mit Psychosomatischen Schwerpunkt
Nach ambulantem Vorgespräch oder auf Anregung durch einen niedergelassenen Kinderarzt oder Kinder- und Jugendpsychiater kann die Indikation für eine teilstationäre Behandlung gestellt werden.
Schwerpunkte der psychosomatischen Tagesklinik
Ausführliche, teilstationäre Diagnostik bei
- Verdacht auf Aufmerksamkeitsstörungen und Hyperaktivität (ADHS)
- Störungen der Impulskontrolle
(z.B. Affektkrämpfe, exzessive Wutanfälle) - ausgeprägter Ängstlichkeit
(z.B. Trennungsangst, Phobien) - unklarer Entwicklungsverzögerung
- Verdacht auf tiefgreifende Entwicklungsstörungen
(z. B. Autismus)
Teilstationäre Behandlung bei
- Regulationsstörungen und Beziehungsbelastungen in der frühen Kindheit:
- Exzessives Schreien ("Schreibaby“)
- Ein- und Durchschlafstörungen
- Fütter- und Gedeihstörungen
- elterliche Belastungsreaktionen (z. B. nach Frühgeburt, bei postpartaler Depression)
Besondere psychische Belastungen und Krisen bei der Anpassung an eine körperliche Erkrankung (z. B. bei Diabetes Mellitus, Asthma bronchiale, Neurodermitis, rheumatische Erkrankungen
- Ängste
- Depressionen
- Verhaltensstörungen
- Angst vor/ Ablehnung von medizinisch notwendigen Maßnahmen
- Spezifische Probleme mit Eltern/ Familie
- Psychosomatische Erkrankungen nach Ausschöpfung ambulanter Behandlungsangebote wie z. B.
- Einnässen (Enuresis)
- Einkoten (Enkopresis) und chronische Obstipation
Essstörungen - Tics und Tourette-Syndrom
- Psychisch (mit-)verursachte körperliche Beschwerden wie z. B. Schmerzstörungen, Störungen der Bewegung oder des Bewusstseins
Das Team der Tagesklinik
Unser Team besteht aus Ärzten, Psychologen, Kinderkrankenschwestern, Sozial-Pädagoginnen, Erzieherinnen und einem Lehrer.
Das Angebot der Tagesklinik im Einzelnen
Diagnostik
- Kinder- und jugendpsychiatrische /-psychosomatische Diagnostik
- Entwicklungsdiagnostik der motorischen, kognitiven und sozialen Fähigkeiten im Säuglings- und Kleinkindalter
- Ausführliche testpsychologische Leistungsdiagnostik zur Erfassung individueller Stärken und Schwächen (Intelligenz-Niveau, Aufmerksamkeit, Konzentration, Teilleistungsstärken/-schwächen wie Lese-Rechtschreibschwäche, Rechenschwäche)
- Diagnostik und ggf. Behandlung körperlicher Begleiterkrankungen in Kooperation mit der pädiatrischen Klinik
- Differenzierte Verhaltensbeobachtung im Einzel- und Gruppenkontext
Behandlung
- Kinder- und jugendpsychosomatische bzw. –psychiatrische Behandlung
- Psychotherapeutische Behandlung im Einzel- und Gruppensetting
- Psychodrama, Kunsttherapie, Bewegungstherapie
- Ernährungsberatung, Ergo- und Physiotherapie
- Begleitende Elterngespräche
Bei Säuglingen, Klein- und Vorschulkindern ist die Mitaufnahme eines Elternteils notwendig bzw. möglich, auch Geschwisterkinder können mit aufgenommen werden.
Bei schulpflichtigen Patienten wir eine Aufrechterhaltung des Schulbesuchs der Heimatschule (vormittags) angestrebt, um die schulische Entwicklung und Integration zu fördern bzw. aufrecht zu erhalten.