nicht mehr mit ihren Freunden spielen dürfen oder Oma und Opa nicht zu Besuch kommen. Aber auch ältere Kinder und Jugendliche sind durch die vielen Einschränkungen, die sie in Ihrem Alltag hinnehmen müssen, verunsichert. Dies kann Gefühle wie Ängste, Trauer oder Wut hervorrufen. Wie besorgte Eltern in der Krise für ihre Sprösslinge da sein können, weiß Frau Dr. Sabine Kiefer, Leitende Ärztin der Kinder- und Jugendpsychosomatik im Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK):

1. Offene und ehrliche Kommunikation

Sprechen Sie mit Ihrem Kind über das Coronavirus. Verharmlosen Sie nichts, klären Sie auf und beruhigen Sie. Signalisieren Sie, immer für Fragen ansprechbar zu sein. Sprachlosigkeit bedeutet Stillstand in jeder zwischenmenschlichen Beziehung und macht nicht nur Kindern Angst. Wenn Sie nicht auf jede Frage eine Antwort wissen, ist das nicht schlimm. Seien Sie aufrichtig und versuchen Sie, die Antwort gemeinsam herauszufinden.

2. Handlungsmöglichkeiten aufzeigen

Führen Sie sich vor Augen, dass sie nicht ohnmächtig sind, sondern einen Handlungsspielraum haben. Zeigen Sie diesen auch Ihrem Kind auf und gehen Sie mit gutem Beispiel voran. Ihr Kind kann mithelfen, sich und Ihre Familie zu schützen. Erklären Sie ihm eine korrekte Husten- und Niesetikette und zeigen Sie ihm, wie es sich sorgfältig die Hände wäscht. Ganz wichtig: Loben Sie Ihr Kind! Die positive Bestärkung ist - nicht nur in der Krisensituation - wichtig für eine gesunde Entwicklung.

3. Geborgenheit schaffen

Nehmen Sie sich Zeit und Raum für Eltern-Kind-Interaktion. Schaffen Sie zum Beispiel gemeinsame Zeit zum Spielen und Austauschen. Fragen Sie Ihr Kind, was es gerne tun möchte und sammeln Sie verschiedene Aktionsideen. Entscheiden Sie abwechselnd oder auch gemeinsam, ob Sie basteln, malen, singen oder spielen möchten. Machen Sie das Beste aus der Situation und sammeln Sie gemeinsam Erinnerungen. Wie wäre es, ein gemeinsames Familientagebuch anzufertigen?

4. Mut machen

Gemeinsam sind wir stark. Erklären Sie Ihrem Kind, wie wichtig es ist, dass sich Menschen gegenseitig helfen. Dadurch, dass alle viel zu Hause bleiben, Abstand voneinander halten und in Einkaufsläden oder im Bus einen Mundschutz aufsetzen, tragen alle dazu bei, dass die Krise so schnell wie möglich vorübergeht.

Erzählen Sie Ihrem Kind auch, dass Wissenschaftler an einem Impfstoff und an Medikamenten forschen und dass Menschen, die krank werden, Hilfe von Ärzten bekommen.

5. Zeit für Gefühle

Nehmen Sie die Gefühle Ihres Kindes ernst und seien Sie verständnisvoll. Lassen Sie Ihr Kind erzählen, was es bewegt. Zeigen Sie Verständnis und erklären Sie, dass Gefühle wichtig sind und angenommen werden dürfen. Vereinbaren Sie gemeinsam eine Zeit, in der die Gefühle da sein dürfen und der Sie sich gemeinsam um sie kümmern, zum Beispiel nach dem Frühstück. Wenn sich Gefühle zu einem anderen Zeitpunkt melden, zum Beispiel vor dem Schlafengehen, dann schicken Sie die Gefühle gemeinsam weg und sagen ihnen, dass Sie sich morgen wieder um sie kümmern werden.

6. Vergessen Sie sich nicht

Akzeptieren Sie die Situation, wie sie ist und sorgen Sie gut für sich. Nur, wenn es Ihnen gut geht, können Sie gut für Ihr Kind da sein.

23.04.2020 - Vorbeugen. Schützen. Impfen. Altonaer Kinderkrankenhaus unterstützt die Weltimpfwoche
Vorbeugen. Schützen. Impfen. Altonaer Kinderkrankenhaus unterstützt die Weltimpfwoche

Das Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK) unterstützt die Weltimpfwoche, die in diesem Jahr vom 24. bis zum 30. April stattfindet. Unter dem Motto „Vorbeugen. Schützen. Impfen.“ wird darauf hingewiesen, dass die Impfung eines jeden Kindes entscheidend für die Verhütung von Krankheiten und den Schutz von Menschenleben ist. Impfungen sind eine wichtige Grundlage für die Gesundheit im gesamten Lebensverlauf und können Leben retten. Die COVID-19-Pandemie zeigt deutlich, wie lebensnotwendig Impfstoffe sind. Menschen überall auf der Welt warten auf einen Impfstoff gegen die neuartige Viruserkrankung.

Gegen zahlreiche Krankheiten gibt es wirksame Impfstoffe, etwa gegen das Masernvirus oder gegen Erreger der Influenza. In der aktuellen Corona-Krise ist es wichtig, Routineimpfungen bei Kindern nicht zu vernachlässigen. Jede Möglichkeit, die Gesundheit aller Menschen zu schützen, sollte genutzt werden. „Aus gegebenem Anlass möchten wir besonders auch Eltern darüber informieren, welch essentielle Bedeutung Impfungen für die Gesundheit ihrer Kinder, ihre eigene Gesundheit und auch die Gesundheit aller Menschen in unserer Gesellschaft haben“, erklärt Prof. Dr. Philippe Stock, Leitender Arzt der Pädiatrie im Altonaer Kinderkrankenhaus.

Impfungen gehören zu den größten Errungenschaften der modernen Pädiatrie. Sie tragen einen wichtigen Teil zum Recht auf körperliche Unversehrtheit bei, das in Deutschland zu den Grundrechten gehört. Neben dem Nutzen für die geimpften Kinder ist auch der Schutz der Allgemeinheit von großer Bedeutung. Aufgrund des sogenannten „Herdenschutzes“ schützt man durch Impfungen sich und andere vor ansteckenden Krankheiten. Für Menschen, die zum Beispiel aufgrund einer chronischen Erkrankungen nicht geimpft werden dürfen, ist dieser Herdenschutz mitunter lebensnotwendig. Sie sind darauf angewiesen, dass die Menschen in ihrem Umfeld geimpft sind und sie somit vor Ansteckung schützen. „Gefährliche Epidemien durch bestimmte Krankheitserreger sind kaum möglich, wenn die Gesellschaft durch Impfungen vor den entsprechenden Erregern geschützt ist. Gerade dieser Aspekt ist uns in den letzten Wochen der Pandemie durch SARS-CoV2 sehr deutlich vor Augen geführt worden“, so Prof. Dr. Stock.

28.02.2020 - Informationen zum Corona-Virus: 116 117 anrufen
Informationen zum Corona-Virus: 116 117 anrufen

Wenn Sie in Sorge sind, dass Sie sich mit dem neuartigen Corona-Virus angesteckt haben könnten: Fahren Sie nicht in ein Krankenhaus oder eine Arztpraxis – rufen Sie den ärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116 117 an. Bei einem begründeten Verdachtsfall wird eine geschulte Fachkraft einen Hausbesuch bei Ihnen machen. Dort wird eine Probe genommen, die innerhalb weniger Stunden im Labor ausgewertet wird.

Wenn Ihnen durch den ärztlichen Notdienst oder Ihren Kinderarzt eine stationäre Aufnahme angezeigt wird, wenden Sie sich bitte an die Zentrale Notaufnahme der nächstgelegenen Kinderklinik.

Bei Bedarf können Bürgerinnen und Bürger beim telefonischen Hamburg Service (Rufnummer 115, montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr) weitere Informationen zum neuartigen Corona-Virus und Ansprechpartner in Hamburg erhalten. Dem Hamburg Service liegen alle grundsätzlichen Informationen vor, so dass die Anfragen bestmöglich beantwortet werden können.

Aktuelle Informationen über das Corona-Virus bietet das Robert-Koch-Institut auf seiner Internetseite .

Hinweise bei Atemwegsinfekten

Grundsätzlich werden Maßnahmen der persönlichen Hygiene empfohlen: Häufiges Händewaschen, Husten- und Nies-Etikette sowie Abstand halten zu Erkrankten.

  • Halten Sie beim Husten und Niesen Abstand von anderen und drehen Sie sich weg
  • Benutzen Sie ein Taschentuch oder halten die Armbeuge vor Mund und Nase
  • Kurieren Sie sich zu Hause aus
  • Verzichten Sie auf enge Körperkontakte
  • Halten Sie sich, wenn möglich, allein oder in einem separaten Raum auf
  • Benutzen Sie Essgeschirr oder Handtücher nicht mit anderen gemeinsam

Hinweise zu unseren Besuchregeln

Aufgrund der aktuellen Allgemeinverfügung des Hamburger Senats wurde unsere Besuchsregelung angepasst:

Ab sofort ist zusätzlich zur mitaufgenommenen Begleitperson nur noch ein weiterer Besucher pro Patient pro Tag gestattet. Erlaubt sind als Besucher nur sorgeberechtigte Personen. Kinder dürfen aktuell nicht zu Besuch kommen. Zusätzlich sind die Besuchszeiten auf den Zeitraum von 8:00 - 20:00 Uhr begrenzt. Bitte klingeln Sie an der Stationstür und lassen Sie sich auf der Besucherliste eintragen.

Sollten Sie Kontakt mit einem bestätigten COVID-19-Fall gehabt haben, ist der Besuch nicht gestattet.

Wir bitten um Ihr Verständnis!

Darüber hinaus weisen wir verstärkt auf die geltenden Hygienemaßnahmen hin: Häufiges Händewaschen und Händedesinfektion sind unbedingt einzuhalten!

Oase im Ronald McDonald Haus am Altonaer Kinderkrankenhaus

 

Die Oase für ambulante sowie stationäre Patienten und deren Familien im Ronald McDonald Haus wird zu Montag (15.03.) bis auf Weiteres geschlossen. Die 11 Apartments bleiben weiterhin geöffnet.

www.mcdonalds-kinderhilfe.org/hamburg-altona/unser-haus/

06.02.2020 - In die Schürzen - fertig - los! Promis kellnerten zugunsten des Altonaer Kinderkrankenhauses in Cornelia Polettos Palazzo
In die Schürzen - fertig - los! Promis kellnerten zugunsten des Altonaer Kinderkrankenhauses in Cornelia Polettos Palazzo

Am 5. Februar war es wieder soweit: Das Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK), Spitzenköchin Cornelia Poletto und das Team der Dinner-Show Palazzo luden zum großen Charity-Abend in den Spiegelpalast vor den Deichtorhallen ein. Erneut konnte Cornelia Poletto, die seit vielen Jahren Schirmherrin des AKK ist, zahlreiche Persönlichkeiten aus Funk und Fernsehen dafür gewinnen, ihr Talent am Teller zu beweisen. Über 20 Promis banden sich für den guten Zweck die Kellnerschürze um und unterstützten das Service-Team beim Auftischen des Vier-Gänge-Menüs.

In diesem Jahr waren u. a. dabei: Schlagerstars Klaus & Klaus, Sängerin und Tänzerin Fernanda Brandao, die Schauspieler*innen Nova Meierhenrich, Matthias Schloo, Sarah Masuch und Yasmina Filali, Dennis Wilms und Susanne Böhm, Model Sabia Boulahrouz und natürlich AKK-Geschäftsführerin Christiane Dienhold plus weitere Direktoriumsmitglieder des renommierten Kinderkrankenhauses.

„Ich freue mich sehr, dass Frau Poletto und das Palazzo erneut die Charity-Gala dem Lufthafen im Altonaer Kinderkrankenhaus widmen“, so Dienhold. Das Besondere am Lufthafen ist die Verbindung aus klinischer Intensivstation und einem liebevoll eingerichteten Wohnbereich für eine fürsorgliche Betreuung, dieses Modell ist in Deutschland einzigartig. Kinder und Jugendliche, die auf eine Langzeitbeatmung angewiesen sind, finden hier ein Zuhause. Dienhold weiter: „Mit dem Erlös des Abends wird das neue Kunstprojekt ‚Lebendige Galerie‘ für die Bewohner des Lufthafens gefördert. Hierzu zählen verschiedene kunsttherapeutische Angebote, wie Hausbesuch eines Künstlers, Arbeiten in einer Kreativwerkstatt oder eine Ausstellung mit Werken der Kinder. Das kreative Gestalten schenkt den Kindern und Jugendlichen Freude, lenkt sie von ihrer Krankheitssituation ab und steigert das Selbstwertgefühl.“

Impressionen finden Sie am Ende dieser Seite.

18.12.2019 - Altonaer Kinderkrankenhaus erzielt höchste Stufe der Kindernotfallversorgung
Altonaer Kinderkrankenhaus erzielt höchste Stufe der Kindernotfallversorgung

Das Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK) erfüllt alle Voraussetzungen der umfassenden Kindernotfallversorgung und erreicht damit die höchste Stufe (Stufe 3). Darauf haben sich die Vertreterinnen und Vertreter der Landesverbände der Krankenkassen, der Hamburgischen Krankenhausgesellschaft e. V. und der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) im Rahmen der Einstufung aller Krankenhäuser verständigt.

Krankenhäuser werden künftig je nach Ausstattung und Leistungsangebot neu eingruppiert. Dies wurde im April 2018 vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beschlossen. Ziel ist es, qualitätssichernde Standards für Notfallstrukturen zu setzen und zu sichern. Voraussetzung für die jeweilige Eingruppierung sind die Erfüllung von Vorgaben zur Qualifikation des Personals, zu Versorgungskapazitäten, zur medizinisch-technischen Ausstattung sowie zu Strukturen und Prozessen.

Das Altonaer Kinderkrankenhaus verfügt über alle Anforderungen des G-BAs im Modul Notfallversorgung Kinder. Schockraum, CT und MRT, Intensivstation mit Beatmungsbetten sowie die angegliederte Interdisziplinäre Not- und Aufnahmestation (INA) sind dabei genauso vorhanden wie die Fachabteilungen unter anderem aus der der primären Notfallversorgung (Orthopädie, Chirurgie, Unfallchirurgie, Neurochirurgie oder Innere Medizin). Darüber hinaus kann das AKK mit einem eigenen Hubschrauberlandeplatz aufwarten, ebenfalls ein erfülltes Kriterium.

Christiane Dienhold, Geschäftsführerin des Altonaer Kinderkrankenhauses, freut sich über die aktuelle Einschätzung des AKK in die höchste Stufe der Kindernotfallversorgung. „Wir sind stolz darauf, dass das Altonaer Kinderkrankenhaus die höchste Stufe der Kindernotfallversorgung erreicht hat und wir unseren kleinen und großen Patientinnen und Patienten damit eine hohe Qualität der medizinischen Betreuung bieten.“

13.12.2019 - Altonaer Kinderkrankenhaus erhält Siegel für "Sicherheit und Qualität für brandverletzte Kinder"
Altonaer Kinderkrankenhaus erhält Siegel für "Sicherheit und Qualität für brandverletzte Kinder"

Das Altonaer Kinderkrankenhaus wurde als eine der ersten Kinderkliniken Deutschlands mit dem Siegel für „Sicherheit und Qualität für brandverletzte Kinder“ ausgezeichnet. Das Siegel ist ein Gütezeichen für Kliniken, die auf die Versorgung von Brandwunden spezialisiert sind. Es steht für medizinische Versorgung von Verbrennungs- und Verbrühungswunden auf höchstem Niveau. Vergeben wird es vom Arbeitskreis „Das Schwerbrandverletzte Kind“, einer multidisziplinären Arbeitsgruppe der „Deutschen Gesellschaft für Verbrennungsmedizin“ (DGV e. V.).

Um die medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit einer Verbrennungsverletzung zu verbessern, hat der Arbeitskreis „Das schwerbrandverletzte Kind“ das Gütesiegel „Sicherheit und Qualität für brandverletzte Kinder“ eingeführt. Das Siegel wird an Kliniken verliehen, die bei der Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit einer thermischen Verletzung klar definierte Anforderungen erfüllen, welche die Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität der stationären Versorgung sichern. Die Vorgaben für das Siegel orientieren sich an den aktuellen medizinischen Standards und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Verbrennungsmedizin (DGV e. V.), um eine hochwertige, altersgerechte, stationäre Versorgung sowie ambulante Nachsorge für alle Patientinnen und Patienten zu gewährleisten.

„Die Vergabe des Siegels an unser Haus bestätigt unsere langjährige und hochqualitative Arbeit für brandverletzte Kinder“, freut sich Dr. med. Ingo Königs, Leiter der Sektion für Brandverletzungen, plastische und rekonstruktive Chirurgie im Altonaer Kinderkrankenhaus.

In der Sektion für Brandverletzungen, plastische und rekonstruktive Chirurgie im Altonaer Kinderkrankenhaus werden zahlreiche Kinder und Jugendliche mit thermischen Verletzungen behandelt. Ziel der Behandlungskonzepte ist neben der Akutbehandlung auch die weitere Betreuung in der Heilungsphase und eine adäquate Narbenbehandlung. Die Behandlungsmöglichkeiten sind vielfältig und reichen von einer ambulanten Betreuung bei akuten Verletzungen bis hin zu hochkomplexen Operationen mit Hauttransplantationen, Hautersatzverfahren oder Expandern bei rekonstruktiven Korrekturen zur Wiedererlangung der Funktion und zur Besserung des Narbenbildes sowie Laserverfahren.

 

02.12.2019 - Tag des brandverletzten Kindes
Tag des brandverletzten Kindes

Tag des brandverletzten Kindes 2019

„Gefahr erkannt – Gefahr gebannt!“

„Verknallt an Silvester!“, so lautet das diesjährige Motto des zehnten „Tag des brandverletzten Kindes“ am 7. Dezember. Dieses Motto und weitere Brandverletzungsursachen stehen im Fokus des Thementags „Brandverletzungen“ am 06. Dezember im Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK). Gerade in den Wintermonaten herrscht Hochkonjunktur in der Sektion für Brandverletzungen, plastische und rekonstruktive Chirurgie in Norddeutschlands größter Kinderklinik.

