
| AKK — Altonaer Kinderkrankenhaus |
Das Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK) hat heute die Zertifizierungsurkunde nach DIN EN ISO 9001:2000 erhalten. Mit der Verleihung des Zertifikats wird der Klinik die Einhaltung höchster internationaler Qualitätsstandards in der Patientenversorgung, Ausbildung und internen Organisation bescheinigt.
Gezielt hat sich das AKK, eine eigenständige Tochter des UKE, um eine Zertifizierung nach internationaler Norm bemüht, um der immer größer werdenden Anzahl nationaler aber auch internationaler Patienten gerecht zu werden. „Diese erfolgreiche Zertifizierung dokumentiert die traditionell hohe Qualität in der Kinder- und Jugendmedizin, die das AKK seit fast 150 Jahren Kindern und Jugendlichen in Hamburg, aber auch weit über die Stadtgrenzen hinaus, anbietet. Die adäquate Kinder- und Jugendgesundheit liegt dem Hamburger Senat besonders am Herzen“, so Elke Huster-Nowack, Leiterin der Fachabteilung Versorgungsplanung der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz.
AKK-Geschäftsführerin Christiane Dienhold weist auf den Zusammenhang von hohen Behandlungszahlen und Qualität hin: „Als eine der großen Kinderkliniken Deutschlands behandeln wir im AKK mehr als 10.000 Patienten stationär und therapieren ambulant ca. 40.000 Kinder und Jugendliche im Jahr. Dieses ist nur mit kompetenten, hochqualifizierten Mitarbeitern und großem Engagement möglich und wird mit der Zertifizierung bestätigt. So erfüllt uns dieses Qualitätssiegel mit Freude und Stolz.“
Überprüft wurden die Qualitätsmerkmale durch „Germanischer Lloyd Certification“, eine Tochter des Germanischen Lloyds (GL). Dr. Hermann J. Klein, Vorstand GL, freut sich, dass „jetzt auch eine ganze Kinderklinik mit allen Abteilungen sowie der Verwaltung erfolgreich zertifiziert werden konnte.“ „Alle relevanten internen Prozesse und Abläufe kamen auf den Prüfstand, vieles konnte weiter verbessert werden. Es war viel Arbeit, die sich aber sehr gelohnt hat", zieht Prof. Dr. Frank Riedel, Ärztlicher Direktor des AKK, Bilanz. „Allerdings geht diese Arbeit, geleitet vom Qualitätsmanager Dr. Martin Richter in Zusammenarbeit mit dem Qualitätsmanagement des UKE, immer weiter. Wir arbeiten kontinuierlich an Verbesserungen.“ So ist das nächste Ziel, Verbesserungspotenzial durch gezielte Patienten- und Elternbefragungen zu erfahren.

