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BeschwerdemanagementProjektzielAufbau eines strukturierten
Beschwerdemanagementsystems mit kontinuierlicher Auswertung von
Patientenbeschwerden zur Strukturverbesserung
Ergebnis/ ZwischenstandDas Patienten-Beschwerdemanagementsystem wurde 2003
von einer interdisziplinären Projektgruppe erarbeitet. Die Information der
Familien erfolgt über Plakate in der Klinik und ein Schreiben in den
Aufnahmepapieren, wobei auch positive Kritik geäußert werden kann.
Der Eingang der Beschwerden erfolgt zum einen schriftlich
über z. B. vorgedruckte Formulare, die jede Familie mit den Aufnahmepapieren
erhält. Durch im Haus verteilte speziell gekennzeichnete Briefkästen können die
Beschwerden weitergereicht werden. Alternativen sind eine e-mail oder der
klassische Briefweg.
Wer immer dann diese Beschwerde von den Mitarbeitern
erhält, kann dieses Schriftstück in die o.g. Briefkästen weiterleiten oder auch
mündlich durch Hinterlassen einer Nachricht auf einem Anrufbeantworter.
Jedes Mitglied der QM Gruppe hat abwechselnd 1
Woche lang Dienst und leert in dieser Woche 1-2 x täglich die Briefkästen, hört
den Anrufbeantworter ab und bearbeitet die Beschwerden. Bei bekanntem Absender
erfolgt sofort eine vorläufige Nachricht an den Beschwerdeführer über den
Eingang und die begonnene Bearbeitung. Die Beschwerde wird an die zuständige
Person und den jeweiligen Vorgesetzten weitergeleitet. Das Zeitfenster für die
Bearbeitung der Stellungnahme beträgt vier Wochen. Über das Ergebnis der
Stellungnahme und über ggf. erreichte Verbesserungen werden der
Beschwerdeführer und die QM - Gruppe informiert.
Die bearbeiteten Beschwerden werden gesammelt
und in regelmäßigen Intervallen ausgewertet. So sind 2005 insgesamt 43 Eingänge
erfolgt, davon der überwiegende Teil über das vorbereitete Formular, nur 4 über
Telefon. 28x wurde Kritik geübt (32% anonym). 15x wurde gelobt (60% anonym).
Das Lob bezog sich fast ausschließlich auf die
Freundlichkeit und Kompetenz des Personals (abteilungs- und disziplinenübergreifend).
Die Kritik traf viele unterschiedliche
Bereiche, führend waren: Wartezeiten (6x), Ausstattung der Stationen (6x) und
das Essen (6x). Im überwiegenden Anteil führten die Beschwerden zu einer
Verbesserung der Versorgung der Familien.
2005 hat das Altonaer Kinderkrankenhaus die Hamburger
Erklärung unterzeichnet und auch schon für das Jahr 2006 verlängert.
Hier verpflichtet sich das Krankenhaus um
einen patientenorientierten Umgang mit Beschwerden in den sechs Punkten:
Der Text der Hamburger Erklärung kann hier
abgerufen werden. | |
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