Kaum sind die leckeren Kekse fertig gebacken, möchte man sie am liebsten sofort verzehren. Besonders bei Kindern ist die Freude über die weihnachtlichen Leckereien groß, deswegen kommt es leider oft vor, dass ein Kind an ein noch heißes Backblech greift. Vor Schreck über die Schmerzen verharrt es dann mit der Hand am heißen Blech. „Das ist eine normale Reaktion, besonders kleine Kinder können unter Schock nicht verorten, woher der Schmerz kommt. Sie sind so erschrocken, dass sie den heißen Gegenstand weiter festhalten, anstatt ihn loszulassen“, erklärt Dr. med. Ingo Königs, Leiter der Sektion für Brandverletzungen, plastische und rekonstruktive Chirurgie im Altonaer Kinderkrankenhaus.

Aber auch Größere sind betroffen, Jungen zwischen 8 und 15 Jahren sind die Hochrisikogruppe, wenn es um Verletzungen durch Feuerwerkskörper geht. „Jedes Jahr um die Jahreswende sehen wir hier viele Verletzungen durch Silvesterknaller und Raketen. Betroffen sind oft die Hände und das Gesicht. „Wir geben alles und versorgen Verletzte auf höchstem medizinischem Niveau. Dennoch – Prävention ist die beste ‚Medizin‘“, so der Kinderchirurg.

Allein in Deutschland werden jedes Jahr mehr als 30.000 Kinder mit Verbrennungen und Verbrühungen ärztlich behandelt. Etwa 6.000 davon sind so schwer verletzt, dass sie stationär aufgenommen werden müssen. In der Vorweihnachtszeit und um die Jahreswende sind die Gefahren für Verbrennungen- und Verbrühungen im Haushalt groß. Adventskerzen, Backofentüren, heiße Getränke und Silvesterknaller stellen ein großes Verletzungspotential dar. Besonders Säuglinge und Kleinkinder sind gefährdet. Schon eine Tasse heißer Tee reicht aus, um 30 Prozent der Körperoberfläche eines Kleinkindes zu verbrühen.

Im Altonaer Kinderkrankenhaus wird deswegen mit der Prävention schon bei den Kleinen begonnen. Gemeinsam mit Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. und der Feuerwehr Hamburg hat das AKK ein kindgerechtes Programm entwickelt, um bereits die Jüngsten auf mögliche Gefahrenquellen, vor allem in der Weihnachtszeit und an Silvester, hinzuweisen. Am 06. Dezember sind rund 100 Hamburger Grundschüler ins Altonaer Kinderkrankenhaus eingeladen. In einer interaktiven Rallye lernen sie an diesem Tag alles über Vorsichtsmaßnahmen, Brandverletzungen und Erstversorgung.  

Sicherheitstipps vom Experten

Dr. med. Ingo Königs, Leiter der Sektion für Brandverletzungen, plastische und rekonstruktive Chirurgie im Altonaer Kinderkrankenhaus.

Adventszeit und Weihnachten

-      Auf Tischdecken, die sich in Reichweite von Kindern befinden, keine heißen Getränke und/oder Kerzen abstellen.

-       Brennende Kerzen niemals unbeaufsichtigt lassen – auch nicht für kurze Zeit.

-       Kinder nur im Beisein von Erwachsenen Kerzen anzünden lassen.

-       Den Adventskranz auf eine feuerfeste Unterlage stellen (Ton/Glas/Stein).

-       Kerzen rechtzeitig auswechseln, bevor diese vollständig niedergebrannt sind.

-       Am Weihnachtsbaum Lichterketten anstatt echter Kerzen verwenden.

-       Alle Kerzen löschen, wenn Sie das Haus/die Wohnung verlassen.

Silvester

-       Kinder auf die Gefahren durch Feuerwerkskörper aufmerksam machen und niemals unbeaufsichtigt lassen.

-       Böller niemals in die Hosentaschen stecken, sie können sich durch Reibung entzünden.

-       Stets einen großen Sicherheitsabstand zum Feuerwerk einhalten.

-       Niemals Böller oder Raketen aus der Hand zünden.

-       Raketen kippsicher aufstellen und nicht von Balkonen oder aus Fenstern abschießen.

-       Feuerwerkskörper zu keiner Zeit auf Personen richten.

-       Wunderkerzen können sich auf bis zu 1.200 Grad erhitzen, deswegen lieber LED-Leuchtstäbe verwenden.

-       Blindgänger niemals ein zweites Mal anzünden.

08.11.2019 - Welt-Frühgeborenen-Tag am 17. November
Welt-Frühgeborenen-Tag am 17. November

In diesem Jahr veranstaltet der Verein Frühstart Hamburg e. V., zusammen mit allen Hamburger Neonatologien und den Nachsorgeeinrichtungen, am Weltfrühgeborenentag einen Nachmittag der Begegnung in der St. Gertrud Kirche. Hier können sich Familien und Interessierte untereinander und mit Experten zum Thema austauschen. Das Altonaer Kinderkrankenhaus ist mit den Frühgeborenen-Stationen im PNZ Altona und der NIA auch dabei. Unter dem Motto "Purple for Preemies" (lila für Frühgeborene) wird auch die St. Gertrud Kirche, wie viele andere regionale Wahrzeichen weltweit, an diesem Tag in lilafarbenes Licht getaucht.

Besonders für ehemalige "Frühchen-Familien" bietet die Veranstaltung Raum für Begegnung und Austausch. Neben Spiel- und Spaßangeboten für Kinder können sie Besucherinnen und Besucher an zahlreichen Ständen über das vielfältige Unterstützungs- und Therapieangebot in Hamburg informieren. Der Kinder- und Jugendchor Alsterfrösche wird die Familien mit einem Benefizkonzert und Laternenliedern vor der Kirche erfreuen. Rund 75.000 Kinder werden jährlich in Deutschland zu früh geboren, das ist jedes zehnte Baby. Damit sind die Frühgeborenen mittlerweile die größte Kinderpatientengruppe.

Wann: 17. November von 15:00 bis 17:00 Uhr, Wo: St. Gertrud Kirche, Immenhof 10, 22087 Hamburg (U-Bahnhof Mundsburg) Anmeldungen bitte bis zum 10. November unter: fruehstart@yahoo.de

18.09.2019 - Altonaer Kinderkrankenhaus beteiligt sich an der Woche der Wiederbelebung
Altonaer Kinderkrankenhaus beteiligt sich an der Woche der Wiederbelebung

Das Altonaer Kinderkrankenhaus beteiligt sich an der Woche der Wiederbelebung. In der Aktionswoche vom 16. bis zum 22. September ermutigen verschiedene Organisationen unter dem Motto: „Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation“ Menschen dazu, im Ernstfall zu reanimieren. Ein wichtiges Anliegen, denn nur die erste Person am Unfallort hat in der Regel die Chance, Leben zu retten.

Auch das Altonaer Kinderkrankenhaus beteiligt sich an dieser Woche. Beim Tag der offenen Tür am 22. September können große und kleine Gäste sich in „Erste-Hilfe-Maßnahmen“ weiterbilden. Besonderer Fokus liegt hierbei auf der Herz-Lungen-Wiederbelebung, auch Herzmassage genannt.

Die Hamburger Gesundheitssenatorin, Frau Senatorin Cornelia Prüfer-Storcks, ist Schirmherrin für die Veranstaltungen und Aktionen in Hamburg.

02.09.2019 - Tag der offenen Tür im Altonaer Kinderkrankenhaus
Tag der offenen Tür im Altonaer Kinderkrankenhaus

Am 22. September 2019 findet der Tag der offenen Tür des Altonaer Kinderkrankenhauses statt. Unter dem Motto „160 Jahre Altonaer Kinderkrankenhaus“ öffnet Hamburgs älteste Kinderklinik an diesem Tag von 14 bis 18 Uhr die Türen für Kinder, Eltern und alle, die sich für Medizin und das Geschehen in einem Krankenhaus interessieren. Ein Highlight in diesem Jahr ist ein Fußballspiel einer Auswahl der Blindenfußball-Mannschaften des FC St. Pauli von 1910 e. V. gegen die AKK All-Stars und eine Besucher-Auswahl. Aber das ist bei Weitem noch nicht alles! Bei vielen Mitmach-Aktivitäten zum Thema „Medizin zum Anfassen“ sind Ausprobieren und Anfassen ausdrücklich erwünscht! Kleine und große Gäste können unter anderem lernen, wie sie einen professionellen Verband anlegen und bekommen einen Eindruck davon, was Ärzte durch ein Endoskop so alles im Köperinneren sehen können. Das abwechslungsreiche Programm sorgt garantiert für einen erlebnisreichen Nachmittag für die gesamte Familie!

Das Sommerfest des Altonaer Kinderkrankenhauses lockt in diesem Jahr mit einem Fußballspiel der besonderen Art: „Fußball im Dunkeln“, besser bekannt als Blindenfußball. Eine Auswahl der Blindenfußball-Mannschaften des FC St. Pauli von 1910 e. V. tritt gegen die AKK All-Stars und eine Besucher-Auswahl an. Der Ball beim Blindenfußball rasselt, wenn er rollt, sodass zu hören ist, wo er sich befindet. Mit Augenpflastern und Dunkelbrillen werden die Augen aller Spielenden vollständig abgedunkelt. Es wird spannend! Haben die AKK All-Stars eine Chance gegen die Spieler des FC St. Pauli von 1910 e. V.?

Das ist aber bei Weitem noch nicht alles, was der Tag der offenen Tür des AKK zu bieten hat. Es gibt viel zu sehen und zu erleben. Im Altbau des Hauses zeigt eine Ausstellung, anhand von Fotografien und medizinischem Gerät aus Gründerzeiten der Klinik, wie sich die Medizin in den vergangenen 160 Jahren weiterentwickelt hat. Darüber hinaus gibt es viele Attraktionen, die einen großen Spaßfaktor versprechen! Im Programm sind Erste-Hilfe-Maßnahmen und eine Tombola, bei der es tolle Preise zu gewinnen gibt. Auch die Polizei ist mit von der Partie und informiert darüber, wie Kinder sich sicher im Straßenverkehr bewegen können. Die Aktion „Medizin zum Anfassen“ bietet großen und kleinen Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, selbst Hand anzulegen und medizinisches Handwerk zu erlernen. Nachgebildete Knochen stehen zur Biopsie bereit, das Hygiene-Team erklärt fachgemäße Händedesinfektion und in der Teddyklinik können die treuen Begleiter der Kleinen einen Verband angelegt bekommen. Für das leibliche Wohl ist mit süßen Crêpes und herzhaften Leckereien vom Grill gesorgt.

13.08.2019 - Bessere und schnellere Diagnostik dank modernster Technologie im Altonaer Kinderkrankenhaus
Bessere und schnellere Diagnostik dank modernster Technologie im Altonaer Kinderkrankenhaus

Das Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK) bekommt einen neuen Computertomographen (CT). Der „IQon Spectral CT“ arbeitet mit der modernsten Technologie, die derzeit verfügbar ist. Weltweit gibt es nur ein weiteres Kinderkrankenhaus (Phoenix Children´s Hospital, USA), das ebenfalls dieses CT der neuesten Generation besitzt. Die Untersuchung mit dem neuen Computertomographen dauert nur wenige Sekunden. In einem Scandurchlauf werden, bei geringstmöglichem Einsatz von Röntgenstrahlung, umfangreiche Bilddaten verschiedenster Art aufgezeichnet. Für Patientinnen und Patienten sowie auch für Ärztinnen und Ärzte bietet dies viele Vorteile.

 

In einer Untersuchung mit dem neuen Computertomographen werden innerhalb von wenigen Sekunden mehrere hundert Bilder vom untersuchten Körperteil aufgenommen. Knochen- und Gewebestrukturen werden gleichzeitig aus verschiedenen Perspektiven und in 3D-Optik aufgezeichnet. Für Ärztinnen und Ärzte ist das ein großer Mehrwert. Die umfangreichen und detaillierten Bildinformationen ermöglichen es ihnen, auch im Nachhinein für die Diagnosestellung wichtige Daten abzufragen und auszuwerten. Für die Patientinnen und Patienten entfallen dadurch Mehrfachuntersuchungen, um einen Befund zu sichern oder einzugrenzen. Damit ist eine schnellere und genauere Diagnosestellung bei geringster Strahlenbelastung möglich. Für die kleinen Patientinnen und Patienten hat dies darüber hinaus den großen Vorteil, dass mit einer exakt auf den Einzelfall abgestimmten Behandlung schneller begonnen werden und sich dies wiederum positiv auf die Genesung auswirken kann.

Carl-Martin Junge, Leiter der pädiatrischen Radiologie im Altonaer Kinderkrankenhaus, ist überzeugt: „Die innovative Technologie unseres neuen Computertomographen bietet ein riesiges Spektrum an Informationen über die untersuchten Körperregionen – und das ohne Mehrfachuntersuchungen. In Verbindung mit speziell für Kinder entwickelten strahlenreduzierten Untersuchungsabläufen kommen wir zu einer Vervielfachung unserer diagnostischen Möglichkeiten. Kurzfristige Wiederholungsuntersuchungen wird es nicht mehr geben.“

Auch Christiane Dienhold, Geschäftsführerin des Altonaer Kinderkrankenhauses, freut sich über das neue CT: „Das AKK ist das einzige Kinderkrankenhaus in Europa, das ein so fortschrittliches CT-Gerät besitzt. Wir möchten für unsere kleinen Patientinnen und Patienten die bestmöglichen Diagnosemöglichkeiten vorhalten. Die Anschaffung dieses modernen Geräts ist vor diesem Hintergrund eine konsequente Weiterentwicklung in unserer Radiologie.“  

Der neue Computertomograph wurde im Juli geliefert. Die Installation eines so großen medizinischen Diagnostikgeräts ist umfangreich und nahm zwei Wochen in Anspruch. Für die Inbetriebnahme des „IQon Spectral“ kamen Experten der Herstellerfirma Philips für mehrere Tage ins Altonaer Kinderkrankenhaus. Sie schulten das medizinische Personal in der Anwendung mit dem Gerät. Ein wichtiger Teil der Inbetriebnahme war es, Vorgaben für Untersuchungsabläufe speziell für Kinder maßzuschneidern.

27.06.2019 - Benefizturnier für das AKK
Benefizturnier für das AKK

Am 7. Juni fand der Audi Quattro Cup statt. Die Erlöse aus dem Benefizgolfturnier gehen an das Altonaer Kinderkrankenhaus und kommen dem Lufthafen zugute. Mit der Summe wird ein Rollstuhlfahrrad für Ausflüge angeschafft. Bei der Übergabe des Spendenschecks in Höhe von 4.900,- € war auch Cornelia Poletto, Schirmherrin des AKK, mit dabei.

Der Audi Quattro Cup wird bereits seit 1991 ausgetragen und findet mittlerweile in 51 Ländern statt. In Hamburg wurde er bisher 13 Mal veranstaltet, davon 9 Mal im Gut Wulfsmühle. Die bedeutende Turnierserie zieht weltweit mit rund 800 Wettbewerben pro Jahr mehr als 100.000 Amateurgolfer in ihren Bann.

18.06.2019 - Altonaer Kinderkrankenhaus erhält Goldzertifikat für Hygiene
Altonaer Kinderkrankenhaus erhält Goldzertifikat für Hygiene

Das Altonaer Kinderkrankenhaus erhält, als eine der ersten Kliniken in Hamburg, das Goldzertifikat für Händehygiene 2019/2020. Mit dem Engagement für Hygiene setzt das Altonaer Kinderkrankenhaus ein klares Zeichen für den Patientenschutz, denn Desinfektion kann Leben retten. Vergeben wird das Zertifikat von der „Aktion Saubere Hände“ mit Sitz am Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Charité Berlin. Es wird in Bronze, Silber und Gold verliehen.

Das Goldzertifikat ist ein Siegel höchster Qualität und unterliegt strengsten Anforderungen. Um eine Goldauszeichnung zu erhalten, müssen anspruchsvolle Kriterien erfüllt werden. Hierzu gehören Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Hygiene, Schulungsphasen und Anwenderbeobachtungen auf den Stationen sowie umfassende Dokumentation des Desinfektionsmittelverbrauchs. Prof. Dr. Ralf Stücker, Ärztlicher Direktor des Altonaer Kinderkrankenhauses, freut sich über die Auszeichnung: „Der Schutz unserer Patienten hat für uns höchste Priorität. Mit der Qualifizierung für das Goldzertifikat der „Aktion Saubere Hände“ setzten wir ein Statement im Patientenschutz und in der Gesundheitsvorsorge. Unsere Hygienefachkräfte haben ganze Arbeit geleistet, um die hohen Anforderungen an die Goldzertifizierung zu erfüllen. Ein großes Lob und Dankeschön hierfür!“

Händedesinfektion im Altonaer Kinderkrankenhaus

„Das Thema Händedesinfektion stößt bei uns im ganzen Haus auf offene Türen, sowohl bei den Kolleginnen und Kollegen als auch im Direktorium. Wir freuen uns, dass in unserem Haus besonders der Verbrauch der Händedesinfektionsmittel als Indikator für die sehr gute Erfüllung der Hygieneanforderungen außergewöhnlich hoch ist. Besonders hervorzuheben sind die Stationen, die ihren Verbrauch kontinuierlich über die Jahre steigern konnten“, so Dr. Peter Gudowius, Leitender Oberarzt Neonatologie und Hygiene beauftragter Arzt im AKK. Das Altonaer Kinderkrankenhaus ist an allen möglichen Kontakt- und Knotenpunkten und somit zu 100 % mit Desinfektionsmittelspendern ausgestattet. Darüber hinaus wird schon immer großer Wert auf den richtigen Umgang mit Desinfektionsmittel gelegt. So finden in regelmäßigen Abständen entsprechende Schulungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter statt. Auch die Besucher der Patientinnen und Patienten erhalten über Hinweise und Materialien im ganzen Haus Anleitungen zur richtigen Händedesinfektion.

09.06.2019 - Tag der Kinderintensivstation
Tag der Kinderintensivstation

Wie funktioniert eigentlich der Betrieb einer Kinderintensivstation? Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kinderintensivstation im Altonaer Kinderkrankenhaus laden am 17. Juni zu einem Exkurs in ihre Arbeitswelt ein. Bei einem „Zirkeltraining“ der besonderen Art können alle Besucher Impulse für ihr tägliches Leben oder berufliches Handeln mitnehmen und anschließend bei einem Kaffee und einem Stück Kuchen mehr über das Team der Kinderintensivstation und das spezielle Qualifizierungskonzept erfahren. Auf Wunsch gibt es Führungen durch die großzügige und frisch sanierte Kinderintensivstation. Eingeladen sind alle aus der Berufsgruppe Pflege, auch aus dem Bereich der Erwachsenenpflege! Das Team der Kinderintensivpflege freut sich auf zahlreiches Erscheinen in der Bleickenallee 38. Los geht es ab 14 Uhr!

