Altonaer Kinderkrankenhaus

Psychologin im Perinatalzentrum Altona

Erhebliche seelische Belastungen durch Frühgeburt werden im AKK frühzeitig erkannt und vermindert


Fortschritte in der Geburtshilfe und Perinatalmedizin haben zu verbesserten Überlebenschancen frühgeborener Kinder geführt. Weniger gut etabliert sind die Möglichkeiten der Betreuung und Therapie, die sich mit der psychosozialen Situation betroffener Familien beschäftigen.
Eine Frühgeburt bedeutet eine erhebliche und anhaltende seelische Belastung für die Eltern: Das Überleben des Kindes steht zunächst in Frage, seine Entwicklungsaussichten sind manchmal über Jahre unsicher und es ist vermehrt auf intensive Pflege und Förderung angewiesen. Eltern müssen sich nach der Geburt auf einen monatelangen Aufenthalt auf der Intensivstation einrichten und ihre Alltagsbewältigungen an die Bedürfnisse des besonders betreuungsbedürftigen Nachwuchses anpassen. Zusätzlich verlangen Geschwisterkinder, die ebenfalls unter der Situation leiden, dass die Eltern auch für sie emotional verfügbar sind. Die Folgen für Eltern sind meist unausgesprochene Ängste, Überforderung und Erschöpfung, Partnerschaftskrisen, depressive Verstimmungen und soziale Isolation.

Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass sich eine psychologische Begleitung, Beratung oder auch Eltern-Säuglings-Psychotherapie sowohl günstig auf die seelische Stabilität der Eltern, als auch auf die Entwicklung der Frühgeborenen auswirkt. Außerdem wird die Qualität der Eltern-Kind-Beziehung nachhaltig gestärkt. Eine frühzeitige psychologische Unterstützung kann seelische Belastungen vermindern, Unsicherheiten im Umgang mit dem Kind ausgleichen und eine erfolgreiche Bewältigung der durch die Frühgeburt bedingten Krise einleiten.

Um dieses optimal zu ermöglichen, konnte seit dem Jahr 2005 in unserem Perinatalzentrum, dem größten in Norddeutschland, eine durch leisten.

Unterstützt haben diese Arbeit u.a. die Deutsche Kinderhilfe direkt, Clerical Medical, Lions Club Hamburg-Rosengarten, Kinderlicht e.V. sowie der Förderkreis des AKK.

Ziel ist es, diese Psychologin für mehrere Jahre über Spendenmittel zu finanzieren. Hierfür sind wir auf weitere Spenden dringend angewiesen.


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