24.05.2019 - 160 Jahre Altonaer Kinderkrankenhaus
160 Jahre Altonaer Kinderkrankenhaus

Am 24. Mai 1859 wurde das Altonaer Kinderkrankenhaus in der Wilhelminenstraße 11 in Altona eröffnet. Mit sechs Betten in einem Mietgebäude begann vor 160 Jahren die Geschichte des AKK. Heute ist das Altonaer Kinderkrankenhaus eine der größten und modernsten Kinderkliniken Deutschlands.

160 Jahre Altonaer Kinderkrankenhaus stehen für Tradition, Entwicklung und Moderne. Die Idee der medizinischen Säuglings- und Kinderfürsorge wurde in den Anfängen besonders unter der Leitung des Arztes Dr. Bernhard Grünberg stetig vorangetrieben. 1914 konnte das historische Haupthaus an der heutigen Bleickenallee nach den Vorstellungen des Trägervereins „Altonaer Kinderkrankenhaus von 1859 e.V.“ und den medizinischen und pflegerischen Erfordernissen der Zeit gebaut und in Betrieb genommen werden. Das sogenannte Infektionshaus folgte 1933 mit bereits 102 Betten.

Das Altonaer Kinderkrankenhaus verfügt heute über 237 Betten in insgesamt 11 medizinischen Fachabteilungen und behandelt pro Jahr ca. 15.500 Patienten stationär sowie teilstationär und 40.000 Patienten ambulant. Es verfügt über modernste diagnostische, therapeutische und operative Techniken und ist als Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg an der Ausbildung von Medizinstudenten beteiligt. Begann das Hospital zunächst mit wenigem, ehrenamtlich tätigem Personal, arbeiten heute im AKK rund 850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Am Anfang gab es sechs Betten – heute zählt das AKK 237.

Das AKK beschäftigt in allen Fachabteilungen ein interdisziplinäres Team aus Ärzten, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegekräften sowie Therapeuten, die die medizinische Behandlung und die pflegerische und therapeutische Versorgung unserer Patienten 'rund um die Uhr' gewährleisten.

Der Name „Altonaer Kinderkrankenhaus“ ist nicht nur in Hamburg ein Begriff. Es kommt nicht selten vor, dass Eltern, die selbst früher einmal Patienten im AKK waren, mit ihren eigenen Kindern wiederkommen. „Das AKK hat immer wieder Höhen und Tiefen erlebt. Ich begleite das Haus seit 15 Jahren, und mir ist die Arbeit hier wirklich ans Herz gewachsen. So stürmisch die Zeiten auch manchmal sein mögen – das Team des Altonaer Kinderkrankenhauses hält immer zusammen. Ich freue mich auf die nächsten Jahre und darauf, dass das Altonaer Kinderkrankenhaus eines der besten Orte zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen bleibt!“, so Christiane Dienhold, Geschäftsführerin des Altonaer Kinderkrankenhauses.

20.05.2019 - 70 Jahre Grundgesetz - der Film
70 Jahre Grundgesetz - der Film

Am 23. Mai wird das Grundgesetz 70 Jahre alt. Hamburg würdigt diesen besonderen Geburtstag mit einer besonderen Aktion: In unserer Stadt ist ein Kurzfilm zum Grundgesetz entstanden. 20 bekannte Persönlichkeiten, unter anderen auch unsere Schirmherrin Cornelia Poletto, haben die wichtigsten Passagen aus den wichtigsten Artikeln der Verfassung auf einer Reise durch Hamburg eingesprochen. Heute geht der Film, der auf Initiative des Hamburger Abendblatts und der „Zeit“-Stiftung entstanden ist, online. Hamburgs größte Unternehmen unterstützen die Aktion und helfen mit, den Film zu verbreiten. Wir sind gern dabei. Viel Spaß beim Zuschauen!

10.05.2019 - Benefizgolfturnier zugunsten des Altonaer Kinderkrankenhauses
Benefizgolfturnier zugunsten des Altonaer Kinderkrankenhauses

Traditionell lud die BOGDOL Unternehmensgruppe mit ihren Partnern CDL Leasing, BSS Nord und tana PROFESSIONAL zum Golfturnier ein. Eines ist in diesem Jahr jedoch neu: Nach dem Motto „Golfen für den guten Zweck!“ kommen die Startgelder dem Altonaer Kinderkrankenhaus zugute.

Durch das positive Feedback in den ersten Jahren wurde das Golfturnier zur Tradition. „Ich freue mich, dass unsere sportliche Gemeinschaftsaktion in diesem Jahr so gut ankommt. Es erfüllt mich mit Stolz, dass wir nicht nur Sport und Spaß miteinander verbinden, sondern hieraus etwas Gutes erwirken können“, so Jörg Ahrens, BOGDOL Vertriebsleiter.

Viele Gäste folgten ihrer Einladung und absolvierten den Parcours auf dem Gelände des Golf & Country Club Hamburg-Treudelberg e. V. „Das gesammelte Geld gibt dem Altonaer Kinderkrankenhaus die Möglichkeit, Bücher für unsere kleinen Kinderhelden anzuschaffen, die in altersgerechter Art und Weise Diagnostik und medizinische Zusammenhänge erklären. Wir sind als gemeinnütziges Unternehmen auf solch großartigen Spenden angewiesen, ohne die wir derartige Projekte nicht realisieren könnten. Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr Engagement“, so Christiane Dienhold, Geschäftsführerin des Altonaer Kinderkrankenhauses.

Bei der Übergabe (v.l.n.r.): Marcel Pabst (TANA –Chemie GmbH), Tomas Glasow (CDL Leasing GmbH), Ingo Döhring (BOGDOL Verwaltungs- und Immobilien GmbH), Christiane Dienhold (Altonaer Kinderkrankenhaus), Jean-Claude Gutzeit (BGL Software GmbH)

04.04.2019 - Modernster Standard für junge Patientinnen und Patienten - Interdisziplinäre Not- und Aufnahmestation (INA) für verbesserte Patientenversorgung im Altonaer Kinderkrankenhaus
Modernster Standard für junge Patientinnen und Patienten - Interdisziplinäre Not- und Aufnahmestation (INA) für verbesserte Patientenversorgung im Altonaer Kinderkrankenhaus

Die heutige Eröffnung der neuen Interdisziplinären Not- und Aufnahmestation kurz INA leitet den nächsten großen Abschnitt des Altonaer Kinderkrankenhauses auf dem Weg zum Kinderzentrum 2020 ein. Komfortable Unterbringung der Patientinnen und Patienten samt Eltern sowie das reibungslose Ineinandergreifen aller medizinischen Maßnahmen und beteiligter Personen stehen im Vordergrund der INA.

Direkt neben der Zentralen Notaufnahme sind in vierzehnmonatiger Bauzeit zehn Einzelzimmer mit modernster Einrichtung sowie adäquater Unterbringung auch für die Eltern entstanden. Jedes Zimmer verfügt über ein eigenes Duschbad, medizinische Ausstattung der jüngsten Generation und alle Möglichkeiten zur Notfall- und Intensivversorgung.

Durch die spezielle Überwachung in der INA in den ersten 24 Stunden kann noch besser entschieden werden, ob ein längerer stationärer Aufenthalt notwendig ist oder eine ambulante Weiterbehandlung ausreicht. Das interdisziplinäre Team der INA ist in der Lage, alle Fragestellungen abzuklären. Kinder und Eltern behalten dabei ihre Ansprechpartner aus dem Pflege- und Ärzte-Team, von der Aufnahme in der Notfallambulanz bis hin zur Entlassung bzw. Verlegung auf eine andere Station, sofern dies nach Abklärung notwendig sein sollte. Ein weiterer Vorteil für die Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige sind die kurzen Wege zur Radiologie oder anderen Anlaufpunkten der Diagnostik.

Auch die bereits aufgenommenen Kinder auf den anderen Stationen im Haus profitieren von dieser Vorgehensweise. Die Abklärung in der INA soll bisher unvermeidbare nächtliche Ruhestörungen bzw. Unruhe auf ein Mindestmaß reduzieren.

Die Eröffnung der INA erfolgte heute im Beisein von Senatorin Cornelia Prüfer-Storcks, Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt Hamburg, Cornelia Poletto, Schirmherrin des Altonaer Kinderkrankenhauses, Prof. Dr. Burkard Göke, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKE, sowie Christiane Dienhold, Geschäftsführerin des Altonaer Kinderkrankenhauses, und Dr. Anja Große Lordemann, leitende Ärztin der INA.

„Wir freuen uns sehr, dass die neue INA die pädiatrische Notfallversorgung auf ein neues Niveau hebt. Die Station ist für uns gleichzeitig ein Meilenstein auf dem Weg zum renommierten Kinderzentrum 2020“, so Christiane Dienhold, Geschäftsführerin des Altonaer Kinderkrankenhauses. 

Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt Hamburg hat dem Altonaer Kinderkrankenhaus rund 4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Im Rahmen ihrer Rede betonte Senatorin Prüfer-Storcks, dass das Altonaer Kinderkrankenhaus ein wichtiger Baustein in der Hamburger Versorgungslandschaft ist. „Gerade Kinder und Jugendliche altersgerecht auf höchstem Niveau zu versorgen, stellt unsere Hamburger Kinderkliniken vor ganz spezielle Anforderungen. Mit unserer Investition in moderne Strukturen wollen wir diese bestmögliche Versorgung für die jungen Patientinnen und Patienten in Hamburg sicherstellen“, so Senatorin Prüfer-Storcks bei der Eröffnung.

Das Organisationskonzept der INA sieht vor, eine Diagnose bei eintreffenden Notfallpatientinnen und
-patienten zu stellen und die erforderliche Überwachung direkt in der INA zu veranlassen. Nach 22 Uhr ankommende Patientinnen und Patienten bleiben ebenfalls über Nacht in der Aufnahmestation. Über weitere Maßnahmen werden am Morgen im Rahmen einer oberärztlichen Visite entschieden. Das Ziel ist es, dass ein Großteil der Kinder und Jugendlichen die Klinik möglichst im Anschluss wieder verlassen kann.

21.03.2019 - Girls‘ & Boys‘ Day im Altonaer Kinderkrankenhaus - Her mit den geschlechtsuntypischen Berufen!
Girls‘ & Boys‘ Day im Altonaer Kinderkrankenhaus - Her mit den geschlechtsuntypischen Berufen!

Am 28.03.19 ist es wieder soweit: Das Altonaer Kinderkrankenhaus bietet 30 Jungen und Mädchen die Möglichkeit, geschlechtsstereotypischen Berufsbildern zu entfliehen. Erfahrene Kinderkrankenpflegerinnen geben den Jungen Tipps zum Wickeln und Geben einer Flasche bei Säuglingen während Kinderchirurgen den Schülerinnen einige Eindrücke ihrer Arbeitswelt näherbringen.

Am 28. März findet in diesem Jahr wieder bundesweit der Girls‘ & Boys‘ Day statt. Auch das Altonaer Kinderkrankenhaus beteiligt sich mit einem Programm für Mädchen und Jungen an diesem Aktionstag. Die Bereiche Kinderchirurgie und Pflege sind die Schwerpunkte der Mädchen- beziehungsweise Jungen-Gruppe.

„Wie führt man eine Laparoskopie durch?“, „Wie schiebe ich ein Krankenbett richtig durch die Gänge?“ oder „Wie leiste ich Erste Hilfe?“ sind einige Themenbeispiele des Tages. Mit praktischen Übungen werden Mädchen in das Berufsfeld der Kinderchirurgie und Jungen in das der Pflege eingeführt. Die fast 30 Kinder und Jugendlichen durchlaufen insgesamt acht Stationen und werden von leitenden Ärzten sowie Hygiene- und Pflegefachkräften angeleitet.

Christiane Dienhold, Geschäftsführerin des Altonaer Kinderkrankenhauses, sieht in diesem Tag eine Chance: „Wir beteiligen uns jedes Jahr gerne am Girls‘ & Boys‘ Day. Das Haus kann zum einen die facetten- und umfangreichen Berufe in der Kinder- und Jugendmedizin präsentieren und gleichzeitig Kontakte zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von morgen knüpfen.“

19.03.2019 - Veranstaltungshinweis: Mein Baby weint viel – Umgang mit gestressten Babys
Veranstaltungshinweis: Mein Baby weint viel – Umgang mit gestressten Babys

Das eigene Kind hört nicht mehr auf zu weinen. Eltern geraten dabei oft in einen Zustand von Hilflosigkeit und Überforderung. Alle Bemühungen, ihr Kind zu beruhigen, helfen nur kurz oder gar nicht. Letztlich frustriert reagieren Eltern mit Trauer, weil sie ihr Kind nicht mehr erreichen. Oder mit Angst, weil sie denken, etwas falsch gemacht zu haben oder aber mit Wut.

Wie gehen Eltern mit dem Kind am besten um? Was hilft in dieser Situation – den Eltern und dem Kind?

Das Altonaer Kinderkrankenhaus und das Gesundheitsamt Altona laden im Rahmen der Altonaer Gesundheitsgespräche zu der kostenfreien Veranstaltung „Mein Baby weint viel – Umgang mit gestressten Babys“ am 26. März, von 19 bis 21 Uhr, ein. Ort der Veranstaltung ist das Altonaer Kinderkrankenhaus, Etatsrätin-Donner-Saal im 2. OG, Bleickenallee 38, 22763 Hamburg.

Der Vortrag von Heidi Rosenfeld (AugenBlicke e. V.) geht diesen Fragen nach. Gemeinsam mit Dr. med. Sabine Kiefer, Leitende Ärztin der Kinder- und Jugendpsychosomatik im Altonaer Kinderkrankenhaus, werden Empfehlungen erläutert, wie ein kompetenter Umgang gelingen kann, und Fragen beantwortet.

11.03.2019 - „Wer oder was ist eigentlich INA?“ - Das Altonaer Kinderkrankenhaus lädt zum Malwettbewerb mit Cornelia Poletto
„Wer oder was ist eigentlich INA?“ - Das Altonaer Kinderkrankenhaus lädt zum Malwettbewerb mit Cornelia Poletto

Im Rahmen der Eröffnung der Interdisziplinären Not- und Aufnahmestation (INA) veranstaltet das Altonaer Kinderkrankenhaus einen Malwettbewerb. Vom 11. März bis 01. April können Kinder und Jugendliche von null bis achtzehn Jahren ihre Bilder zu dem Motto „Wer oder was ist eigentlich INA?“ einsenden. Die Gewinner werden durch eine prominente Jury gewählt: Cornelia Poletto ist Patin dieses Wettbewerbs.

Am 4. April eröffnet das Altonaer Kinderkrankenhaus die Interdisziplinäre Not- und Aufnahmestation (INA), die erste Station dieser Art in einem Kinderkrankenhaus in Hamburg. Im Rahmen der Eröffnung findet ein Malwettbewerb statt. „Durch diese Aktion können alle teilnehmenden Kinder und Jugendlichen ihre Vorstellungen der INA künstlerisch umsetzen. Der Wettbewerb ist ebenfalls eine gute Möglichkeit, um unsere kleinen Patientinnen und Patienten vom Stationsalltag abzulenken. Aber nicht nur die Kinder unserer Stationen können teilnehmen, auch außerhalb des Altonaer Kinderkrankenhauses sind alle herzlich eingeladen“, so Christiane Dienhold, Geschäftsführerin des Altonaer Kinderkrankenhauses.

Neben Format und Papierstärke sowie der Tatsache, dass es sich um ein gemaltes Bild handelt, gibt es keinerlei Voraussetzungen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind angehalten, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Ob Darstellung eines Mädchens (INA), Thema Untersuchung in der Notaufnahme oder Bau der INA - jedes Werk ist willkommen. Am Ende werden insgesamt drei Gewinner ausgewählt und gekürt.

Die Sichtung der Werke und Festlegung der Gewinner finden durch eine Jury statt. „Ich finde es toll, was im Altonaer Kinderkrankenhaus passiert und freue mich, dass Kinder künstlerisch tätig werden können. Kreativität ist etwas, was wir unser gesamtes Leben über beibehalten sollten“, erläutert Cornelia Poletto, Starköchin, Schirmherrin des AKK und Jurymitglied des INA-Malwettbewerbs, die Idee.

Als Hauptgewinn winkt ein Gutschein für einen sechsmonatigen Malkurs im Atelier von Barbara Landbeck, Kunstschule im Elbe Einkaufszentrum. Mitmachen lohnt sich! Mehr Informationen gibt es unter www.kinderkrankenhaus.net oder auf der Facebook Seite des Altonaer Kinderkrankenhauses.

Die Einverständniserklärung muss der Sendung des Bildes beigefügt werden. Die Einverständniserklärung können Sie hier herunterladen.

Die Teilnahmebedingungen des Malwettbewerbs finden Sie hier.

08.02.2019 - Charity-Gala zugunsten des Altonaer Kinderkrankenhauses, Hamburger Promis kellnern im PALAZZO-Spiegelzelt für den guten Zweck
Charity-Gala zugunsten des Altonaer Kinderkrankenhauses, Hamburger Promis kellnern im PALAZZO-Spiegelzelt für den guten Zweck

Zum dritten Mal luden Cornelia Poletto, Schirmherrin das Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK), und das Team der Dinner-Show PALAZZO zur großen Charity-Gala zu Gunsten des „Lufthafen“ ein. Besonderheit des Abends: Jede Menge Persönlichkeiten aus Funk und Fernsehen schummelten sich in das erfahrene Service-Team des Palazzo und versuchten sich als Aushilfskellner.

Für den guten Zweck legten sie sich die Schürze um: Moderator Johannes B. Kerner, Anke Harnack, Ulf Ansorge, Theresa von Tiedemann, Hinnerk Baumgarten, Dennis Wilms und Susanne Böhm, die Schauspielerinnen und Schauspieler Sanna Englund, Matthias Schloo, Nina Petri, Yasmina Filali und Sandra Quadflieg, Barkassen- Unternehmer Hubert Neubacher, Galeristin Kirsten Roschlaub, Influencerin Dana Diekmeier, Springreiterin Janne Friederike Meyer-Zimmermann und Model Sabia Boulahrouz.

„Ich bin überwältigt davon, wie viele Prominente wieder vollen Einsatz für die kleinen Patienten zeigen“, so Spitzenköchin Cornelia Poletto. „Mein Dank gilt aber nicht nur ihnen, sondern auch allen Gästen, die sich ein Ticket für den Abend gekauft. Sie tun damit etwas wirklich Gutes.“ Der Reinerlös der Dinner-Show geht an den Lufthafen, eine Einrichtung am AKK, in der seit 2011 Kinder und Jugendliche betreut werden, die auf eine Langzeitbeatmung angewiesen sind. Dieses Modell ist in Deutschland einzigartig.

Das Geld soll dafür genutzt werden, den Kindern eine Auszeit vom Wohnheimalltag zu ermöglichen. Ein mehrtägiger Ausflug der beatmeten Kinder stellt eine große, organisatorische Herausforderung dar. Reguläre Mittel reichen leider nicht, diese anzunehmen und zu meistern. „Wir sind Cornelia Poletto und dem PALAZZO sehr dankbar, dass wir die Reinerlöse der Gala verwenden dürfen. Ein kleiner Urlaub an der Ostsee ist für die Kinder ein echtes Highlight!“ freut sich Christiane Dienhold, Geschäftsführerin des Altonaer Kinderkrankenhauses, über die Unterstützung.

Hinweis: Impressionen des Abends finden Sie am Ende dieser Seite.

07.12.2018 - Tag des brandverletzten Kindes 2018: Prävention ist die beste Medizin
Tag des brandverletzten Kindes 2018: Prävention ist die beste Medizin

„Noch ganz klein – schon brandverletzt“ ist das diesjährige Motto des neunten nationalen Aktionstages „Tag des brandverletzten Kindes“ am 7. Dezember. Auch in diesem Jahr lädt das Altonaer Kinderkrankenhaus mit der Sektion für Brandverletzungen, plastische und rekonstruktive Medizin Grundschulklassen aus dem Hamburger Raum ein, um auf die hohen Unfallzahlen durch Verbrennungen und Verbrühungen aufmerksam zu machen und Kinder vor den schwerwiegenden Folgen zu schützen.

Gerade in der Vorweihnachtszeit bilden Adventskerzen, Backofentüren oder heiße Getränke wieder ein hohes Gefahrenpotential und können vor allem bei Säuglingen, Neugeborenen und Kleinkindern zu schwerwiegenden Verbrennungs- und Verbrühungsunfällen führen. Bereits eine Tasse frisch gebrühter Tee reicht aus, um 30 Prozent der Körperoberfläche eines Kleinkindes zu verbrühen.

Damit es im besten Fall gar nicht erst zu einer gefährdenden Situation kommt, hat das Altonaer Kinderkrankenhaus gemeinsam mit Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. und der Feuerwehr Hamburg ein kindgerechtes Programm entwickelt, um bereits die Jüngsten auf mögliche Gefahrenquellen, vor allem in der Weihnachtszeit, hinzuweisen. „Prävention ist die beste Medizin. Egal, wie gut wir unsere klinische Arbeit machen, wenn wir nur eines von 50 Kindern vor einem Verbrennungs- oder Verbrühungsunfall schützen können, ist diese Aktion mehr als erfolgreich“, erläutert Dr. Ingo Königs, Leiter der Sektion für Brandverletzungen, plastische und rekonstruktive Chirurgie im Altonaer Kinderkrankenhaus.

Am Aktionstag selbst werden die rund 100 Zweit- und Drittklässler im Rahmen einer Rallye interaktiv durch die verschiedenen Themen wie Gefahren in der Küche, Verhalten im Brandfall und Erstversorgung von Verbrennungen und Verbrühungen geführt.

06.12.2018 - AKK trifft AKK
AKK trifft AKK

Annegret Kramp-Karrenbauer, Generalsekretärin der CDU, ist anlässlich des Parteitages vom 06. bis 08. Dezember in Hamburg und besuchte am Nikolaus-Morgen das Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK).

Da staunten die Familien auf der kinderorthopädischen Station nicht schlecht. Anstelle des erwarteten Nikolaus im roten Mantel stand Annegret Kramp-Karrenbauer, kurz AKK, am Krankenbett und verteilte Schokoladenweihnachtsmänner und Orangen an alle kleinen und großen Patientinnen und Patienten der Station. Die Generalsekretärin hatte ein offenes Ohr für die Kinder und ließ sich ausführlich über Deutschlands größte Kinderorthopädie informieren. AKK folgte einer persönlichen Einladung der Geschäftsführerin des AKK, Christiane Dienhold, vom 1. März 2018. Umgehend erfolgte die Zusage, dass ein Besuch im Umfeld des Bundesparteitags der CDU Deutschlands in Hamburg möglich sein wird. „Bei der Gleichheit der Initialen ’AKK‘ lag eine Einladung quasi auf der Hand! Ich habe mich über den heutigen Austausch und die Gelegenheit, aktuelle Themen aus dem Gesundheitswesen mit Frau Kramp-Karrenbauer zu diskutieren, sehr gefreut!", so die Geschäftsführerin Norddeutschlands größter Kinderklinik.

Auch Mitarbeiterinnen aus dem Pflegebereich des Altonaer Kinderkrankenhauses gaben Annegret Kramp-Karrenbauer im Rahmen einer anschließenden Gesprächsrunde gern Auskünfte über ihren Beruf und ihre Ausbildung. Das Altonaer Kinderkrankenhaus war daher für die Generalsekretärin ein idealer Ort, sich während ihrer Tage in Hamburg direkt am Ort des Geschehens zu informieren. „Wir haben mit dem Ausbildungsberuf des Gesundheits- und Krankenpflegers ein sehr wichtiges Thema für die Zukunft. Es war wichtig, Informationen aus dem Bereich der Kinderkrankenpflege aus erster Hand zu erhalten. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Altonaer Kinderkrankenhaus gebührt mein Dank und Respekt für Ihre großartige und wichtige Arbeit“, so Kramp-Karrenbauer.

Annegret Kramp-Karrenbauer ist nicht die erste Bundespolitikerin, die sich für das Altonaer Kinderkrankenhaus interessiert. Bereits zum 150. Jubiläum kamen die damalige Bundesministerin für Gesundheit, Ulla Schmidt, mit Olaf Scholz in seiner Funktion als Bundesminister für Arbeit und Soziales, um sich über die interdisziplinären und modernen Behandlungsmethoden des Altonaer Kinderkrankenhauses zu informieren.

16.11.2018 - Cornelia Poletto liest im Altonaer Kinderkrankenhaus
Cornelia Poletto liest im Altonaer Kinderkrankenhaus

Bereits zum 15. Mal fand heute der von der Zeitung DIE ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutsche Bahn Stiftung ins Leben gerufene Vorlesetag statt. Cornelia Poletto, Starköchin und Schirmherrin des Altonaer Kinderkrankenhauses, las den kleinen und großen Patientinnen und Patienten erneut aus bekannten Kinderbüchern vor.

Diese Aktion lässt sich Cornelia Poletto nicht nehmen. Auf mehreren Stationen im Altonaer Kinderkrankenhaus lauschten Patienten verschiedenen Alters den Geschichten von „Marte und das Meer“. „Vor allem während eines Krankenhausaufenthaltes ist Vorlesen eine tolle Möglichkeit, den Kindern ihre Ängste und Sorgen zu nehmen. Durch Bücher können die kleinen Patienten spielerisch mit der ungewohnten Situation vertraut gemacht werden“, so Cornelia Poletto.

Passend zum bundesweiten Vorlesetag hat das Altonaer Kinderkrankenhaus jedem Kind ein Buch als Geschenk überreicht. „Nicht nur die optimale medizinische Versorgung hat für uns oberste Priorität, sondern auch das Wohl unserer jungen Patienten. Sie sind täglich großen Belastungen ausgesetzt und in Momenten wie diesen können sie einfach mal nur Kind sein und nicht Patient“, so Christiane Dienhold, Geschäftsführerin des Altonaer Kinderkrankenhauses.

Ziel der bundesweiten Aktion ist es, viele engagierte Mitwirkende für das Vorlesen zu gewinnen. Autoren, Journalisten, Prominente, Schüler und alle, die Spaß daran haben, lesen an diesem Tag aus Kinderbuchklassikern oder Lieblingsbüchern vor. Die Freude am Lesen steht im Mittelpunkt und Kinder werden motiviert, die Welt der Bücher zu entdecken. Von Jahr zu Jahr finden sich immer mehr begeisterte Unterstützer, im letzten Jahr waren es bereits über 130.000 Teilnehmer.

15.11.2018 - Das Altonaer Kinderkrankenhaus wird lila
Das Altonaer Kinderkrankenhaus wird lila

Im Rahmen des Welt-Frühgeborenen-Tages beleuchtet das Altonaer Kinderkrankenhaus am 17.11.2018 die Frontseite des historischen Haupthauses in der Farbe Lila. Ziel des jährlich stattfindenden Tages ist es, auf die Herausforderungen von Frühgeborenen und ihren Familien aufmerksam zu machen.

Die Initiative der European Foundation for the Care of Newborn Infants (EFCNI) initiiert seit dem Jahr 2008 jährlich am 17. November den Welt-Frühgeborenen-Tag (World Prematurity Day).

70.000 Kinder werden jedes Jahr vor der 37. Schwangerschaftswoche in Deutschland zu früh geboren. Somit ist jedes 11. Neugeborene ein „Frühchen“ und damit die größte Kinderpatientengruppe Deutschlands.

Das Altonaer Kinderkrankenhaus behandelt auf ihren neonatologischen Intensivstationen jedes Jahr etwa 750 Neu- und Frühgeborene im Perinatalzentrum Altona (PNZ) sowie im Albertinen-Krankenhaus (NIA). „Frühgeborene haben häufiger mit Anpassungsproblemen und beispielsweise einer erhöhten Infektanfälligkeit zu tun. Diese Kinder sind auf eine erfahrene intensivmedizinische sowie pflegerische Versorgung angewiesen. So ist eine kompetente Behandlung von Komplikationen, die möglicherweise mit ihrer besonderen Unreife verbunden sind, jederzeit möglich.“, sagt Dr. Axel von der Wense, Leiter der Abteilung für Neonatologie und Kinderintensivmedizin im Altonaer Kinderkrankenhaus und Chefarzt der Neugeborenen-Intensivstationen im Perinatalzentrum Altona sowie im Albertinen-Krankenhaus.

Mit der Beleuchtung des historischen Gebäudes macht das Altonaer Kinderkrankenhaus in der Bleickenallee 38 am 17. November bereits ab 17 Uhr in der Farbe des Welt-Frühgeborenen-Tages auf die Probleme und Risiken in der Entwicklung der Frühgeborenen aufmerksam. Die Beleuchtung der Fassade wird durch die Chiesi GmbH unterstützt, die sich auf den Forschungsbereich der Neonatologie spezialisiert hat. Weitere Informationen finden Sie auf www.efcni.org.

12.11.2018 - Helios Klinik Geesthacht eröffnet am Altonaer Kinderkrankenhaus Neubau für neuroorthopädische Reha: Damit mehr Kinder schneller wieder laufen können
Helios Klinik Geesthacht eröffnet am Altonaer Kinderkrankenhaus Neubau für neuroorthopädische Reha: Damit mehr Kinder schneller wieder laufen können

Die Helios Klinik Geesthacht hat am Standort Altona eine neue Reha-Station gebaut. Die Klinikleitungen der Helios Klinik Geesthacht und des Altonaer Kinderkrankenhauses (AKK) eröffneten den Neubau heute im Beisein von Vertretern aus Politik und Wirtschaft sowie Ärzten und Kostenträgern. „Der Ausbau war wichtig, weil die Nachfrage nach neuroorthopädischer Reha weiter steigt“, erklärt Dr. med. Achim Nolte, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Helios Klinik Geesthacht. Das besondere Modell in Hamburg habe einen entscheidenden Vorteil: Akutkrankenhaus und Rehabilitationseinrichtung sind eng miteinander verzahnt, so dass die jungen Patienten ohne Verlegung direkt vor Ort nahtlos weiterbehandelt werden können.

Das Gebäude steht auf dem Gelände des AKK. Es bietet 22 Bettenplätze für Kinder und Jugendliche und beinhaltet Räume für die Physio- und Ergotherapie. Da die jungen Patienten zur Reha meist mit Mutter oder Vater kommen, sind die überwiegend barrierefreien Einzelzimmer für das Rooming-in ausgelegt, also für das gemeinsame Übernachten von Kindern und Eltern. „Wir freuen uns über die positive Entwicklung des Standorts“, sagte Astrid Reincke, Klinikgeschäftsführerin der Helios Klinik Geesthacht. „Durch die Kooperation mit den Orthopäden des AKK erhalten unsere Patienten eine hochspezialisierte, optimale Reha.“ Diese Sichtweise bestätigte auch Prof. Dr. med. Ralf Stücker, Ärztlicher Direktor und Leitender Arzt der Kinderorthopädie am AKK: „Aufgrund der gemeinsamen Betreuung durch den orthopädischen Operateur und den behandelnden Reha-Mediziner schaffen wir interdisziplinär bestmögliche Behandlungsergebnisse für unsere kleinen und großen Patienten.“

Diese Zusammenarbeit sorgt dafür, dass für die Kinder und Jugendlichen eine beschleunigte Rehabilitation möglich ist. „Akut- und Rehamedizin sind zwei Seiten einer Behandlungsmedaille“, sagte Dr. med. Achim Nolte. „Unsere Campus Reha ist ein wohnortnahes und damit familienfreundliches Angebot. Sie erweitert das Behandlungsspektrum und fördert das Know-how bei allen Beteiligten.“

Das AKK und die Helios Klinik Geesthacht kooperieren seit 2005. Seit letztem Jahr können auch weitere Kooperationspartner ihre Patienten zur neuroorthopädischen Reha nach Altona überweisen.

Die Bauzeit für das einstöckige, unterkellerte Gebäude betrug 15 Monate. Die Kosten belaufen sich auf 4,85 Millionen Euro, die komplett von Helios getragen wurden.

23.10.2018 - Wenn die Nase wieder läuft
Wenn die Nase wieder läuft

In den ersten Lebensjahren erkranken Kinder an bis zu zwölf fieberhaften Infektionen pro Jahr. Erkältungen treten vor allem bei Kleinkindern viel häufiger und schwerwiegender auf als bei Erwachsenen. Warum das so ist und wie Eltern die ersten Erkältungsanzeichen ihrer Kinder richtig wahrnehmen, bei welchen Symptomen ein Kinderarzt aufgesucht werden sollte und welche selbst gelindert werden können, erklärt Prof. Dr. Philippe Stock, leitender Arzt der Pädiatrie im Altonaer Kinderkrankenhaus.

Erkältungskrankheiten bei Kindern sind meist Infektionen der oberen Atemwege, die durch hunderte Viren ausgelöst werden können. Erwachsene haben schon 30 bis 40 Infektionen hinter sich, wodurch eine Immunität gewährleistet wird. „Im Laufe jeder Erkältungserkrankung werden Abwehrstoffe gegen den jeweiligen Erreger gebildet, die den Körper für den Rest des Lebens schützen. Bei Kindern, vor allem im Kleinkindalter, ist das noch nicht der Fall“, so Stock. Schnupfen tritt bei 80 Prozent der Erkrankungen auf und ist damit das häufigste Krankheitszeichen eines grippalen Infekts. Solch eine Erkältung verläuft bei Kindern schwerwiegender, da die Atemwege noch viel enger sind. „Durch die Anschwellung der Schleimhäute während eines grippalen Infekts verschließt sich beispielsweise der Verbindungsgang zwischen Rachen und Ohr viel schneller. Die Belüftung des Mittelohres kann nicht mehr ausreichend gewährleistet werden, wodurch es zu einer Mittelohrentzündung kommen kann“, erläutert Prof. Stock. Mit zunehmendem Alter nimmt diese Anfälligkeit meistens ab.


Es gibt keine Medikamente, die die eigentlichen Verursacher einer Erkältung, die Viren, bekämpfen. Neben viel Trinken, Ruhe und Schlaf wird empfohlen, das Hauptsymptom, meist Schnupfen, zu behandeln. Hierfür eignen sich salzhaltige Nasensprays, -tropfen, oder –gel, die in den Apotheken frei verkäuflich sind. Kombinationspräparate werden nicht empfohlen. Fieber beispielsweise ist ein wichtiger Abwehrmechanismus des Körpers und sollte nur in Ausnahmefällen gesenkt werden. „Eine Erkältung dauert mit oder ohne Behandlung meist 7 bis 10 Tage an. Sollte es länger als zwei Wochen andauern, der Schleim gelblich verfärbt oder durch Blutbeimengungen rötlich aussehen, sollte in jedem Fall ein Kinderarzt hinzugezogen werden“, erklärt Stock.


Da es gegen die genannte Vielzahl von Viren, im Gegensatz zur Grippe (Influenzavirus), keinen Impfschutz gibt, ist die beste Vorsorge die Stärkung des Immunsystems. „Bei regelmäßiger Bewegung, egal bei welchem Wetter, und einer vitaminreichen sowie ausgewogenen Ernährung sollte einer gesunden Immunabwehr nichts im Wege stehen“, so Stock.

17.09.2018 - Tag der offenen Tür 2018
Tag der offenen Tür 2018

Am Sonntag, den 16. September, hat das Altonaer Kinderkrankenhaus die Türen geöffnet und über 2.000 Besucher kamen, um das facettenreiche Angebot der Klink zu erleben. Unter dem Motto "Menschlich näher. Medizinisch weiter." konnten die Besucherinnen und Besucher die Wege vom Rettungswagen, über die Aufnahme, Untersuchung, bis hin zur Behandlung, exemplarisch durchlaufen. Von 14 bis 18 Uhr standen unter anderem nachgebildete Knochen zur Biopsie bereit, und die Welt der Endoskopie konnte genauer unter die Lupe genommen werden.

10.09.2018 - Altonaer Kinderkrankenhaus und NLZ des FC St. Pauli kooperieren
Altonaer Kinderkrankenhaus und NLZ des FC St. Pauli kooperieren

Die Profi-Saison ist gestartet und auch die Kooperation mit dem Altonaer Kinderkrankenhaus nimmt Fahrt auf. Jeden Montag halten die Kindersportorthopäden aus der Klinik, Prof. Dr. Martin Rupprecht, Dr. Oliver Jungesblut und Dr. Thomas Brich, Sprechstunde für die Nachwuchsspieler bis U15 vor Ort im Nachwuchsleistungszentrum ab. Kleine und große Fragestellungen werden sofort an Ort und Stelle geklärt. Und für weiteres sowie für die Medizinchecks geht es dann in die sportmedizinische Sprechstunde in das Altonaer Kinderkrankenhaus, wo alle Bereiche der Klinik die Anforderung des DFB an die Jahresuntersuchungen erfüllen. „Wir freuen uns, Teil des Teams des Nachwuchsleistungszentrums sein zu dürfen und so zur professionellen Betreuung beitragen zu können“, sagt Christiane Dienhold, Geschäftsführerin des Altonaer Kinderkrankenhaus. Und auch Roger Stilz, NLZ-Leiter, freut sich: „Unser Service und unsere Betreuung wird stetig besser. Die Kooperation mit dem AKK hilft uns, das Niveau weiter anzuheben!"

16.08.2018 - Kochen mit Heinz O. Wehmann aus dem Landhaus Scherrer
Kochen mit Heinz O. Wehmann aus dem Landhaus Scherrer

Am Dienstag, 14.8.18, hatten die Kinder der Diabetes-Schulung Besuch von Heinz O. Wehmann aus dem Landhaus Scherrer. Zusammen wurde eifrig gekocht. Thema: glutenfreie Küche für Zöliakie-Patienten und für Kinder mit einem entsprechenden Risiko. Quinoa-Salat mit Spitzkohl und Wurzeln, Hähnchen piccata mit regionalem Wok-Gemüse und Melonenspieße mit Mascarpone-Quark standen auf der Menü-Karte und wurden fleißig bereitet. Alle hatten sichtlich Spaß und einen guten Appetit.

 

 

Die Rezepte im Überblick:
Quinoa-Salat
Reisnudeln mit bunter Tomate
Wok-Gemüse
Hähnchen piccata
Mascarpone Quark mit Melonenspießen

03.08.2018 - „Menschlich näher. Medizinisch weiter.“ Tag der offenen Tür im Altonaer Kinderkrankenhaus
„Menschlich näher. Medizinisch weiter.“ Tag der offenen Tür im Altonaer Kinderkrankenhaus

Am 16. September 2018 findet das Sommerfest des Altonaer Kinderkrankenhauses statt. Getreu dem Leitmotto „Menschlich näher. Medizinisch weiter.“ öffnet die Klinik an diesem Tag ihre Türen. Viele Aktivitäten für Kinder und Eltern ermöglichen Einblicke in den Klinikalltag, nehmen Kindern Schwellenängste und sorgen für einen unterhaltsamen Nachmittag.

Der Tag der offenen Tür bietet sowohl Kindern als auch Eltern die Möglichkeit, die Wege vom Rettungswagen, über die Aufnahme, Untersuchung, bis hin zur Behandlung, exemplarisch zu durchlaufen. Von 14 bis 18 Uhr stehen unter anderen nachgebildeten Knochen zur Biopsie bereit, und die Welt der Endoskopie kann genauer unter die Lupe genommen werden. Im bunten Programm des Sommerfestes reiht sich ebenfalls ein entsprechender Aktionsstand als Auftakt zur anschließenden „Woche der Wiederbelebung“ unter der Schirmherrschaft von Frau Senatorin Cornelia Prüfer-Storcks ein. Aber auch nicht-medizinische Aktionsangebote dürfen nicht fehlen. Ein Mitmach-Zirkus, Rollstuhlparcours, Feuerwehr und Teddyklinik warten auf interessierte Gäste. Für das leibliche Wohl aller Besucherinnen und Besucher ist ebenfalls gesorgt. „Unser Sommerfest wartet mit vielen Aktionen sowohl für Kinder, Jugendliche und Eltern auf und bietet einen umfassenden Blick hinter die Kulissen eines Krankenhausbetriebes. Ich freue mich auf einen erlebnisreichen Tag“, so Christiane Dienhold, Geschäftsführerin des Altonaer Kinderkrankenhauses.

So auch Cornelia Poletto, Schirmherrin des Altonaer Kinderkrankenhauses: „Ich freue mich jedes Jahr wieder auf das Sommerfest im Altonaer Kinderkrankenhaus. ‚Medizin zum Anfassen‘ bietet den kleinen Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, ungehindert Schwellenängste abbauen zu können. Solch eine Aktion ist mir eine Herzensangelegenheit, die ich tatkräftig unterstütze!“ In diesem Jahr bringt Cornelia Poletto noch eine Besonderheit mit: Eine von allen Promis des Charity-Abends im Palazzo unterschriebene Schürze wird an diesem Nachmittag zugunsten Förderprojekte des Altonaer Kinderkrankenhauses veräußert. Zu den prominenten Kellnern gehörten Michael Stich, NDR-Urgestein Carlo von Tiedemann, die „Notruf Hafenkante“-Stars Sanna Englund und Matthias Schloo, Visagist Boris Entrup, und Moderator Yared Dibaba.

Seit dem Jahr 1859 vertrauen Eltern auf die speziell für Kinder und Jugendliche abgestimmte professionelle und hochmoderne medizinische Versorgung. „Kinder haben ganz andere Bedürfnisse und Krankheiten, die es im Erwachsenenalter nicht gibt. Menschlich, als auch medizinisch ist der Umgang anders. Alle Kolleginnen und Kollegen haben eine besondere Leidenschaft, denn die medizinische Versorgung unserer kleinen Gäste ist für uns Antrieb und Motivation zugleich“, erklärt Prof. Dr. Philippe Stock, ärztlicher Leiter der Pädiatrie.

23.07.2018 - Schulanfang: Vermeidung von Unfällen
Schulanfang: Vermeidung von Unfällen

Die Freude ist groß, der erste Schultag steht vor der Tür. Jedes Jahr werden über 700.000 Kinder in Deutschland eingeschult. Mit diesem Tag beginnt ein neuer Lebensabschnitt, der mit vielen Herausforderungen einhergeht. Eine davon ist das richtige Verhalten sowie der Umgang mit dem Straßenverkehr. Mehr als 28.000 Kinder verunglücken jedes Jahr auf dem Hin- und Rückweg zur Schule. Um dem entgegenzuwirken, gibt PD Dr. Dirk W. Sommerfeldt, leitender Arzt der Kindertraumatologie im Altonaer Kinderkrankenhaus, den Eltern hilfreiche Tipps zur Unfallvermeidung.

Die Meinung der Experten ist, dass sich 60 bis 80 Prozent der Unfälle im Kindesalter durch das Wissen über mögliche Unfallursachen, ein ausgeprägtes Gefahrenbewusstsein und technische Sicherheitsvorkehrungen vermeiden lassen. „Existenziell wichtig ist, dass die Kinder frühzeitig lernen, mit den Herausforderungen des Straßenverkehrs umzugehen“, erklärt PD Dr. Dirk Sommerfeldt, leitender Arzt der Kindertraumatologie im Altonaer Kinderkrankenhaus. Nur durch wiederholende gemeinsame Praxiserfahrungen im Straßenverkehr entwickeln die Kinder hierfür ein Gespür und erlangen so die benötigte Sicherheit. „Bis zu einem Alter von neun Jahren ist das räumliche Sehvermögen eines Kindes noch nicht vollständig ausgereift, wodurch es Geschwindigkeiten von herannahenden Fahrzeugen unterschätzt“, so der Chefarzt. Deshalb sollten die Eltern ihre Kinder in den ersten Wochen auf dem Hin- und Rückweg zur Schule begleiten. Häufig sind Mutter sowie Vater beruflich eingespannt, wodurch sich die Begleitung zeitlich nicht immer einrichten lässt. „Ist dies der Fall, so können sich die Eltern mit weiteren Betroffenen aus der Klasse oder der Schule zusammenschließen und Gruppen bilden“, weiß Sommerfeldt. 

Die Kinder sollten möglichst nicht mit dem Auto zur Schule gefahren werden. „Die Kinder erhalten hierdurch keine Übung und können somit keinen sicheren Umgang mit dem Straßenverkehr erlernen“, erklärt Sommerfeldt. Das Planen und das Üben des Schulweges sollten die Eltern gemeinsam mit ihren Kindern übernehmen. Der kürzeste Weg zur Schule ist nicht gleich der sicherste. In der ersten und zweiten Klasse sollten die Kinder dazu angeregt werden, den Schulweg möglichst zu Fuß zu gehen. „Die Kinder können viele Gefahren noch nicht richtig wahrnehmen und einschätzen, wodurch das Fahren mit dem Rad die Situation noch gefährlicher macht. Den Schulweg zu Fuß zurück zu legen, ist der sicherste Einstieg in das Verkehrstraining. Neben der Knüpfung sozialer Kontakte fördert die Bewegung die Gesundheit und Entwicklung der Kinder“, so Sommerfeldt. Neben dem richtigen Verhaltenstraining sollte außerdem die richtige Ausstattung, wie helle Kleidung und eine Leuchtweste, nicht fehlen.

Je vielfältiger die Bewegungserfahrungen der Kinder sind, desto eher können sie gefährliche Situationen überblicken, wahrnehmen und hierauf richtig reagieren. „Ob selbst organisiert oder im Verein, regelmäßiger und ausgewogener Sport ist immer sinnvoll und trägt zur Vermeidung schwerer Straßenverkehrsunfälle bei“, sagt Sommerfeldt.

07.06.2018 - „Papa, wie lange noch?“ Tipps für Urlaubsreisen aus dem Altonaer Kinderkrankenhaus
„Papa, wie lange noch?“ Tipps für Urlaubsreisen aus dem Altonaer Kinderkrankenhaus

Der Familienurlaub ist nicht mehr weit entfernt, die Freude ist groß. Doch je näher der Urlaubsstart rückt, desto mehr Gedanken machen sich viele Eltern über die Hin- und Rückfahrt. Knapp 17 Millionen Deutsche treten jedes Jahr ihre Reise in den Familienurlaub mit dem Auto an. Lange Fahrten mit Kindern sind häufig geprägt von Ungeduld und unangenehmen Begleiterscheinungen wie Bauchschmerzen, Übelkeit bis hin zu Erbrechen. Damit es nicht so weit kommt, gibt Dr. Gunter Burmester, Oberarzt im Bereich der Gastroenterologie im Altonaer Kinderkrankenhaus, den Eltern ein paar praktische Tipps und Hilfsmittel an die Hand.

Viele Deutsche starten mit dem Auto in den lang ersehnten Familienurlaub. Die Fahrt kann den Urlaub allerdings von vornherein verderben, wenn die Kinder anfangen über Unwohlsein zu klagen. „Es gibt ein paar einfache Tricks, mit denen es nicht soweit kommen muss“, erläutert Dr. Gunter Burmester, Oberarzt in der Gastroenterologie im Altonaer Kinderkrankenhaus.

„So wie es möglich ist, sollten Eltern vermeiden, mehr als 500 Kilometer an einem Tag zurückzulegen. Vor Beginn der Reise sollten alle Beteiligten eine leichte Mahlzeit zu sich nehmen, die stärkt, aber den Magen nicht zu sehr belastet. Für die Fahrt sollte entsprechende Verpflegung an Bord sein, zum Beispiel geschnittene Äpfel oder Möhren“, so Burmester. Weiterhin sollten den Kindern keine kohlensäurehaltigen Getränke angeboten werden, da diese leicht auf den Magen schlagen. „Stilles Wasser, Tee und Saft sind hier die richtige Wahl“, erklärt Burmester weiter.

Natürlich darf neben dem Proviant die richtige Unterhaltung nicht zu kurz kommen. Spiele wie Mau-Mau und Quartett eignen sich gut für lange Autofahrten, da hierfür nicht viel Equipment benötigt wird. Zwischendurch sollten die kleinen Urlauberinnen und Urlauber aus dem Fenster schauen. „Geschieht dies nicht, können bei den Kindern leicht Symptome wie Übelkeit auftreten. Aus diesem Grund sollten auch keine Lese- oder Bilderbücher zum Einsatz kommen. Hörbücher oder Ratespiele, wie zum Beispiel das Erraten von Autokennzeichen oder „Ich sehe was, was du nicht siehst“, eignen sich hier besser“, sagt der Oberarzt und weiß dies aus eigener Erfahrung als Vater.

„Wenn Sie grundsätzlich die drei Dinge - ausreichende Pausen, Unterhaltung und gesunde Snacks – beachten, kann auf der Fahrt in den Urlaub nichts schief gehen“, so Burmester. Falls es doch soweit kommen sollte und der Magen rebelliert, ist es für die Eltern ratsam, immer eine Tüte griffbereit zu haben. Für Kinder, die regelmäßig zu Reiseübelkeit mit Erbrechen neigen, stehen im Bedarfsfall medikamentöse Therapien zur Verfügung. Dies sollte mit dem Kinderarzt besprochen werden.

01.06.2018 - „Menschlich näher, medizinisch weiter!“ Altonaer Kinderkrankenhaus steht für kindgerechte Gesundheitsversorgung
„Menschlich näher, medizinisch weiter!“ Altonaer Kinderkrankenhaus steht für kindgerechte Gesundheitsversorgung

„Menschlich näher, medizinisch weiter!“ Mit dieser Aussage bringt Prof. Dr. Philippe Stock, Leitender Arzt der Pädiatrie des Altonaer Kinderkrankenhauses (AKK), die Notwendigkeit der Arbeit des Kinderkrankenhauses anlässlich des Internationalen Kindertages am 1. Juni auf den Punkt. Norddeutschlands größte Kinderklinik ist seit rund 160 Jahren auf kindgerechte Gesundheitsversorgung spezialisiert.

Kinder haben andere Bedürfnisse als Erwachsene, so dass eine speziell auf Kinder ausgerichtete Medizin in allen Fachbereichen unerlässlich ist. Neben der Pädiatrie, der Kinderheilkunde, gilt dies ebenso für Bereiche wie beispielsweise die Chirurgie, Orthopädie oder auch die Anästhesiologie. „Sowohl menschlich, als auch medizinisch, ist der Umgang mit Kindern anders“, erklärt Prof. Dr. Philippe Stock, Leitender Arzt der Pädiatrie des Altonaer Kinderkrankenhauses. „Wir bringen nicht nur das qualifizierte Fachwissen mit, sondern auch die Leidenschaft für das Miteinander mit Kindern“, so Stock weiter. Es gibt immer mal wieder Versuchsmodelle in anderen Krankenhäusern, beispielsweise in Notaufnahmen, wo Kinder und Erwachsene vom gleichen Ärzteteam betreut werden. „Das scheitert aber kläglich“, kritisiert Stock. „Für den Menschen in den unterschiedlichen Entwicklungsstadien, vom Säugling bis zum Teenager, müssen spezialisierte Fachärzte zum Einsatz kommen. Das Recht auf Experten steht nicht nur Erwachsenen zu, sondern auch Kindern!“

Cornelia Poletto engagiert sich für Kinderbedürfnisse im Altonaer Kinderkrankenhaus

Auch die Schirmherrin des Altonaer Kinderkrankenhauses, Cornelia Poletto, engagiert sich seit vielen Jahren für das Altonaer Kinderkrankenhaus. „Bewusstsein für die Bedürfnisse kleiner Menschen zu schaffen, ist für mich eine Herzensangelegenheit“, so die Schirmherrin. „Im Altonaer Kinderkrankenhaus wird kindgerechte Versorgung, medizinisch wie menschlich, jeden Tag neu gelebt“, so Poletto. „Mit meinem Engagement versuche ich, Unterstützung für die beste Behandlung der kleinen Patientinnen und Patienten zu leisten.“

26.04.2018 - Girls‘ & Boys‘ Day im Altonaer Kinderkrankenhaus - Ein Blick hinter die Kulissen
Girls‘ & Boys‘ Day im Altonaer Kinderkrankenhaus - Ein Blick hinter die Kulissen

Hamburg, den 25.04.18 – Auch in diesem Jahr gibt das Altonaer Kinderkrankenhaus interessierten Schülerinnen und Schülern im Rahmen des Girls‘ & Boys‘ Days die Möglichkeit, die jeweils geschlechtsuntypischen Berufe näher kennenzulernen.

Am 26. April findet bundesweit der Girls‘ & Boys‘ Day statt. Auch das Altonaer Kinderkrankenhaus beteiligt sich mit einem Programm für Mädchen und Jungen an diesem Aktionstag. Die Bereiche Chirurgie und Pflege sind die Schwerpunkte der Mädchen- beziehungsweise Jungen-Gruppe.

„Wie führt man eine Endoskopie durch?“, „Wie ist das menschliche Skelett aufgebaut?“ oder „Wie lege ich einen perfekten Verband an?“, sind einige Themenbeispiele des Tages.

Mit praktischen Übungen werden Mädchen in das Berufsfeld der Chirurgie und Jungen in das der Pflege eingeführt. Die fast 40 Kinder und Jugendlichen durchlaufen insgesamt acht Stationen und werden von leitenden Ärzten sowie Hygiene- und Pflegefachkräften angeleitet.

„Wir nutzen den Girls‘ Day, um den weiblichen Interessierten die Schwellenängste insbesondere im unfallchirurgischen Bereich zu nehmen“, so PD Dr. med. Dirk W. Sommerfeldt, leitender Arzt der Kinderunfallchirurgie im Altonaer Kinderkrankenhaus.

Auch Stefanie Scheffler, Pflegedirektorin des Altonaer Kinderkrankenhauses, sieht in diesem Tag eine Chance: „Das Haus hat die Möglichkeit, die vielseitigen und interessanten Aufgaben einer Pflegefachkraft im AKK darzustellen. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gibt sowohl den weiblichen als auch den männlichen Mitarbeitern unheimlich viel zurück und macht den Pflegeberuf zu einem der schönsten Berufe überhaupt.“

23.03.2018 - Mama, Papa, I-Pad – Medienerziehung von Anfang an
Mama, Papa, I-Pad – Medienerziehung von Anfang an

Kinder wachsen heute im digitalisierten Alltag auf. Schon sehr früh im Leben spielen Bildschirme eine Rolle. Mittlerweile gibt es zahlreiche Apps, die bereits von Krippenkindern genutzt werden.

Welchen Einfluss hat der frühe Medienkontakt auf Kleinkinder? Welche Rolle spielt der Umgang der Eltern mit den digitalen Medien?

Das Altonaer Kinderkrankenhaus und das Gesundheitsamt Altona laden im Rahmen der Altonaer Gesundheitsgespräche zu der kostenfreien Veranstaltung „Mama, Papa, I-Pad – Medienerziehung von Anfang an“ am 29. März, von 19 bis 21 Uhr, ein. Ort der Veranstaltung ist das Altonaer Kinderkrankenhaus, Etatsrätin-Donner-Saal im 2. OG, Bleickenallee 38, 22763 Hamburg.

Nach einem Impulsvortrag von Colette See (Sucht.Hamburg gGmbH) gibt Prof. Dr. Michael Schulte-Markwort, Leitender Arzt Kinder- und Jugendpsychosomatik im Altonaer Kinderkrankenhaus, Empfehlungen, wie ein kompetenter Umgang gelingen kann.

09.02.2018 - Promis kellnern in Cornelia Polettos Palazzo für den „Lufthafen“ am Altonaer Kinderkrankenhaus
Promis kellnern in Cornelia Polettos Palazzo für den „Lufthafen“ am Altonaer Kinderkrankenhaus

Hamburg, 09.02.2018. Ein großartiger Gala-Abend in Cornelia Polettos Palazzo. 16 Promis und 4 Direktoriumsmitglieder vom Altonaer Kinderkrankenhaus kellnerten gestern Abend im Haute Cuisine Tempel ihrer Schirmherrin zugunsten des Projektes „Lufthafen“ am Altonaer Kinderkrankenhaus.

In die Rolle der Kellner schlüpften neben Schauspielerinnen Sanna Englund und Rhea Harder („Notruf Hafenkante“) Moderatoren wie Carlo von Tiedemann oder Ulf Ansorge. Auch Tennislegende Michael Stich sowie Starvisagist Boris Entrup folgten Cornelia Polettos Ruf und zogen sich die Schürzen über, um den Gästen das Vier-Gänge-Menü zu servieren. Das Palazzo-Team lieferte währenddessen die großartige Show „Die Glücksjäger“ mit atemberaubenden Akrobatik-Darbietungen und kurzweiligen Schauspiel-Einlagen.

Im Mittelpunkt stand aber natürlich nicht nur die Unterhaltung: Die Reinerlöse des Abends kommen dem „Lufthafen“ am Altonaer Kinderkrankenhaus zu Gute. In dieser besonderen Einrichtung werden seit 2011 Kinder und Jugendliche betreut, die auf eine Langzeitbeatmung angewiesen sind. „Der Lufthafen ist ein echtes Herzensprojekt von mir, das ich seit seiner Gründung als Schirmherrin begleite“, so Palazzo-Gastgeberin Cornelia Poletto: „Toll, dass sich auch in diesem Jahr so viele Hamburger Prominente im Rahmen unserer Charity-Gala ebenfalls für den Lufthafen einsetzen!“

Auch AKK-Geschäftsführerin Christiane Dienhold freut sich über das große Engagement von Prominenz und Gästen: „Das war wirklich ein ganz großartiger Abend. Wir sind Cornelia Poletto und dem PALAZZO-Team sehr dankbar, dass sie erneut diesen Charity-Abend möglich gemacht haben, um Patienten- und Therapiezimmer im Lufthafen kindgerecht zu gestalten.“ Mit den Spenden soll des weiteren eine Elternküche eingerichtet werden.

Bilder des Abends finden Sie hier.

Bewegte Bilder können Sie sich hier anschauen:

NDR Hamburg Journal, 8.2.2018, 18:00 Uhr

NDR Hamburg Journal, 8.2.2018, 19:30 Uhr

01.02.2018 - Wir behandeln Ihr Kind, als wäre es unser eigenes.
Wir behandeln Ihr Kind, als wäre es unser eigenes.

Wir behandeln Ihr Kind, als wäre es unser eigenes. – Unter diesem Motto startet das Altonaer Kinderkrankenhaus eine Imagekampagne, die ab Anfang Februar in ganz Hamburg zu sehen ist. Mit insgesamt fünf ausgefallenen Tiermotiven, die zum Hinsehen und Schmunzeln einladen, und dem neuen Claim „Menschlich näher. Medizinisch weiter." zeigt die Kinderklinik das, was sie zur Spitzenposition in Hamburg zählen lässt: modernste Medizintechnik, hohe medizinische Behandlungsqualität, langjährige Erfahrung und persönliche Patientenansprache mit viel Herz. Ziel der Kampagne ist es, mit aufmerksamkeitsstarker Kommunikation die Fürsorgekompetenz des Altonaer Kinderkrankenhauses zu unterstreichen. „Die Kampagne steht für all das, wofür unsere Pflegekräfte und Ärzte täglich, rund um die Uhr, mit viel Hingabe arbeiten“, so Christiane Dienhold, Geschäftsführerin des Altonaer Kinderkrankenhauses, zum Start der Kampagne.

Die Hamburger Agentur battery entwickelte für das Altonaer Kinderkrankenhaus diese neue und für diesen Bereich ungewöhnliche Kampagne. Die Kampagne wird in dieser Woche flächendeckend in Hamburg ausgerollt. So gehören City-Lights, Megaposter und 18/1 zu den gewählten Kanälen. Social-Media-Aktivitäten und die Einbindung auf Veranstaltungen ergänzen die Strategie.

02.01.2018 - Lust auf einen neuen Job? An alle Heldinnen und Helden des Berufsalltags!
Lust auf einen neuen Job? An alle Heldinnen und Helden des Berufsalltags!

Stellenanzeigen im Klinikbereich laufen Ihnen wahrscheinlich häufiger über den Weg, aber hier kommen ein paar gute Gründe, bei uns genauer hinzuschauen:

Sie sind auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? Sie besitzen eine hohe Verantwortungsbereitschaft sowie ein interdisziplinäres Organisationsverständnis und Sie arbeiten lösungsorientiert? Dann sind Sie bei uns als Stationsleitung genau richtig!

Warum das Altonaer Kinderkrankenhaus?

  • ein eingespieltes, herzensgutes Team
  •  überzeugende Vergütungspakete
  •  Leben und Arbeiten in Balance
  •  betriebliche Sozialleistungen
  •  betriebliches Gesundheitsmanagement
  •  Chancen für Ihre persönliche Entwicklung
  •  einzigartige Unternehmenskultur

Wir wollen und wir können – am liebsten mit Ihnen!

Weitere Informationen finden Sie hier.

27.12.2017 - In Erinnerung an Gottfried Böttger: 15. Hamburger Gospel-Blues-Night am 10. Februar
In Erinnerung an Gottfried Böttger: 15. Hamburger Gospel-Blues-Night am 10. Februar

Mit dem Tod von Gottfried Böttger am 16. Oktober hat die Gospel-Blues-Night nicht nur ihren musikalischen Leiter, sondern auch einen herausragenden Pianisten verloren. Die 15. Auflage des Benefiz-Konzerts zugunsten des Altonaer Kinderkrankenhauses am 10. Februar 2018 um 19:00 Uhr in der Hauptkirche St. Nikolai am Klosterstern in Hamburg findet dennoch statt – unter der Leitung von
Jürgen Attig.

„Für Gottfried Böttger war die Gospel-Blues-Night immer eine Herzensangelegenheit, die Menschen verbindet und vieles bewirkt hat. Mit ihm hat ein großartiger Musiker die Bühne verlassen, seine Botschaft aber soll und wird weiterleben. Daher spielen die Musikerinnen und Musiker bei der Gospel-Blues-Night am 10. Februar nicht nur für den guten Zweck zugunsten der Musiktherapie im Altonaer Kinderkrankenhaus, sondern auch ganz besonders zum Andenken an Gottfried Böttger“, sagt Hans-Martin Kreye, Cheforganisator der Konzerte im Lions Club Hamburg-Rosengarten.

Somit werden am 10. Februar 2018 insgesamt 12 bekannte Musiker auf der Bühne stehen, um das musikalische Erbe Gottfried Böttgers fortzusetzen und das Altonaer Kinderkrankenhaus zu unterstützen. Auch in diesem Jahr kommt der Erlös des vom Lions Club Hamburg-Rosengarten und dem Leo Club Calluna-Buchholz veranstalteten Konzerts unter der Schirmherrschaft von Bischöfin Kerstin Fehrs der Musiktherapie zugute.

  • Unter der neuen musikalischen Leitung von Jürgen Attig (Kontrabass) spielen für den guten
    Zweck und zum Andenken an Gottfried Böttger:
  • Frank Delle (Saxophon)
  • Lutz Krajenski (Piano und Orgel)
  • Abi Wallenstein (Gitarre/Gesang)
  • Sandra Hempel (Gitarre)
  • Henry Heggen (Mundharmonika/Gesang)
  • Precious Wiesner (Gesang)
  • Heinz Lichius (Schlagzeug)
  • Den Gospel-Part übernimmt das vierköpfige Vokalensemble „African Voices“
    mit Zodumo Nala, Linda Rheretyane, Sthembiso Mashiane und Nompumelelo Sibiya aus
    der Besetzung des Hamburger Musicals „König der Löwen“.

Der Ausbau der Musiktherapie zählt zu den Herzensprojekten des Lions Club Hamburg-Rosengarten und des Leo Club Calluna-Buchholz: Bereits seit Jahren fördert das AKK so die körperliche und seelische Entwicklung sowie die Kommunikationsfähigkeit von Frühgeborenen. Seit 2017 hilft die Musiktherapie im neu gegründeten Schmerzzentrum des AKK, chronische Schmerzen bei Kindern und Jugendlichen zu lindern.

Durch Eintrittsgelder und Spenden (u.a. von der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten und der Ditze-Stiftung) waren im Februar 2017 im Rahmen der letzten Gospel-Blues-Night bereits 18.000 Euro für Musikinstrumente und zur teilweisen Finanzierung der Stelle einer Therapeutin zusammengekommen.

Eintrittskarten zur Gospel-Blues-Night 2018 am 10. Februar 2018 um 19:00 Uhr in der Hauptkirche St. Nikolai in Hamburg sind ab sofort an der Konzertkasse Gerdes (Tel. 040 / 45 58 02) und an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie im Internet unter eventim.de für 12 bis 32 Euro (zzgl. Vorverkaufsgebühr) erhältlich.

11.12.2017 - Altonaer Kinderkrankenhaus legt Grundstein für neue Notfallstation
Altonaer Kinderkrankenhaus legt Grundstein für neue Notfallstation

Pädiatrische Interdisziplinäre Not- und Aufnahmestation (INA) soll Patientenversorgung verbessern

Die heutige Grundsteinlegung für die neue „Pädiatrische Interdisziplinäre Not- und Aufnahmestation“ (INA) leitet den nächsten großen Abschnitt des Altonaer Kinderkrankenhauses auf dem Weg zum Kinderzentrum 2020 ein. Ein entscheidender Baustein hierbei ist das reibungslose Ineinandergreifen aller Maßnahmen und beteiligter Personen.

Die Notaufnahme in einem Klinikbetrieb kann häufig zu einer Herausforderung für Patient und pflegerischem wie ärztlichem Personal werden. Nicht nur lange Wartezeiten durch steigende Patientenzahlen sind ein Thema. Vielmehr können komplexe Fragestellungen an andere Fachbereiche bei Notfallpatienten zu aufwendigen Untersuchungen führen. Darüber hinaus fehlt vielfach die Möglichkeit zur Kurzzeitüberwachung, um zu entscheiden, ob eine längere Weiterbehandlung erforderlich ist. Die Betreuung von Kindern, die nachts auf Station aufgenommen werden müssen, belastet zusätzlich die Nachtschicht und beeinträchtigt die Ruhe anderer Patienten.

Vor diesem Hintergrund hat die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt Hamburg dem Altonaer Kinderkrankenhaus 3,9 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um die Notaufnahme neu zu strukturieren und den Bau einer interdisziplinären Aufnahmestation in enger Anbindung zur Notaufnahme zu gewährleisten.
Die Grundsteinlegung für die INA erfolgte heute im Beisein von Cornelia Prüfer-Storcks, Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt Hamburg, und Cornelia Poletto, Schirmherrin des Altonaer Kinderkrankenhauses, sowie Christiane Dienhold, Geschäftsführerin des Altonaer Kinderkrankenhauses, Prof. Dr. Ralf Stücker, Ärztlicher Direktor des Altonaer Kinderkrankenhauses und Marc Ewers, Geschäftsführer euroterra GmbH architekten ingenieure.
Im Rahmen ihrer Rede betonte Senatorin Prüfer-Storcks, dass das Altonaer Kinderkrankenhaus ein wichtiger Baustein in der Hamburger Versorgungslandschaft ist. „Mit der Investition stellen wir sicher, dass auch in Zukunft Kinder und Jugendliche in Hamburg mit modernster Notfallmedizin versorgt werden können“, so Senatorin Prüfer-Storcks bei der Feier, zu der auch zahlreiche Klinikmitarbeiter erschienen sind.

07.12.2017 - Dabei sein und ein Zeichen setzen: „Kinderhände weg von heißen Flächen!“
Dabei sein und ein Zeichen setzen: „Kinderhände weg von heißen Flächen!“

„Kinderhände weg von heißen Flächen“ war das diesjährige Motto des achten nationalen Aktionstages „Tag des brandverletzten Kindes“. Das Altonaer Kinderkrankenhaus mit der Sektion für Brandverletzungen, plastische und rekonstruktive Medizin unterstützte die an diesem Tag bundesweit laufenden Aktionen und lud sieben Grundschulklassen aus dem Hamburger Raum zu dem Aktionstag ein.

Kerzen, Backofentüren und heiße Getränke stehen in der Vorweihnachtszeit wieder auf dem Programm und können zu schwerwiegenden Kontaktverbrennungen führen. Gemeinsam mit der Feuerwehr Hamburg und Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. hat das Altonaer Kinderkrankenhaus ein kindgerechtes Programm entwickelt, um Kinder auf mögliche Gefahrenquellen, vor allem in der Weihnachtszeit, hinzuweisen. „Neben der klinischen Arbeit engagieren wir uns auch in der Präventionsarbeit und der Aufklärung. Denn egal, wie gut wir unsere Arbeit machen, die Prävention ist doch die allerbeste Therapie“, erläutert Herr Dr. Königs, Leiter der Sektion für Brandverletzungen, plastische und rekonstruktive Chirurgie im Altonaer Kinderkrankenhaus.

Im Rahmen einer Rallye wurden die rund 150 Zweitklässler nach einer kurzen Einführung in das Thema auf Gefahren in der Küche aufmerksam gemacht. Anschließend erklärten Hamburger Feuerwehrleute in einem verräucherten Raum das Verhalten im Brandfall. Nach der Erforschung eines Rettungswagens wurde gezeigt, was zu tun ist, wenn sich ein Mensch trotz aller Vorsichtsmaßnahmen verbrannt hat. Das erworbene Wissen sollten die Schüler dann im Rahmen der „Teddyklinik“ anwenden. Die Kinder haben viele Eindrücke gewonnen und sind gut gerüstet in die Weihnachtszeit entlassen worden.

16.11.2017 - Altonaer Adventszauber
Altonaer Adventszauber

Auf dem Gelände des Altonaer Kinderkrankenhauses in der Bleickenallee findet am 25.11. zum ersten Mal der „Altonaer Adventszauber“ statt.

Das Altonaer Kinderkrankenhaus und das Ronald McDonald Haus mit Oase Hamburg-Altona läuten die Adventszeit bereits am 25. November ein. Dann findet von 13 bis 18 Uhr der erste „Altonaer Adventszauber“ statt. Selbstgemachter Kinderpunsch, Crèpes, Kuchen und Kekse sowie verschiedene Weihnachtsstände mit Basteln, Kinderschminken, Adventsschmuck und regionalen Köstlichkeiten erwarten die kleinen und großen Besucherinnen und Besucher.

Die Spendeneinnahmen des Marktes kommen zu 50% dem Altonaer Kinderkrankenhaus und zu 50% dem Ronald McDonald Haus mit Oase Hamburg-Altona zu Gute.

16.11.2017 - Das Altonaer Kinderkrankenhaus bekennt sich Lila
Das Altonaer Kinderkrankenhaus bekennt sich Lila

Anlässlich des Welt-Frühgeborenen-Tages am 17.11. beleuchtet das Altonaer Kinderkrankenhaus, die Frontseite des historischen Haupthauses in der Farbe Lila. Ziel ist es, auf die Herausforderungen von Frühgeborenen und ihren Familien aufmerksam zu machen.

Seit der Initiative der European Foundation for the Care of Newborn Infants (EFCNI) im Jahr 2008 wird jährlich der Welt-Frühgeborenen-Tag (World Prematurity Day) in mittlerweile mehr als 100 Ländern zelebriert.

In Deutschland werden jedes Jahr ca. 60.000 Kinder zu früh geboren. 1 von 10 Neugeborenen ist somit ein Frühchen, welche die größte Kinderpatientengruppe in Deutschland darstellen. Das Altonaer Kinderkrankenhaus behandelt auf ihren Neonatologischen Intensivstationen jedes Jahr etwa 750 Neu- und Frühgeborene im Perinatalzentrum Altona (PNZ) sowie im Albertinen-Krankenhaus (NIA). Hierdurch stellen das PNZ sowie die NIA die erfahrensten Einrichtungen für Neugeborenen-Medizin in Deutschland dar.

„Die Teams der neonatologischen Stationen sind jeden Tag, zu jeder Zeit, mit immensem Engagement und modernster Medizin dabei, die Frühgeborenen sowie ihre Familien beim Start ins Leben zu unterstützen.“, sagt Dr. Axel von der Wense, Leiter der Abteilung für Neonatologie und Kinderintensivmedizin im Altonaer Kinderkrankenhaus und Chefarzt der Neugeborenen-Intensivstationen in der Asklepios Klinik Altona und im Albertinen-Krankenhaus.

Das Altonaer Kinderkrankenhaus möchte durch die Beleuchtung ihres historischen Gebäudes in der Bleickenallee 38 am 17.11. bereits ab 16 Uhr in der Hausfarbe des Welt-Frühgeborenen-Tages auf die Probleme und Risiken in Bezug zur weiteren Entwicklung der Frühgeborenen aufmerksam machen. Die Beleuchtung der Fassade wird durch die Chiesi GmbH unterstützt, die sich auf den Forschungsbereich der Neonatologie spezialisiert haben. Weitere Informationen finden Sie auf www.efcni.org.

14.11.2017 - 64. gemeinsames Kolloquium AKK/UKE: Diabetologie
64. gemeinsames Kolloquium AKK/UKE: Diabetologie

Am 29. November ab 17 Uhr findet im Altonaer Kinderkrankenhaus, im "Etatsrätin-Donner-Saal", das 64. gemeinsame Kolloquium des AKK und UKE zum Thema "Diabetologie" statt.

18.09.2017 - Grundsteinlegung für Neubau der Reha-Station zusammen mit der HELIOS Klinik Geesthacht
Grundsteinlegung für Neubau der Reha-Station zusammen mit der HELIOS Klinik Geesthacht

Für die bessere Reha von Kindern und Jugendlichen: Grundstein für Neubau der HELIOS Klinik Geesthacht am Altonaer Kinderkrankenhaus gelegt

Sich endlich (wieder) besser bewegen können – dieses Ziel haben die jungen Patienten, wenn sie zur neuroorthopädischen Rehabilitation der HELIOS Klinik Geesthacht am Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK) kommen. Heute erfolgte die Grundsteinlegung für einen Neubau, der zukünftig 25 Kindern und Jugendlichen einen Rehaplatz bietet.

Das zweistöckige, unterkellerte Gebäude wird überwiegend barrierefreie Einzelzimmer umfassen, die für das Rooming-in und damit für das gemeinsame Übernachten von Kindern und Eltern geeignet sind. Hinzu kommen sieben Räume für die Physio- und Ergotherapie. „Mit dem Neubau stärken wir unsere Campus Reha“, betonte Astrid Reincke, Klinikgeschäftsführerin der HELIOS Klinik Geesthacht. Diese Verzahnung von Akutmedizin und Rehabilitation ist für sie ein echter Vorteil: „Die Orthopäden des AKK arbeiten eng mit unseren Neurologen und Therapeuten zusammen. Wir sorgen damit für optimale Reha-Ergebnisse sowie eine sehr hohe Eltern- und Patientenzufriedenheit.“

Die Kooperation zwischen dem Altonaer Kinderkrankenhaus und der HELIOS Klinik Geesthacht besteht seit 2005. „Durch unser hoch spezialisiertes, in dieser Form bundesweit einmaliges Angebot erreichen die Patienten ihr Rehabilitationsziel deutlich früher – bereits nach durchschnittlich 31 Tagen“, sagte der Ärztliche Direktor der HELIOS Klinik Geesthacht, Dr. med. Achim Nolte. Dieses Angebot steht nun auch weiteren Kooperationspartnern offen.
Der Neubau soll Ende 2018 bezugsfertig sein. Er kostet 4,8 Millionen Euro, die komplett von HELIOS bezahlt werden.

Bild: Freuen sich auf die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit: Astrid Reincke, Klinikgeschäftsführerin der HELIOS Klinik Geesthacht (l.) und Christiane Dienhold, Geschäftsführerin des Altonaer Kinderkrankenhauses. © HELIOS Klinik Geesthacht

18.08.2017 - Kindertrainingszirkel (KiTZ) Trauma/Akutschmerztherapie am 30.08.2017 im AKK
Kindertrainingszirkel (KiTZ) Trauma/Akutschmerztherapie am 30.08.2017 im AKK

Die präklinische Versorgung von Kindern jeden Alters stellt eine große Herausforderung dar. Da Kinder keine „kleinen Erwachsenen“ sind, gilt es in allen  Altersgruppen Besonderheiten zu berücksichtigen und Fallstricke zu vermeiden.  Glücklicherweise erkranken Kinder im Vergleich zu Erwachsenen seltener schwer. Die somit fehlende Routine begünstigt Stress und Unsicherheit, sowie in der Folge eine nicht optimale Versorgung pädiatrischer Notfallpatienten.

Aktuelle medizinische Handlungsempfehlungen deutscher wie internationaler Fachgremien, sowie moderne Konzepte der Teamarbeit und Stressbewältigung wurden von einer Expertengruppe der AGNN (Arbeitsgemeinschaft in Norddeutschland tätiger Notärzte) zu einem praxisnahen Training (KiTZ) integriert. Anhand von simulierten Fallbeispielen erlernen die Teilnehmer das strukturierte Vorgehen bei Kindernotfällen, die dafür notwendigen praktischen Fertigkeiten und wenden diese in Fallsimulationen an.

Der KinderTrainingsZirkel besteht aus drei Veranstaltungen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten (Atemstörungen, Kreislauf/Bewusstseinsstörungen, Trauma/akute Schmerzen). Hierbei werden Vorträge, praktische Übungen (Atemwegssicherung, Beatmung, Kreislaufzugang, u.a.) und Fallbeispiele kombiniert. Das KiTZ-Training versteht sich als ergänzende Vertiefung, nicht als Ersatz für die umfangreicheren Leitlinienkurse von AHA und ERC.

Zielgruppe sind sowohl Ärzte, als auch Rettungsdienstmitarbeiter und Pflegende.

In Hamburg werden die Veranstaltungen in Kooperation mit dem Asklepios Institut für Notfallmedizin, dem Altonaer Kinderkrankenhaus und dem DRK Altona durchgeführt.

18.08.2017 - 62. Kolloquium AKK/UKE: Tuberkulose heute
62. Kolloquium AKK/UKE: Tuberkulose heute

Am 13. September findet am Altonaer Kinderkrankenhaus das 62. gemeinsame Kolloquium des AKK und UKE zum Thema "Tuberkulose heute" statt. Bei Interesse erfahren Sie hier, wo Sie sich noch anmelden können.

07.08.2017 - 14. Landhaus Flottbek Lauf - Lauft alle mit!
14. Landhaus Flottbek Lauf - Lauft alle mit!

14. Landhaus Flottbek Lauf

Lauf - und Sportfreunde aufgepasst - es darf sich wieder freiwillig gemeldt werden! Der 14. Landhaus Flottbek Lauf am 10. September 2017 steht an und wir freuen uns auf ein tolles Lauffest und die anschließende Pasta-Party.

Los geht es ab 10 Uhr - dann können die Startnummern abgeholt werden. Um 11 Uhr folgt dann der Startschuss und die Teilnehmer gehen gemeinsam auf die Strecken. Wie immer können die Läufer entscheiden, wie weit sie laufen wollen. 7,5 Kilometer oder gar 15 Kilometer durch Flottbek sind möglich, je nachdem was das Laufherz begehrt. Für unsere kleinen Lauffreunde geht es um 12 Uhr auf die kurze Distanz über zwei Kilometer.

Ab 13 Uhr warten dann Party, Pasta und Bier, also genau das Richtige, um die Energiereserven wieder aufzufüllen und das erlebte gemeinsam zu verarbeiten.

Selbstverständlich dient der Lauf auch in diesem Jahr dem guten Zweck, kommt dem Lufthafen im Altonaer Kinderkrankenhaus zu Gute und soll die bisher gesammelte Spendensumme von 150.000 Euro weiter erhöhen. Wer nicht mitlaufen kann oder möchte, die gute Sache aber unterstützen will, kann sich gerne das Spendenkonto des Altonaer Kinderkrankenhauses notieren. Unter dem Vermerk "Landhaus Flottbek Spendenlauf AKK" werden auch Spenden ohne Laufbeteiligung entgegen genommen:

Bank: Hamburger Sparkasse
Inhaber: Landhaus Flottbek
Zweck: Landhaus Flottbek Spendenlauf AKK
Spendenkonto:
IBAN: DE97 2005 0550 1078 2171 12
BIC: HASPDEHHXXX

Wir freuen uns auf einen tollen Tag, ideale Laufbedingungen und eure Teilnahme.

Noch mehr Infos findet Ihr hier.

Vorab schon einmal ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer und Helfer!

19.07.2017 - TV-Hinweis: Arte Dokumentation "Zu früh geboren - der schwere Start ins Leben"
TV-Hinweis: Arte Dokumentation "Zu früh geboren - der schwere Start ins Leben"

"Zu früh geboren - der schwere Start ins Leben"

Das ist der Titel einer Reportage zur Arbeit im Perinatalzentrum Altona. Zusammen mit dem TV-Sender ARTE ist eine tolle Dokumentation entstanden, die zeigt, dass jährlich mehr als 500.000 Kinder zu früh auf die Welt kommen und manchmal nur mit Hilfe von modernster medizinischer Technik überleben. Bisher ist diesem Thema nicht sehr viel Aufmerksamkeit geschenkt worden, sodass wir froh und stolz sind, ein Teil dieser Arbeit zu sein, die auf die schwierige Seite des Lebens blickt.

Noch bis zum 13.08.2017 ist der Link in der ARTE Mediathek verfügbar. Bitte schauen Sie sich den Film gerne an und sehen Sie selbst, wie schwer manch einem Kind der Start ins Leben fällt.

05.07.2017 - 2. Nävus Meeting am 07.07.2017
2. Nävus Meeting am 07.07.2017

Neben dem Treffen der 20 großen Wirtschaftsmächte, findet in Hamburg in diesen Tagen noch eine andere Veranstaltung statt.

Am 07.07.2017 tagen Experten der Nävus Medizin im Altonaer Kinderkrankenhaus. Im Rahmen des Meetings werden Verfahren und Methoden für die Operation von sehr großen Leberflecken besprochen. Dieses medizinische Feld ist noch nicht endgültig erforscht und es gibt noch viele Herangehensweisen für die Entfernung von Nävi.

Das Altonaer Kinderkrankenhaus empfängt hierzu Experten aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für nähere Infos und Rückfragen stehen Ihnen Frau Dr. Miriam Fattouh und  Dr. Ingo Königs gerne zur Verfügung.

22.06.2017 - Ein kunterbuntes Fest – der Tag der offenen Tür im Altonaer Kinderkrankenhaus
Ein kunterbuntes Fest – der Tag der offenen Tür im Altonaer Kinderkrankenhaus

Am Ende des Tages war nicht klar, wer mehr strahlt: Unsere Besucher oder die liebe Sonne. Wir würden uns für ein Unentschieden entscheiden und das stimmt uns wirklich froh.

Dank unserer zahlreichen Helfer ist der Tag der offenen Tür im Altonaer Kinderkrankenhaus wieder mal ein voller Erfolg gewesen. So haben Blockhouse, Kühne, Lemonaid und die Eisprinzessinnen die kulinarische Fahne hochgehalten, mit abwechslungsreichen Angeboten haben unsere Mitarbeiter gezeigt, wie der Alltag im Kinderkrankenhaus aussieht und mit Vereinen wie „Wünsch dir was e.V.“, „Leuchtturm e.V.“ und „Paulinchen e.V.“ gab es zusätzlich ganz tolle Anlaufstellen für Eltern und Besucher, die Fragen abseits des Krankenhausalltags hatten.

Besonders möchten wir uns aber beim Audizentrum Hamburg bedanken. Nicht nur die Bobbycar-Strecke, die in Zukunft vielleicht den einen oder anderen Rennfahrer hervorbringen wird, war ein Highlight. Die 5.000 Euro Spende und das neue Sonnensegel für den Lufthafen, haben uns mehr als gefreut. Wir können ab sofort von einem richtigen Wohnambiente für die Bewohnerinnen der Wohnstation im Lufthafen sprechen.

Und auch auf unsere Schirmherrin Cornelia Poletto ist mehr als Verlass. Nicht nur die von ihr organisierte Zusammenarbeit mit dem Erdbeerhof Glantz kam super an, auch ihr Verkaufstalent, und das mit gebrochenem Arm, hat dem AKK zusätzliche Spenden beschert. Vielen Dank dafür.

Zum Schluss bleibt uns nur zu sagen: Auf ein Neues im nächsten Jahr! Es wird noch bunter und noch strahlender – VERSPROCHEN!

*Danke an alle unsere Partner und Sponsoren: Audizentrum Hamburg, Cornelia Poletto und der Erdbeerhof Glantz, Lemonaid, Blockhouse, Kühne, Die Eisprinzessinnen, Budni, BR-Spielwaren, die Feuerwehr, der Blaue Kreis, der Mitwachzirkus, Igoma, Wünsch dir was e.V, Leuchtturm e.V. und Paulinchen e.V.*

07.06.2017 - Tag der offenen Tür - 18.06.2017
Tag der offenen Tür - 18.06.2017

Medizin für Klein und Groß – beim Tag der offenen Tür im Altonaer Kinderkrankenhaus 

Einen Sonntagnachmittag im Krankenhaus verbringen – das klingt erstmal nicht nach dem idealen Wochenendprogramm. Doch am 18. Juni lohnt sich ein Ausflug zu uns ins Altonaer Kinderkrankenhaus auch ganz ohne Beschwerden: Beim Tag der offenen Tür gewähren wir euch einen Blick hinter die Kulissen.

Selbst eine Probe aus einem Knochen entnehmen? Mal ein Endoskop bedienen? In einem Parcours erleben, wie sich ein Rollstuhl fährt? Oder im Operationssaal mal ein Skalpell in die Hand nehmen? All das ist an diesem Tag möglich.

Für unsere großen Besucher, Sie liebe Eltern, Großeltern und Interessierte, haben wir natürlich auch ein bisschen was in petto. Bei einer Hausführung können Sie den Alltag auf unseren Stationen kennenlernen. Und auch unser OP-Team öffnet für Sie eine Schleuse, sodass Sie sich in Ruhe umschauen können.

Neben dem bunten Programm rund um das Geschehen im Krankenhaus erwarten euch natürlich auch zahlreiche herzhafte und süße Leckereien. Am großen Grill wird es nach Burgern und Bratwurst duften, am Kuchenbuffet präsentieren euch unsere Mitarbeiter ihre weiteren Talente beim Backen. Für Unterhaltung sorgen die Klinikclowns, ein Zauberer und ein Mitmachzirkus. Außerdem locken Bastelangebote, Kinderschminken und eine Rennstrecke für Bobbycar-Fahrer.

Selbstverständlich bekommt Ihr auch die Möglichkeit, einmal alle Fragen loszuwerden: Wie werde ich Arzt oder Kinderkrankenschwester, welche Körperbestandteile sind auf einem Röntgenbild zu sehen und wie viele Leute sind eine Operation involviert?

Unsere Ärzte und das Pflegeteam freuen sich auf eure Fragen und verraten ganz sicher das ein oder andere Geheimnis.

Kommt einfach vorbei und erlebt einen Tag voller Highlights an einem ungewöhnlichen Ort.

Wir freuen uns auf Euren Besuch und ein buntes Fest.

10.05.2017 - Bronze Zertifikat für die Aktion Saubere Hände für das AKK
Bronze Zertifikat für die Aktion Saubere Hände für das AKK

„Wir nehmen an der Aktion Saubere Hände teil!“

Als Ausdruck unseres Arbeitseinsatzes rund um die Hygiene wurde das AKK im Mai 2017 von der Aktion Saubere Hände rezertifiziert und hat uns für 2017 / 2018 das Bronze Zertifikat verliehen.

Was steckt alles hinter diese Auszeichnung?

Das Bronze Zertifikat der Aktion Saubere Hände gibt Auskunft über die Teilnahme und Qualität der Umsetzung der Aktion in unserer Klinik. Neben der Kommunikation innerhalb der verschiedenen Hierarchien in Form von  Arbeitsgruppen und jährlichen Fortbildungen, wird zusätzlich der Händedesinfektionsmittel-Verbrauch, als Indikator für die Händedesinfektionscompliance aller teilnehmenden Stationen ermittelt. Die Verbrauchsmengen und die Anzahl der Patiententage werden jährlich in eine Datenbank (Hand-KISS) eingepflegt, so dass ein Vergleich mit anderen Kliniken anhand von Referenzwerten möglich wird. Dies geschieht in Abhängigkeit vom Fachbereich der Station. Außerdem ist eine Bewertung im Langzeitverlauf möglich, so dass das Niveau der erreichten Veränderungen dargestellt werden kann.

Auf den Stationen wurden in den Patientenzimmern die Anzahl der Händedesinfektionsmittelspender erfasst. Je nachdem, ob es sich dabei um eine Intensivstation oder eine Normalstation handelt, sind von dem Robert Koch Institut ersetzten Kriterien festgelegt, welche Mindestanzahl von Händedesinfektionsmittelspender pro Patienten erforderlich ist. Durch die sinnvolle und ausreichende Platzierung kann gewährleistet werde, dass dort, wo eine Händedesinfekion durchgeführt werden muss, auch ein erleichterter Zugang zum Händedesinfektionsmittelspender gegeben ist.

Darüber hinaus ist das Bronze Zertifikat ebenso ein Ausdruck dafür, dass die Klinik das Modell „Die 5 Indikationen der Händedesinfektion“ erfolgreich in den Arbeitsalltag etabliert hat.

20.04.2017 - Spende des Lions Club ermöglicht Musiktherapie
Spende des Lions Club ermöglicht Musiktherapie

14. Gospel-Blues-Night macht es möglich:

18.000 Euro für die Musiktherapie im Schmerzzentrum des AKK


Mit einer beeindruckenden Spende in Höhe von 18.000 Euro brachten der Lions Club Hamburg Rosengarten und der Leo Club Calluna Buchholz am Donnerstag, 20. April 2017, die Mitarbeiter des Altonaer Kinderkrankenhauses (AKK) zum Strahlen. Die Lions ermöglichten mit ihrer im Februar erneut ausverkauften 14. Gospel-Blues-Night in der Hauptkirche St. Nikolai diese Spende, mit der im Schmerzzentrum für Kinder und Jugendliche eine Musiktherapie eingerichtet werden soll.

Am Donnerstag verschafften sich Lions-Vize-Präsident Lothar Hillmann sowie Hans Martin Kreye, Cheforganisator und Vorstandsmitglied im Lions Club Hamburg-Rosengarten, vor Ort im AKK ein Bild vom Schmerzzentrum. Dr. Thomas Henne, Oberarzt der Pädiatrie, und Dr. Anne Friedrich, Oberärztin der Psychosomatik, erläuterten das Konzept des Zentrums und beantworten gemeinsam mit Musiktherapeutin Julica Bendixen Fragen rund um die Musiktherapie. Alle Mitarbeiter zeigten sich begeistert über die großzügige Spende. „Mit Hilfe dieser Spende können wir die Musiktherapie für die Kinder und jugendlichen Schmerzpatienten beginnen und einen Teil des Gehaltes der Therapeuten bezahlen“, freut sich Dr. Henne.

Da die Spende die Arbeit der Musiktherapeutin möglichst lange finanzieren soll, wird für den Start nun noch eine große Bandbreite an Musikinstrumenten benötigt. Sollten Sie noch bespielbare Instrumente besitzen und diese spenden wollen: Am Ende dieses Textes finden Sie eine Liste der benötigten Instrumente sowie Kontaktdaten.

Die Botschaft ist klar: Zusammen sind wir stark! Der Einsatz aller Mitwirkenden der karitativen Gospel-
Blues-Night zum Wohl der kleinen Patienten war enorm. Selbst namhafte Musiker wie Marc Breitfelder, Jürgen Attig, Ingolf Burkhardt sowie Lions-Mitglied und Hamburger Star-Pianist Prof. Gottfried Böttger verzichteten auf ihre Gage. In diesem Jahr kam die Spendensumme durch den Erlös aus den Eintrittsgeldern, dem Verkauf der Konzert-CD und zwei Großspenden zusammen. Die „Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten“ stellte 5.000 Euro zur Verfügung; die Ditze-Stiftung unterstützte das Projekt mit weiteren 3.000 Euro.

Der Lions Club Hamburg Rosengarten und der Leo Club Calluna Buchholz haben die Musiktherapie für Kinder und Jugendliche im Schmerzzentrum zu ihrem neuen Herzensprojekt erkoren, da sie mit dem früheren Spendenprojekt einen wunderbaren Erfolg feiern konnten: Von 2005 bis 2016 wurde das Perinatalzentrum des AKK durch die Spenden des Charity-Konzerts finanziell unterstützt und konnte so eine Psychologinnen-Stelle zur Betreuung der Eltern und Geschwister von Frühgeborenen mitfinanzieren. Seit diesem Jahr wird diese Leistung nun von den Krankenkassen übernommen. In diesem Sinne blickt Hans Martin Kreye, Cheforganisator und Vorstandsmitglied im  Lions Club Hamburg-Rosengarten, optimistisch auf die Zukunft der Musiktherapie. Denn auch die Erlöse der 15. Gospel-Blues-Night, die bereits für den 10. Februar in der Hauptkirche St. Nikolai terminiert ist, sollen wieder diesem Zweck zu Gute kommen.

Die Spende soll die Arbeit der Musiktherapeutin möglichst lange finanzieren. Für den Start wird nun noch eine große Bandbreite an Musikinstrumenten benötigt – das Schmerzzentrum ist aktuell noch auf der Suche nach:

  • Streichinstrumente (Geige, Bratsche, Cello, Kontrabass)
  • Akustikgitarre, E-Gitarre, E-Bass, Verstärker, Ukulele, Loop-Station
  • Schlagzeug
  • Trommeln (Djemben, Congas, Bongos, Cajon, Hapi-Drum, Schlitztrommel, kleine Percussion-Instrumente)
  • Xylophon, Vibraphon, Marimbaphon
  • Klangschalen, Gong
  • Psalter, Kantele
  • E-Piano

Die Instrumente müssen selbstverständlich nicht gestimmt, sollten aber in einem grundsätzlich bespielbaren Zustand sein. Wenn Sie eines der oben stehenden Instrumente abzugeben haben, wenden Sie sich bitte an die Unternehmenskommunikation des Altonaer Kinderkrankenhauses (uk@kinderkrankenhaus.net / 040 88908 126). Darüber hinaus werden musiktherapeutische Spezialinstrumente benötigt. Sollten Sie diese abzugeben haben oder eine zweckgebundene Spende für die Anschaffung eines solchen Instrumentes leisten wollen, steht Ihnen die Unternehmenskommunikation ebenfalls gern zur Verfügung.

05.04.2017 - Symposium für Pädiatrische Hals- Nasen- und Ohrenheilkunde
Symposium für Pädiatrische Hals- Nasen- und Ohrenheilkunde

Im Gebiet der der Erkrankungen im Kopf- und Hals-Bereich im Kindesalter ergänzen sich Kinderärzte, Kinderchirurgen, Allgemeinärzte und HNO-Ärzte in ihren therapeutischen Konzepten. Eine Vielzahl dieser  Erkrankungen bedarf jedoch einem fachübergreifenden interdisziplinären Management.

Eine solche Zusammenarbeit wird für den Bereich kindlicher Atemstörungen schon seit vielen Jahren  gemeinsam mit dem Altonaer Kinderkrankenhaus und der HNO-Abteilung der Asklepios Klinik Altona  gelebt. Wir haben die Zusammenarbeit auf diesem komplexen Gebiet weiter ausgebaut und möchten  Ihnen die neu konzeptionierte Abteilung für Pädiatrische HNO-Heilkunde am Altonaer Kinderkrankenhaus  vorstellen. 

Das Leistungsspektrum umfasst die konservative und operative Therapie von allen Erkrankungen im HNO sowie Kopf- und Halsbereich im Kindesalter. Wir freuen uns, Ihnen auf unserem Symposium die Vertreterinnen und Vertreter dieses neuen Leistungsspektrums am Altonaer Kinderkrankenhaus vorstellen zu dürfen.

Hier geht es zum Programm (PDF).

23.02.2017 - Charity Gala im Palzzo zugunsten des Lufthafens am AKK
Charity Gala im Palzzo zugunsten des Lufthafens am AKK

Eine besondere Show für einen besonderen Zweck

Hamburg, 22.02.2016. Ein gelungener Gala-Abend, wie er im Buche steht: Eine zauberhafte Location, erstklassige Unterhaltung, beeindruckende Artisten und Prominente, die für einen Abend die Kellner-Schürze anziehen und den Gästen Haute Cuisine der Starköchin Cornelia Poletto servieren. Und im Mittelpunkt der gute Zweck: Der Ausbau des Lufthafens am Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK). 

Am Mittwoch öffnete der Spiegelplast am Dammtor seine Türen für eine ganz besondere Veranstaltung – eine Charity Gala zugunsten des Altonaer Kinderkrankenhauses und dessen Projekt Lufthafen. Viele Hamburger Prominente und Unternehmer folgten dem Ruf, zeigten besonderen Einsatz und schlüpften für einen Abend in die Kellner-Rolle. Während Stars wie Hubertus Meyer-Burckhardt, Carlo von Tiedemann und Rhea Harder den Gästen die Menüs servierten, lieferte das Palazzo-Team eine gewohnt spektakuläre Show.

Im Mittelpunkt stand aber natürlich nicht nur die Unterhaltung: Die Reinerlöse des Abends kommen dem Projekt Lufthafen am Altonaer Kinderkrankenhaus zu Gute. In dieser besonderen Einrichtung werden seit 2011 Kinder und Jugendliche betreut, die auf eine Langzeitbeatmung angewiesen sind. „Der Lufthafen ist ein echtes Herzensprojekt von mir, das ich seit seiner Gründung als Schirmherrin begleite“, so Palazzo-Gastgeberin Cornelia Poletto: „Toll, dass sich so viele Hamburger Prominente im Rahmen unserer Charity-Gala ebenfalls für den Lufthafen einsetzen!“

Auch AKK-Geschäftsführerin Christiane Dienhold freut sich über das große Engagement von Prominenz und Gästen: „Das war wirklich ein ganz fantastischer Abend. Wir sind Cornelia Poletto und dem PALAZZO sehr dankbar, dass wir die Reinerlöse der Gala verwenden dürfen, um unseren Lufthafen weiter auszubauen und kindgerecht zu gestalten.“  Mit den Spenden soll unter anderem ein Aufenthaltsbereich für Kinder und Eltern realisiert sowie behindertengerechte Spielgeräte für den Balkon am Lufthafen angeschafft werden.

Bilder des Abends finden Sie hier.

Bewegte Bilder können Sie sich hier anschauen:

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14.02.2017 - Internationale Publikation aus der Orthopädie
Internationale Publikation aus der Orthopädie

Ein schöner Erfolg für die Abteilung Kinderorthopädie unter Leitung von Prof. Dr. Ralf Stücker:

Als eine von nur sehr wenigen Arbeiten aus Deutschland wurde eine Forschungsarbeit der Abteilung im renommierten „Journal of bone and joint surgery“ (JBJS) veröffentlicht. Beim JBJS handelt es sich um die höchst gerankte Zeitschrift im Bereich Orthopädie und Unfallchirurgie weltweit – die Ansprüche an die Forschungsqualität sind also entsprechend hoch.

Die Arbeit mit dem Titel „Outcome after combined pelvic and femoral osteotomies in Patients with Legg-Calve-Perthes disease” beschäftigt sich mit den Ergebnissen einer spezifischen operativen Behandlung beim Morbus Perthes. Bei dieser Erkrankung kommt es zu einer Durchblutungsstörung des Hüftkopfes, die wiederum das Absterben von Knochenzellen („Nekrose“) zur Folge hat, wodurch der Hüftkopf weich und verformbar wird.

Die Forschungsarbeit stellte die Ergebnisse eines kombinierten Operationsverfahrens den Ergebnissen der traditionellen Operationsmethode gegenüber. Hierbei zeigte sich, dass das kombinierte Verfahren der traditionellen Operation nicht überlegen ist. Ausnahme: Kinder, bei denen die Erkrankung früh erkannt und operiert wird, profitieren von dem analysierten Verfahren.

30.01.2017 - 14. Hamburger Gospel-Blues-Night am 4. Februar
14. Hamburger Gospel-Blues-Night am 4. Februar

Am 04. Februar 2017 geht die Erfolgsgeschichte der Hamburger Gospel-Blues-Night, dem Benefizkonzert der Extraklasse zugunsten des Altonaer Kinderkrankenhauses, organisiert vom Lions Club Hamburg-Rosengarten sowie dem Leo Club Calluna-Buchholz, im nunmehr 14. Jahr weiter – wie schon in den letzten Jahren in der Hauptkirche St. Nikolai am Klosterstern. Die Schirmherrschaft hat die Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck Kirsten Fehrs übernommen.

Der Erlös der 14. Gospel-Blues-Night kommt einem neuen, vielversprechenden Projekt am Altonaer Kinderkrankenhaus zu Gute: Seit mehreren Jahren wird im Perinatalzentrum eine spezielle Musiktherapie für Früh- und Neugeborene angeboten, mit der insbesondere die körperliche und seelische Entwicklung nachhaltig positiv beeinflusst wird. Darüber hinaus soll die Musiktherapie auch im Schmerzzentrum im Altonaer Kinderkrankenhaus zum Einsatz kommen, wo die Musiktherapie insbesondere bei Kindern und Jugendlichen mit chronischen Schmerzen zur Linderung beitragen soll.

  • Unter der musikalischen Leitung von Prof. Gottfried Böttger (Piano) werden folgende namhafte Künstler auftreten und für den guten Zweck auf ihre Gage verzichten:
  • Thenjiwe Nofemele, Bongiwe Masuku, Harvey Nkabinde und Thabani Buthelezi (Gesang)
  • David Herzel (Schlagzeug)
  • Jürgen Attig (Bass).
  • Ingolf Burkhardt (Trompete) von der NDR-Bigband
  • Marc Breitfelder (Mundharmonika)
  • Georg Schröter (Piano/Gesang)
  • Bendix Böttger (Piano)

Die Karten zu 32,- / 26,- / 16,- / 12,- Euro sind erhältlich bei der Konzertkasse Gerdes, Rothenbaumchaussee 77, Tel. (040) 453326 sowie allen bekannten Vorverkaufsstelle.

03.01.2017 - Charity-Gala zu Gunsten des Lufthafens im PALAZZO am 22. Februar
Charity-Gala zu Gunsten des Lufthafens im PALAZZO am 22. Februar

Gemeinsam mit unserer Schirmherrin Cornelia Poletto und dem Team des PALAZZO laden wir Sie ein, einen Abend voller Genuss, Humor und Staunen mit meisterhafter Kochkunst und preisgekrönter Akrobatik zu erleben. Besuchen Sie die PALAZZO Charity Show zu Gunsten des Lufthafens im Altonaer Kinderkrankenhaus am 22. Februar 2017 – inklusive der einen oder anderen Überraschung!

Unter anderem bekommt das Service-Team der Dinner-Show PALAZZO prominente Unterstützung: Hamburger VIPs, darunter bisher TV-Mann Hubertus Meyer-Burckhardt, Bahnchef Dr. Rüdiger Grube, NDR-Urgestein Carlo von Tiedemann, die „Notruf Hafenkante“-Stars Sanna Englund, Rhea Harder und Matthias Schloo, Visagist Boris Entrup, Galeristin Kirsten Roschlaub und Barkassen-Meyer-Chef Hubert Neubacher, beweisen für den guten Zweck ihre Qualitäten als Kellner.  Auch leitende Ärzte des AKK tauschen an diesem Abend Kittel gegen Kellnerschürze.

Hintergrund der Promi-Parade im Spiegelzelt an den Deichtorhallen: PALAZZO-Gastgeberin Cornelia Poletto engagiert sich seit vielen Jahren als Schirmherrin des Altonaer Kinderkrankenhauses (AKK). Gemeinsam mit Christiane Dienhold, Geschäftsführerin des AKK, und PALAZZO-Geschäftsführerin Michaela Töpfer lädt die Spitzenköchin zur großen Charity-Gala zugunsten des Lufthafens ein.

In der besonderen Einrichtung werden seit 2011 Kinder und Jugendliche betreut, die auf eine Langzeitbeatmung angewiesen sind. „Der Lufthafen am Altonaer Kinderkrankenhaus ist ein echtes Herzensprojekt von mir, das ich seit seiner Gründung begleite“, so Cornelia Poletto. „Ich freue mich riesig, dass sich so viele Kollegen aus Funk und Fernsehen bereit erklärt haben, den Abend durch ihre Kellner-Künste noch besonderer zu machen als er durch die fantastische Show ohnehin schon ist. Und wenn beim Teller-Jonglieren was zu Bruch geht, bin ich Niemandem böse.“

Der Reinerlös des Charity-Abends wird genutzt, um weitere Räumlichkeiten des Lufthafens auszustatten und für die kleinen Patienten kindgerecht zu gestalten.

Karten können Sie – je nach Sitzplatzkategorie – für 150 €, 175 € oder 200 € per Email an service@palazzo.org oder telefonisch unter 040 / 853 88 967, Stichwort „Lufthafen“, erwerben.

22.12.2016 - Ein ganz besonderes Geschenk
Ein ganz besonderes Geschenk

Erweiterung des Lufthafens eingeweiht

Ein ganz besonderes Geschenk – nicht nur an Weihnachten
Altonaer Kinderkrankenhaus eröffnet Erweiterung des Lufthafens

Hamburg, 22.12.2016. Das Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK) erweitert die Kapazitäten des Lufthafens. Für beatmungspflichtige Kinder und deren Eltern ist dies weit mehr als nur ein Ausbau – denn die Spezialstation für langzeitbeatmete Kinder und Jugendliche ist einzigartig in Deutschland.

Sauerstoffflasche, Beatmungsgerät und Absaugpumpen immer dabei. Kein Tag, oft nicht mal eine Minute ohne medizinische Überwachung. Das ist Alltag für mehr als 2.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland, die aufgrund unterschiedlichster Erkrankungen auf eine Langzeitbeatmung angewiesen sind.  

Eine von ihnen ist die fünfjährige Adele, deren Mutter Franziska von Beginn an begeistert vom Lufthafen war: „Alle, die hier arbeiten sind mit so viel Liebe und Engagement dabei. Und die Räume sind gemütlich und kindgerecht, auch wenn sie technisch natürlich eine Intensivstation sind.“ Doch genau dieser Spagat zwischen Hochleistungsmedizin und Kinderfreundlichkeit ist wesentlicher Bestandteil des Lufthafen-Konzepts.

Ein Konzept, das sich in den vergangenen fünf Jahren mehr als bewährt hat, wie Christiane Dienhold, Geschäftsführerin des AKK betont: „Seit der Eröffnung 2011 ist unser Lufthafen zur Anlaufstelle für langzeitbeatmete Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland geworden. Diese positive Resonanz freut uns natürlich – andererseits entstanden so Wartezeiten, die wir unseren kleinen Patienten und ihren Familien natürlich nur ungern zugemutet haben.“

2014 entstand daher die Idee, den Lufthafen zu erweitern – Ende 2015 gab die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz ihre Zustimmung und die Zusage, das Projekt zu fördern. „Die Erweiterung des Lufthafens im Altonaer Kinderkrankenhaus um sieben Betten ist wichtig, um die Diagnostik und Behandlung für Kinder und Jugendliche zu verbessern, die dauerhaft auf eine Langzeitbeatmung angewiesen sind. Mit der Einweihung dieser erweiterten Spezialstation ist ein wichtiges Etappenziel beim Umbau der Intensivbereiche im AKK erreicht. Die Stadt fördert dieses Vorhaben mit insgesamt rund 3,1 Millionen Euro", sagt Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks.

Durch die Erweiterung stehen nun sieben weitere klinische Behandlungsplätze bereit, um beatmete Kinder und Jugendliche zu betreuen, wenn ein Krankenhausaufenthalt nötig ist. Durch die Einbindung der Experten des Altonaer Kinderkrankenhauses können fast alle Grunderkrankungen oder Verletzungen hier vor Ort behandelt werden – was den Eltern die aufwändige Reise von Spezialist zu Spezialist erspart. Oder wie Adeles Mutter es ausdrückt: „Dass es den Lufthafen überhaupt gibt, ist ein Geschenk für uns – nicht nur an Weihnachten.“

13.12.2016 - Ein LKW voll Spielzeug
Ein LKW voll Spielzeug

Mitarbeiter von Axel Springer erfüllen Kinderwünsche

Ein großer Kicker, Bücher, ganz viel Lego-Spielzeug und noch viele Wünsche mehr erfüllen Mitarbeiter von Axel Springer Hamburg. Die kranken Kinder im Altonaer Kinderkrankenhaus freuen sich über eine ganze LKW-Ladung an Weihnachtsgeschenken.

Auf einem Wunschzettel stand „Tischkicker“. Aber das erschien den Mitarbeitern von Axel Springer für ein Kinderkrankenhaus ein bisschen klein. Also hat die Abteilung Service & Immobilien zusammengelegt und einen richtig coolen Kickertisch besorgt - und der ist das Highlight bei der kleinen Weihnachtsfeier im Altonaer Kinderkrankenhaus.

Über 60 Wunschzettel hingen in den vergangenen drei Wochen in der Passage des Axel Springer Hauses. Jeder Mitarbeiter, der wollte, durfte sich einen abnehmen und den Wunsch darauf erfüllen. „Alle Wunschzettel waren nach 36 Stunden weg“, erzählt Standortmanagerin und Initiatorin Christina Wolf. „Unsere Mitarbeiter haben sich wirklich selbst übertroffen und freuen sich auf hoffentlich strahlende Kinderaugen.“

Denn in dieser Woche statteten drei Mitarbeiter von Axel Springer (darunter auch der Weihnachtsmann höchst selbst) fast jeder Station einen Besuch ab. Schließlich sollen so viele Kinder wie möglich ihr Geschenk persönlich bekommen. Auf der chirurgischen Station I2 hat sich die leitende Pflegekraft Claudia Kliewe etwas anderes ausgedacht: „Unsere Patienten haben sich stellvertretend für die Station und andere Kinder etwas gewünscht. Denn zum Glück müssen die Kleinen nicht wochenlang hier sein.“

Zum Schluss schauen die Weihnachtsboten noch im Lufthafen vorbei. Hier leben im Wohnbereich der Einrichtung sechs Kinder, die auf eine Langzeitbeatmung angewiesen sind. Sie sind an Weihnachten also nicht zu Hause, sondern feiern alle zusammen in ihrem großen Wohnzimmer. „Natürlich ist diese Aktion für die Kinder etwas ganz Besonderes – denn für sie ist Weihnachten eben anders. Deshalb freuen wir uns umso mehr, dass es Menschen gibt, die sich für unsere kleinen und großen Patienten mit besonders viel Herz engagieren“, freut sich AKK-Geschäftsführerin Christiane Dienhold.

Impressionen vom Charity-Abend in Cornelia Poletto Palazzo 2020

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